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Weingut Erwin Sabathi

In der zehnten Generation der Familie leitet Erwin Sabathi seit 1992 den Betrieb in der Steiermark, bei dem insbesondere der Sauvignon Blanc sowie der Chardonnay die Hauptrollen spielen. Daneben wachsen in den Weinbergen des Winzers noch Weiß- und Grauburgunder sowie Gelber Muskateller, Scheurebe und Zweigelt. Hohes Lagerpotenzial, dichte Frucht und süße Würze zeichnen die Weine von Erwin Sabathi aus.

 

Weingut Erwin Sabathi

Die Geschichte von Erwin Sabathi

Das Weingut Sabathi blickt auf zehn Winzergenerationen zurück. Der Stammbaum dieser Winzerfamilie reicht bis ins Jahr 1650. Frühere Generationen hatten am Pilchenhof und am Knappenhof in Sernau Weinbau betrieben. Erst 1938 erwarb der Großvater Johann Sabathi das Weingut in Pössnitz, das auch heute noch das Zentrum des Familienunternehmens bildet. Der eigentliche Aufschwung zu einem weltbekannten Unternehmen gelang aber erst 1992 mit der Übernahme des elterlichen Betriebs durch Erwin Sabathi.

Im Alter von gerade mal 18 Jahren trat der Winzer in die großen Fußstapfen von Senior Erwin Sabathi. Dieser hatte seit den 70er Jahren an der Vergrößerung des Betriebs gearbeitet und Stück für Stück mehr Rebflächen hinzugewonnen.

Genauso wie der Großvater des heutigen Stammhalters erkannte er das wertvolle Potenzial der Sauvignon-Blanc-Rebstöcke und vermehrte diese. Heute besitzt die Familie Sabathi insgesamt zwölf Hektar Rebfläche rund um Pössnitz.

Gemeinsam mit seiner Frau Patrizia und den Brüdern Gerd und Christoph leitet Erwin Sabathi junior die Geschäfte. Der Betrieb setzt auf moderne Technologien und eine präzise durchdachte Bewirtschaftung.

Mit dem Neubau des Weinkellers setzte die Familie 2004 ein architektonisches Wunschprojekt um. Dafür erhielt der Winzer das Viktor-Geramb-Dankzeichen für „gutes Bauen in der Steiermark“. Gleichzeitig konnte er das praktische Prinzip der kurzen Wege im eigenen Betrieb verwirklichen.

 

Die Philosophie der Weinmacher aus Pössnitz

Die Macher rund um Erwin Sabathi setzen ganz auf die Herkunft als ausschlaggebendes Qualitätsmerkmal. Das großartige Terroir der steiermärkischen Weinberge will das Team durch eine durchdachte Bewirtschaftung fördern und hervorheben.

 „Ziel ist höchste Qualität“ und „eine natürliche, selbstregulierende Ertragsreduktion und gesunde, gut ausgereifte Trauben zu ernten“, sagt Erwin Sabathi. Erreicht wird dies in Pössnitz durch eine strenge Handlese, großen Respekt für das jeweilige Terroir und Arbeit nach biologisch-zertifizierten Richtlinien. Hinzu kommt, dass der Kellermeister alle Weine ausschließlich mit Naturhefen vergärt.

Der natürliche, mikrobiologische Vorgang der Spontangärung hat laut Erwin Sabathi mehrere Vorteile: Er lässt individuelle Weine entstehen, die eine vom Terroir geprägte eigene Note zeigen. Außerdem sind die edlen Tropfen damit unverwechselbar in ihrem Charakter und somit anderen Konkurrenzprodukten überlegen.

Das Weingut hält sich außerdem an das STK-Herkunftssystem und profitiert von einigen außergewöhnlich guten Lagen. Aus diesen gehen die berühmten Lagenweine von Erwin Sabathi hervor. Die frühere Merveilleux-Linie, die besonders erstklassige Ergebnisse zeigte, trägt heute die Bezeichnung „alte Reben“ und weist auf die Sauvignon-Blanc-Trauben hin, die vom Vater und vom Großvater Erwin Sabathis gepflegt wurden. Neben den Lagenweinen gibt es außerdem eine hervorragende Klassik-Linie mit Trauben aus dem DAC Südsteiermark.

 

Weiße Rebsorten von herausragenden Lagen

Die österreichischen Lagen heißen Rieden. Erwin Sabathi ist gesegnet mit einigen sehr guten Weinbergsflächen, die sowohl durch ihr Klima als auch ihre Bodenverhältnisse zur Entstehung hervorragender Weine beitragen.

Das Weingut hält Anteile an den Rieden der Südsteiermark Pössnitzberg, Krepskogel, Poharing, Jägerberg und Saffran. Je nach Terroir wachsen hier unterschiedliche Rebsorten. So ist der Kalkmergelboden des Pössnitzbergs, der sogenannte Opok, mit seinen Steilhängen besonders für die exklusiven Weißweine gemacht.

Der Gelbe Muskateller liebt den kalkhaltigen Krepskogel-Boden, und die Burgundersorten gedeihen bei den starken Temperaturschwankungen am Jägerberg optimal. Der Sauvignon Blanc des sandigen Rieds Poharing ist einer der edelsten Tropfen von Erwin Sabathi. Die Chardonnay-Traube gewinnt am Ried Saffran ihren kräftigen Charakter.

Als Große STK Ried gilt der Pössnitzberg. Sein Sauvignon Blanc verbindet Ausdrucksstärke mit salziger Mineralität und einem saftigen Säurebogen. Unter den Riedenweinen gibt es ausgezeichnete Tropfen wie den trockenen Poharing Sauvignon Blanc, der mit Eleganz und Geschmeidigkeit überzeugt.

Außerdem bringt Erwin Sabathi noch sehr gute Ortsweine hervor. Unter diesen beispielsweise den Leutschach Chardonnay mit floralen Duftaromen und einem Geschmack, der an frische Bergkräuter und feine Pistazien erinnert.

Auch die Gebietsweine wie der fruchtig-aromatische Gelbe Muskateller aus dem DAC Südsteiermark können mit pikanter Säure, komplexen Aromen und einem starken Nachklang überzeugen. Das Weingut des Jungwinzers holt alles aus Terroir und Rebsorten heraus, und die exklusiven Lagen beziehungsweise Rieden spiegeln sich im Geschmack jeder Flasche wider.

 

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