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Cantina Valpolicella Negrar

Außergewöhnliche Weine aus dem Valpolicella

Die 1933 gegründete Genossenschaft Cantina Valpolicella Negrar gehört zu den wichtigsten Erzeugern rund um das namensgebende Gebiet, Valpolicella. Tatsächlich geht der bekannteste Wein der Region, der Amarone della Valpolicella DOCG auf die Genossenschaft zurück. Auf den Lorbeeren den Amarone „erfunden“ zu haben lohnt man sich allerdings nicht aus. Innovativ und mit viel Respekt vor der Natur legt die Cantina Jahr für Jahr Spitzenweine aus den Gebieten am Gardasee vor. Lugana, Bardolio, Ripasso und alle anderen bekannten Weine der Region gehören zum Portfolio – regelmäßig mit Auszeichnungen von den großen Weinführern wie dem Gambero Rosso und Medaillen der wichtigen Weinwettbewerbe wie Mundus Vini prämiert.

Cantina Valpolicella Negrar

Gemeinsam stark - Cantina Valpolicella Negrar

Der Anspruch, besten Wein zum angemessenem Preis auf den Markt zu bringen, war es, der im August 1933 zur Gründung der Cantina Valpolicella Negrar führte. Sechs Herren trafen sich in der Villa Mosconi, im malerischen Arbizzano di Negrar. Sie gründeten die Winzergenossenschaft, deren Motto und Ziel es ist und war, das Beste aus den Weinbergen zu holen.

Die Verknüpfung von überliefertem Wissen und modernen Techniken zahlt sich seither aus. Bereits wenige Jahre nach der Gründung, 1936, entstand nicht nur eine besondere Geschmacksrichtung, sondern auch ein Name, der bis heute prägend ist: Es war die Geburt des Amarone, der zum Symbol des Valpolicellas, der bekannten Region im Südosten des Gardasees wurde.

Der Zusammenschluss brachte den einzelnen Winzerfamilien auch wirtschaftliche Vorteile. Die steigende Nachfrage führte zu einer Standortverlagerung, weitere Kellereien schlossen sich dem erfolgreichen Projekt an. 1957 zählte die Genossenschaft bereits 80 Mitglieder, alle hervorragende Winzer der Region. Bald schon wurde Qualitätssicherung das oberste Ziel.

Die geballte Kraft von Wissen und Erfahrung ließ weiteren Erfolg nicht lange auf sich warten. Seit 2004 gelingt es den Winzern der immer wieder, für ihre besonderen Weine die begehrte "Tre Bicchieri" des wichtigsten Weinführers in Italien, dem Gamero Rosso zu gewinnen. Nun gilt der Blick der Zukunft, geprägt von Nachhaltigkeit und aufrichtigem Respekt für Weinbautraditionen und den Valpolicella.

Menschen, Werte und Prinzipien der Cantina di Negrar

Ihre hochgehaltenen Werte begleiten die Genossenschaft von Anfang an. Ebenso wichtig ist den Mitgliedern der Cantina Valpolicella Negrar die stetige Weiterentwicklung. Für die Produktion bedeutet dies, kein Verharren auf überholten Prinzipien, sondern ein Handeln, das Althergebrachtes schätzt und Neuem aufgeschlossen ist.

Es ist das tägliche Engagement, das seit 1933 die Maßstäbe der Winzereigenossenschaft setzt. Angefangen von der Anlieferung der Trauben bis hin zum Ausbau und der Abfüllung sind Wertschöpfung und Sorgfalt oberste Gebote. Die Ernte von über 700 Hektar  Weinbergen will nicht nur erwirtschaftet, sondern auch angemessen verarbeitet werden. Die Voraussetzungen dafür sind geschaffen, wenn Passion und Liebe das trotz allen Fortschritts anstrengende Tagesgeschäft begleiten.

Leidenschaft und eine tiefe Verbundenheit gehören auch dazu, wenn önologische Traditionen des Valpolicellas mit veränderten Verbrauchergewohnheiten und modernen Technologien zusammengeführt werden. Dies gelingt nicht ohne die Liebe zum Land und seinen Bewohnern. Das Engagement in soziale Projekte ist nahezu eine selbstverständliche Folge dieser Werte, dieses verwurzelten Respekts für die Mitglieder der Genossenschaft, die Kunden und natürlich ebenso für die Natur, die Grundlage allen Schaffens ist.

Wertschätzung für die Umwelt - Nachhaltigkeit im Valpolicella

Wirtschaftliche Rentabilität und die Ansprüche der Natur zu vereinen gehen Hand in Hand. Deshalb ist Nachhaltigkeit für die Winzer der Cantina Valpolicella Negrar mehr als nur ein Trend. Sie haben erkannt, dass qualitativer Weinbau so eine Chance hat. Zu den Gewinnern der Nachhaltigkeit zählen alle, die Weinberge, die Winzer und die Verbraucher.

Das Wissen für einen professionellen Anbau, der alle Aspekte berücksichtigt, wird von den Winzern hochgehalten. Auch hier zählt das Motto "gemeinsam stark". Fachleute unterschiedlichster Studienrichtungen sind in der Genossenschaft vertreten: Biologen, Ökologen und Ökonomen, Umweltwissenschaftler und Wirtschaftsspezialisten. Aus dem tiefen Wissenspool schöpfen die Winzer für den Arbeitsalltag. Bodenmorphologie, Anbauverfahren, Biodiversität und naturverbundene Dünge- und Schädlingsbekämpfungsmethoden werden in Einklang gebracht.

So wird auf Begrünung gesetzt. Wo einst das "Unkraut" zwischen den Rebstockreihen vernichtet wurde, gedeihen nun Pflanzen, die den Bodenanreichern und die Erosion begrenzen. Als natürlicher Dünger kommen Hülsenfrüchte ins Spiel, sie speichern in ihren Wurzeln wertvollen, natürlichen Stickstoff. Nach der Wachstumsperiode werden sie untergepflügt und tragen erneut zur Bodenverbesserung bei. Ebenfalls zugunsten von Umwelt und Verbrauchern wurde der Pflanzenschutz optimiert. Dank integrierter Methoden wird hier die Belastung zurückgefahren.

Cantina Valpolicella Negrar - die Anbaugebiete

Eines haben die Anbaugebiete im nördlichen Veneto gemeinsam: Sie haben sich weit über Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Wer einen dieser Weine genießt, weiß, welche Qualität ihn erwartet.

Nach wie vor ist Namensgeber der Region und gleichermaßen der Genossenschaft, das klassische Anbaugebiet Valpolicella, dominierend. Im Valpolicella Classico findet sich historisch und geografisch gesehen der Ursprung des Weinbaus in diesem Landstrich. Hügelig, auf Terrassen gelegen, unterbrochen von den Marogne, Trockenmauern, grünen Wäldern und Steinbrüchen sind die typischen Landschaftsbilder. Malerische Dörfer, in denen die Zeit stehen geblieben scheint, heben ich wohltuend von den touristisch stark frequentierten Gebieten im Veneto ab.

Weine vom Soave gewinnen ihre Aromen vom vorherrschenden Boden der Region. Vulkanischer Tuffstein, eine ordentliche Portion, und schon sind würzige Weine geboren. Mehrere Gemeinden zählen zum Anbaugebiet Soave im Osten der Provinz Verona: Neben Soave sind dies Caldiero, Lavagno, San Bonifacio und einige Ortschaften mehr, die zwischen den Hügeln verstreut und doch geborgen liegen.

Ein Moränenhügel, zwischen Verona und dem Gardasee gelegen, begrenzt das eher kleine Weinbaugebiet Custoza. Der Fluss Mincio bildet im Südwesten die Grenze. Bekannte Orte sind es, die neben dem Wein die Region zum Anziehungspunkt machen. Valeggio sul Mincio, Villafranca die Verona und die direkt am Lago di Garda gelegenen Ortschaften von Peschiera del Garda bis, Lazise sind wohlbekannt.

Einige der Orte in Seenähe zählen gleichermaßen zum Produktionsgebiet des Bardolino. Auch hier sind es Moränenhügel, die dem Wein Wärme und Würze schenken. Zum geschützten Ursprungsgebiet - DOC - zählen neben Bardolino die Gegenden um Garda, Torri del Benaco und Affi im nördlichen Bereich wie auch Bussolengo und Sommacampagna im Südwesten.

Nicht vergessen werden darf Lugana. Die Weine, die dort gedeihen, haben schon manchen Liebhaber für sich gewonnen. Der fruchtbare, mineralienreiche Lehmboden spiegelt sich in der Mineralität der Weine wider. Das überaus milde Klima sorgt für schonende und vollkommene Reifung der dort angebauten Reben.

Der Weg in die Zukunft: Forschung und Innovation im Valpolicella

Es kann nicht oft genug gesagt und geschrieben werden: Wer positiv in die Zukunft schauen will, darf Altes nicht vergessen. Der Verantwortung als Winzer wird nur gerecht, wer die Natur respektiert und sie gleichzeitig mit innovativen Mitteln schützt und bewahrt.

Auch die Produktionsprozesse stützen sich auf Tradition und Innovation. Alte Trocknungsmethoden, ausgeübt seit der Römerzeit, werden vermehrt wieder eingesetzt. Ebenso legen die Winzer der Cantina di Negrar großen Wert darauf, uralte, autochthone Sorten zu mehren und erneut anzubauen. Sie machen sich auf die Suche nach Raritäten, wie die Spigamonti-Traube, die in einem kleinen Ort gefunden wurde. Sie und andere erhaltenswerte Trauben sind nun Teil des staatlichen Registers der roten Rebsorten.

Verschiedene Projekte, die der Qualitätsverbesserung und der Einhaltung der hohen Standards dienen, haben sich ebenfalls etabliert. Das Projekt Verjago dient der Erhaltung des typischen Geschmacks der ursprünglichen Frucht. Das Projekt Amarone Espressioni, wie kann es anders sein, widmet sich dem unverkennbaren Ausdruck der Amarone-Weine, ihrer Lesart und der traditionellen Weinzubereitung.