Upgraden Sie Ihren Browser für die beste Website-Erfahrung

Es sieht so aus, als ob Sie einen Webbrowser verwenden, der nicht unterstützt wird. Der Internet Explorer wird von Microsoft nicht mehr auf den aktuellen Stand gehalten. Weiterlesen. Vergewissern Sie sich, dass Sie einen dieser unterstützten Browser verwenden, um das volle Erlebnis zu erhalten.

Champagne Ruinart

Das älteste Champagnerhaus der Welt

Die Ursprünge von Ruinart, dem ältesten Champagnerweingut der Welt, reichen bis zu den Mönchen Dom Pierre Pérignon und Dom Thierry Ruinart zurück. Der letztere, gab sein Wissen über die „Methode Champenoise“ an seinen Neffen Nicolas Ruinart weiter, der 1729 das Weingut gründete. Schon bald lieferte er den Schaumwein an die Schlösser des französischen Adels. Die Chardonnaytrauben aus den Weinregionen Côtes des Blancs und der Montagne de Reims und die feine Nase bei der Zusammenstellung der Cuvées prägen den Charakter des Ruinart. Er lagert seit 1769 in stillgelegten Kalkstollen, welche die besten Bedingungen für das Entstehen eines großen Champagners bieten. Damals wie heute.

Champagne Ruinart

Traditionsbewusst am Puls der Zeit

Das Haus Ruinart mit seinem Stammsitz in Reims ist das älteste noch bestehende Champagnerhaus der Welt und trägt diese Auszeichnung auch stolz als Claim unter seinem Wappen „La plus ancienne maison de Champagne“. Ruinart zählt den Benediktinermönch Dom Pierre Pérignon selbstbewusst zu seinen Patriarchen, wenn auch mit Umwegen: Der Onkel des Tuchmachers Nicolas Ruinart, der das Haus Ruinart 1729 gründete, war der Mönch Dom Ruinart, der die Kunst der Assemblage von Dom Pierre Pérignon in der Abtei Hautvillers erlernte. Von ihm inspiriert widmete sich der Tuchmacher Nicolas Ruinart zu Beginn des 18. Jhd. ganz der Kunst der Weinveredelung. Im Gründungsjahr 1729 legte er zum ersten Mal ein Rechnungsbuch an, das ausschließlich dem perlenden Wein gewidmet war.

 

Jede Generation der Ruinarts drückte den einzelnen Jahrgängen ihren besonderen Stempel auf. Wie in vielen Champagnerhäusern gehört auch bei Ruinart eine Frau in die Ahnengalerie. Mary Kate Charlotte Riboldi, Vicomtesse Ruinart de Brimont, führte das Haus Ruinart nach dem Tod ihres Mannes und baute das Haus nach den Zerstörungen des ersten Weltkriegs wieder auf. Danach war das Weingut Ruinart noch bis 1963 im Familienbesitz. Heute gehört Ruinart zum Konzern Louis Vuitton Moët Hennessy (LVMH). Was jedoch geblieben ist, ist die exzellente Qualität seiner Champagner: Sowohl die erlesenen Cuvées, als auch die Jahrgangschampagner, die unter dem Label Dom Ruinart geführt werden, beweisen die perfekte Liaison aus Innovation und Tradition, die dieses Champagner-Haus bis heute verkörpert. 

Maison Ruinart – immer innovativ

Die technische Entwicklung, den Champagner in Flaschen zu transportieren, ist fast genauso wichtig wie das Verfahren zur Herstellung von Champagner mittels einer zweiten Gärung in der Flasche. Das Champagner-Haus Ruinart war hierbei ein wichtiger Vorreiter. Es profitierte hierbei von einem Erlass Ludwigs XV. 1730 verfügte der französische König, dass Wein nicht nur in Fässern, sondern auch in Flaschen transportiert werden dürfe, die aufgrund ihrer Zerbrechlichkeit bislang nur für den lokalen Gebrauch bestimmt waren. Schließlich mussten die Flaschen dem gehörigen Druck auch standhalten. In der ersten Zeit ging ein Großteil der Produktion auf den holprigen Straßen der Champagne zu Bruch, bis nicht nur die Wandstärke der Flaschen, sondern auch die Straßenverhältnisse einen Transport über größere Strecken überhaupt zuließ.

 

Die Maison Ruinart schaffte es, seinen Champagner schon früh europaweit zu verschicken. Diese Entwicklung ging vor allem auf seine erlesene Kundenliste zahlungskräftiger und vornehmlich aristokratischer Familien zurück. Ein Beleg dafür ist das enorme Anwachsen der Produktion von 170 Flaschen im Gründungsjahr auf 30.000 Flaschen 1760. Im beginnenden 19. Jhd. war es nicht mehr nur die aristokratische Gesellschaft in Westeuropa, die geradezu süchtig nach dem Perlwein aus der Champagne war. Auch nach Russland und in die Vereinigten Staaten ging ein großer Teil der Produktion. Verschickt und verschifft wurden sie übrigens in rustikalen Holzkisten; Maison Ruinart war auch hierbei Trendsetter.

 

Die Familie Ruinart schaffte es wie wenig andere, technische Innovation mit geschäftlichem Weitblick zu verbinden. 1769 erwarb die Familie die Cayeres, alte Bergwerksstollen, in denen zuvor Kalk und Kreide abgebaut wurden. Sie liegen knapp 40 Meter unter der Erde und sind über acht Kilometer lang. Mit ihrer konstanten und kühlen Temperatur sind sie perfekt für die jahrlange Lagerung der Weinflaschen aus dem Hause Ruinart. Sie gehören heute zum UNESCO-Weltkulturerbe und können bei einer Besichtigung des Weinguts besucht werden. 

Der Ruinart Stil

Die typischen Trauben für den Champagner Blanc und Rosé sind Pinot Noir, Pinot Meunier und Chardonnay. Das Haus Ruinart setzt bei seinen Champagner vor allem auf den Chardonnay. Diese stammen aus der Côtes des Blancs und der Montagne de Reims. Fragt man den heutigen Kellermeister des Weinguts, Frédéric Panaïotis, so ist es gerade die Frische und das Aroma der Chardonnay-Traube, die den Charakter des Ruinart ausmachen. Allerdings braucht der Chardonnay Zeit, um seine Größe zu entwickeln. Um aus einem reinrassigen Chardonnay einen großen Champagner entstehen zu lassen, muss er mindestens drei Jahre in den Kreidekellern des Weinguts lagern. Ein Dom Ruinart, also ein Jahrgangschampagner, benötigt sogar bis zu 10 Jahre Lagerung, bevor Frédéric Panaïotis mit dem Ergebnis zufrieden ist.

 

Aufgrund der Wetterbedingungen in der Champagne sind die meisten Champagner Cuvées von Weinen aus verschiedenen Jahrgängen. Die hohe Kunst der Kellermeister ist es, aus diesen teils sehr verschiedenen Weinen einen großartigen Champagner zu machen. Diese Spezialisten stehen ganz in der Tradition des Benediktinermönchs Dom Pierre Pérignon, der die Assemblage verschiedener Weine zur Perfektion gebracht hat. Eine sehr feine Nase und eine geradezu visionäre Vorstellungskraft sind für diese Tätigkeit unabdingbar.

 

Bei Champagner greift man aber nicht nur auf verschiedene Jahrgänge, sondern gerne auf sehr verschiedene Trauben zurück. Für einen Rosé Champagner verwendet Ruinart neben Chardonnay auch Pinot Noir, der aus der Montagne de Reims und aus dem Vallée de la Marne stammt, mit einem Verhältnis von ungefähr 80 % Chardonnay und 20 % Pinot. Die Kellermeister von Ruinart nehmen die rote Pinot Noir Traube dabei nicht wegen ihrer Tannine, sondern wegen ihres Aromas. Der intensive Geschmack dieser Rosés reicht von Kirschen und Beeren bis hin zu würzigen Noten wie Muskat.

 

Ein ganz besonderer Klassiker aus dem Hause Ruinart ist der Jahrgangscuvée Dom Ruinart Rosé, der eine besondere Würze und Seidigkeit kombiniert. Aktuell gibt es ihn nur aus zwei Jahrgängen, 2002 und 2004, eben besonders guten Weinjahren, die man in Frankreich Millésime nennt. Seine hohe Mineralität und seine rauchigen Noten machen ihn zu einer ganz besonderen Delikatesse.

 

Ruinart und die Kunst

Auf das Lieblingsgetränk der Aristokraten greift man gerne zurück, um ganz besonderen Momenten einen luxuriösen oder mondänen Touch zu geben. Es ist daher vielleicht den Mäzenen aus dem Adel und der gut betuchten Bourgeoisie zu verdanken, dass die bildende Kunst schon sehr früh eine besonders innige Beziehung zum Champagner entwickelt hat. Man könnte fast sagen, dass erst der Champagner aus der Eröffnung einer Ausstellung eine echte Vernissage macht.

 

Das Haus Ruinart hat eine besonders enge Beziehung zur Kunst. Diese Tradition reicht lange zurück – schon 1896 arbeitete man mit Künstlern wie dem Tschechen Alphonse Mucha zusammen und ebnete ihm den Weg als freier Künstler. Jedes Jahr fragt das Weingut einen bildenden Künstler, um einen neuen, visionären Blick auf das Weingut und seinen Champagner zu werfen. Dabei lässt Ruinart den Künstlerinnen und Künstler komplett freie Hand. Auf diese Weise entstehen Kalender aus Glas, Skulpturen aus Sektkisten, eine Neuinterpretation der Ahnengalerie und Schwarzweiß-Fotografien der Kreidestollen, welche die hohe Kunst der Champagner-Kreation gekonnt in Szene setzen. Viele dieser Arbeiten schmücken heute die Webseite des Champagner-Hauses. Aktuell ist es der Künstler Jaume Plensa, der mit dem Haus Ruinart zusammenarbeitet. Seine Metall-Skulptur aus Buchstaben acht verschiedener Alphabete wie Latein, Hindi und Arabisch deuten nicht nur auf den gelehrten Gründervater des Weinguts Dom Thierry Ruinart hin, sondern auch auf das feine Zusammenspiel einzelner Elemente, die zusammen ein Kunstwerk wie einen Champagner ergeben. 

Ruinart Champagner online kaufen

Das Haus Ruinart ist das älteste noch bestehende Champagnerhaus der Welt und trägt diese Auszeichnung auch stolz unter seinem Wappen „La plus ancienne maison de Champagne“. Auch wir sind Stolz ihnen in unserem Online-Shop eine Auswahl an Champagner des Hauses Ruinart bieten zu könne. Suchen Sie sich ganz einfach ihren Lieblings Champagner des Hauses Ruinat Online aus, ganz gleich ob Brut, Blanc oder Rose, Magnum oder in der Geschenkverpackung. Bestellen Sie im HAWESKO Online Shop – wir kümmern uns um Ihre Bestellung und liefern den Schaumwein günstig und sicher zu ihnen nach Hause!