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Beronia

Rioja mit Stilbewusstsein, Tradition und Mut

Wer in der Weinszene seinen eigenen Stil kreiert, wird zur Legende. Genau das ist Matías Callego von González Byass gelungen. Mit den gemischten Barriques aus französischer und amerikanischer Eiche schuf er 1982 einen neuen Rioja, der zur Berühmtheit des Guts Beronia führte. Seither gilt die kleine Stadt Ollauri unter Weinfreunden als Zentrum für hochwertige spanische Weine. Das Klima des baskischen Nordens ist ideal für den Weinanbau: Geschützt vor den kühlen Atlantikwinden und begünstigt durch kalkhaltige Böden, gedeihen die Trauben hier besonders gut. Weinkenner vermuten, dass bereits die Römer Rebstöcke in dieser Region anpflanzten. Auch die Gründer von Beronia waren wahre Weinliebhaber. Deren hohen Qualitätsanspruch haben die Kellermeister seitdem mit einem großen Erfahrungsschatz erweitert. Die ältesten Reben sind heute über siebzig Jahre alt.

Beronia

Mit Rioja zum Weltruhm

Wer einen Reserva oder einen Gran Reserva aus dem Hause „Beronia“ in den Händen hält, kauft ein Stück spanische Weintradition. Seit 1973 hat sich der Rotwein aus dem Norden der Baskenrepublik einen festen Platz im Herzen vieler Weinkenner erobert. Aber das traditionelle Weingut ist nicht nur für seine Riojas bekannt – hier entstehen seit einigen Jahren auch qualitätsvolle weiße Rueda-Weine.

 Jahrzehntelange Erfahrung beim Anbau von Tempranillo-Reben und modernste Produktionsmittel waren der Schlüssel zum Erfolg. In den Kellern des Beronia-Weinguts geht man mit der Zeit: Deshalb finden sich im Frühling beispielsweise häufig frische aromatische Rioja-Jahrgänge aus dem Betrieb in den Weinregalen. Im Gegensatz zu anderen Weingütern ermöglicht eine besondere Lagerung des Mosts die späte Gärung. Aber damit nicht genug: Eine neue Bodega wird gerade neben die alte in den Landschaftsverlauf hineingesetzt, die ausschließlich für die Lagerung von Reservas, Gran Reservas und weiteren top Weinen gedacht ist und bei deren Bauplanung das Hauptaugenmerk auf Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und geringstmöglicher Umweltbeeinflussung lag.

 

Der Ursprung des Riojas

Besondere klimatische Voraussetzungen, die Nähe zum Atlantik und zum Mittelmeer, begünstigen den Weinanbau in der hügeligen Gegend rund um das Winzergut „Beronia“. Hier wachsen einige der ältesten Rioja-Weinreben. Geschützt vom kantabrischen Gebirge im Norden und der Sierra de la Demanda im Süden, verfügen die Nachfahren der Beronen über 20 eigene und zusätzliche 840 Hektar Reben unabhängiger Weinbauern. Die kleine Stadt Ollauri entwickelte sich so zum Zentrum des Rioja-Stils.

 

Spanische Kelten als Namensgeber

Lang ist es her, dass die Kelten ihren Fuß auf spanischen Boden gesetzt haben. Doch auch heute noch ist ihr Einfluss wahrnehmbar: Die Kellerei „Beronia“ trägt die Namen der stolzen Vorfahren, die im dritten Jahrhundert v. Chr. wahrscheinlich als erste Siedler überhaupt das Gebiet La Rioja bewohnten. Unter römischem Einfluss entstanden schon damals erste Riojas. Die Weine aus der Region im oberen Teil des Ebrobeckens, dem sogenannten Rioja Alta, sind heutzutage aufgrund ihrer charakteristischen Aromen weltberühmt. Erweitert wurde das Sortiment in den letzten Jahren um Weißweine aus der D.O. Rueda.

 

Gelungenes Wagnis aus Rueda

Mit 65 Hektar hat Beronia einen vergleichsweise geringen Anteil am Anbaugebiet D. O. Rueda. Qualitativ kann der hier gewonnene weiße Verdejos jedoch durchaus mit den großen Sorten des Weinguts mithalten. Erstmals wurde der Beronia Rueda 2014 abgefüllt. Seither erfreut er sich wachsender Beliebtheit, so dass 2017 eine eigene Kellerei eröffnete. Das Weingut nutzt zwei sehr unterschiedliche Anbauflächen in Rueda: Die Finca Torrejón im Süden bietet kraftvolle Weißweine aus den kalk- und lehmhaltigen Böden. Die Finca La Perdíz bringt komplexe Kompositionen aus den nördlicheren Regionen hervor, in deren Weinbergen die Reben auf sandigem Terroir gedeihen.

 

Von Weinfreunden zu Meistern ihres Faches

Baskische Gastronomen und Schlemmerfreunde gründeten 1973 die Bodega Beronia. Was als Vereinsgut seinen Anfang fand, entwickelte Gonzáles Byass 1982 weiter zum Prestige-Projekt für die ganze Region. Seitdem arbeitet auch der Chef-Kellermeister Matías Calleja an der Qualität seines Riajos. Sein Anspruch ist, die Weine der Bodega immer weiterzuentwickeln und zudem neue Sorten zu kreieren. Matías Calleja ist Produktionsleiter und Önologe und überwacht die gesamte Produktion. Der einzigartige Charakter der Beronia-Weine und ihr großer Wiedererkennungswert sind ihm zu verdanken.

 Seit 2017 unterstützt ihn die studierte Weinbauingeneurin Marian Santamaria als Chef-Kellermeisterin für Rueda. Die weitgereiste Expertin bringt Einflüsse aus Argentinien, Chile und verschiedenen Regionen in Spanien in das Unternehmen ein. Kaum ein anderes Weingut steht heute so sehr für die Verbindung moderner Anbaumethoden mit der Tradition des puren Riojas.

 

Genuss im beronischen Stil

Beronia ist ein Weingut, das auch anspruchsvolle Gourmets überzeugen will. Die traumhafte Lage inmitten von Weinbergen stellt für Besucher nur einen kleinen Teil des Gesamterlebnisses dar. Im Einklang mit der Umwelt entstehen Weine, die zu Recht den „beronischen Stil“ als Markenzeichen prägen. Ihren Ruf verdankt die Bodega nicht zuletzt den Machern rund um Matías Calleja. Diese halten die Tradition des Riojas in Ehren, aber haben trotzdem keine Angst vor Innovationen.

 

Rioja-Sorten und neue Weißwein-Kreationen

Die Hauptkompetenz des Beronia-Weinguts liegt in seinen Rioja-Sorten. Diese werden aus Tempranillo-Reben gewonnen, die 85 Prozent der Gesamthektarfläche ausmachen. Hinzu kommt der Anbau weiterer roter Rebsorten, die rund um Ollauri beheimatet sind: Mazuelo, Graciano, Viura und Garnacha.

Die Trauben aus dem Ebrobecken ergeben fruchtige, würzige und komplexe Rotweine: den Beronia Viura mit Pfirsich- und Quittenaromen oder den Beronia Crianza, der nach roten Früchten, Vanille, Lakritz und anderen Gewürzen schmeckt. Florale Akzente wie die des Beronia Rosados finden sich ebenso wie Lakritz- und Kakao-Aromen beim Beronia Tempranillo.

 

Noch ist der weiße Verdejo Rueda keine zehn Jahre alt. Und doch hat sich der intensive Weißwein mit seiner erfrischenden Zitrusnote und dem leichten Geschmack nach Kräutern, Steinobst und Fenchel einen Gaumenplatz bei vielen Weinkennern erobert.

 

Was lange reift …

Eine Spezialität aus dem Hause Beronia stellt der Tempranillo E. E. dar, der bis zu zehn Monate in amerikanischen Eichenfässern reift. Dementsprechend kräftig ist dieser würzige Rotwein in seiner Note. Der Beronia Mazuelo Reserva liegt noch länger im gemischten Barriques: 24 Monate Fasslagerung gefolgt von einem Jahr Reifezeit in der Flasche werden benötigt, damit dieser komplexe und ausdrucksstarke Wein sein volles Aroma entfaltet.

Die Tempranillo-Rebstöcke für den lebendigen und vielschichtigen Beronia Viñas Viejas stammen noch aus der Gründerzeit. Absoluter Reifekönig ist jedoch der Beronia 198 Barricas, dessen beste Fässer erst nach zwei Jahren Lagerung ausgewählt werden. Ein ausdrucksstarker und ausgewogener Rotwein-Cuvée ist das Ergebnis dieses anspruchsvollen Reifeprozesses.