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Brancaia

Die Schweizer aus der Toskana

Mit dem Weingut Brancaia in der Toskana haben zwei Schweizer ihre Leidenschaft zur Lebensaufgabe gemacht: Brigitte und Bruno Widmers gehörten bereits zwei Jahre nach der Gründung des Guts zur Elite Italiens. Heute schreibt Barbara Widmer die Erfolgsgeschichte ihrer Eltern in der Toskana fort.

 

Brancaia

Der Supertuscan von Brancaia

Brancaia steigt schnell in die Spitzengruppe der toskanischen Weingüter auf. Maßgeblichen Anteil daran hat seit 1988 ein Wein, der heute als großer Klassiker unter den "Supertuscans" gelten darf: IL BLU, eine wunderbare Liaison der traditionellen toskanischen Rotwein-Rebe Sangiovese mit der berühmten Bordeaux-Sorte Merlot, in manchen Jahrgängen um einen kleinen Anteil Cabernet Sauvignon ergänzt. Der 1994er ist der erste vieler Jahrgänge, der vom Gambero Rosso den berühmten Ritterschlag der 3 Gläser erhält.

 

Die keine aber feine Brancaia Selektion

1998 ist ein wichtiges Jahr bei Brancaia. Die neue eigene Kelleranlage wird eingeweiht, Tochter Barbara fährt ihre erste Ernte ein und die Familie erwirbt Weinberge bei Grosseto. Hier gedeiht der ILATRAIA, eine prächtige Cuvée aus Cabernet Sauvignon, Sangiovese und Petit Verdot. Außerdem liefern die neuen Lagen Trauben für einen weiteren innovativen Wein, den TRE, der mit dem Jahrgang 2000 Premiere feiert.

Er gilt als „Einstiegswein“ von Brancaia – ein Einstieg auf sehr, sehr hohem Niveau! Drei (italienisch = tre) Terroirs liefern das Lesegut: Castellina, Radda und Grosseto. Brancaias vierter Wein schließlich ist ein Chianti Classico in einer modernen, sehr geschmeidigen Interpretation: Dem Sangiovese wird ein Anteil Merlot zur Seite gestellt.

 

Mit der nächsten Generation

Heute hat Barbara Widmer die Regie bei Brancaia inne, kompetent unterstützt von einem der besten und renommiertesten Önologen der Toskana, Carlo Ferrini.