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Alejandro Fernández Tinto Pesquera

Spitzen Tinto aus der Ribera del Duero

Die Familia Fernandez Rivera ist mittlerweile eine DER Weinfamilien Spaniens. Ihre Geschichte begann 1975 mit der Gründung des Weinguts Pesquera durch Alejandro Fernández im Flusstal des Duero. Heute gehören neben dieser Bodega noch Dehesa La Granja, Condado de Haza und Él Vinculo zur Pesquera-Gruppe. Beste Tempranillo-Weine in unterschiedlichsten Kreationen sind das Markenzeichen von Fernandez. Mittlerweile führen die Enkeltöchter des berühmten spanischen Kellermeisters das Unternehmen. Sein Tinto Pesquera ist längst legendär und die Herkunftsbezeichnung Ribera del Duero gilt nicht zuletzt aufgrund des Engagements von Fernandez als echte Geschmacksgarantie.

Alejandro Fernández Tinto Pesquera

Die Geschichte der Familie Fernandez Rivera

1972 legten Esperanza Rivera und Alejandro Fernandez den Grundstein für ihr Weinimperium: Sie kauften eine kleine Kellerei aus dem 16. Jahrhundert in der Ribera del Duero. Schon drei Jahre später kam der erste Tinto Pesquera auf den Markt, benannt nach dem Geburtsort des Paares: Pesquera de Duero. Dieser Wein war maßgeblich an der Entstehung des Ribera del Duero als geschützte Herkunftsbezeichnung (DO) beteiligt. 1985 zeichnete Robert Parker den Janús, eine besondere Kreation der Tinto Pesquera Reihe, als „Besten Wein der Welt“ aus und machte das spanische Weingut weltbekannt.

In den Folgejahren expandierte die Familie Fernandez Rivera weiter und erwarb 1995 die Bodega Condado de Haza, aus der heute einige der besten Crianzas der Welt stammen. Mit der Dehesa La Granja kam 1998 eine weitere Kellerei hinzu. In der Provinz Zamora verarbeitete das Gut nicht nur Trauben, sondern auch Oliven, Kichererbsen und Käse.

Zuletzt erweiterte sich das Unternehmen 1999 mit dem Kauf von El Vínculo. Hier wuchsen erstmals nicht nur Temperanillotrauben, sondern auch die Rebsorte Airén. Heute haben die Enkelinnen der einstigen Gründer die Leitung der Weinbaugruppe übernommen. Das Hotel AF Pesquera zieht zusätzlich Weintouristen ins Ribera del Duero. Alejandro und Esperanza haben wahrlich Maßstäbe gesetzt für diese Region.

Die Pesquera Weine

Aus dem Herzen des Ribera del Duero DO kommt der kräftig-würzige Pesquera Crianza. Dieser trockene Rotwein zeigt ein wunderbar langes Finale. Seine intensive Frucht erinnert an dunkle Waldbeeren, aber es finden sich auch Röstaromen, Schokolade und Süßholz in seinem Duft. Hinzu kommt ein gutes Lagerpotential, das diesen Spitzenwein mit der schönen Reife und herrlichen Struktur so empfehlenswert macht. Ein üppiger Pesquera Reserva 2016 beweist, was moderne spanische Weine können: Viel Sinnlichkeit mit einer deutlichen Tempranillo-Frucht sowie Pflaumen- und Kirscharomen mischen sich mit Minze, Lakritz, dunkler Schokolade und sanften Holznoten im Mund.

Aus der Kellerei Dehesa la Granja kommt ein klarer, schillernder Rotwein mit komplexer Note und schönen Röstaromen. Sein gut strukturierter Körper und seine angenehme Süße machen diesen Tropfen aus. Der Condado de Haza Crianza aus 100 % Tempranillo hat eine gute Beständigkeit im Mund und zeigt würzige Noten, die auf seine Reifung in amerikanischen Eichenfässern zurückgehen. Der Crianza El Vínculo weist dagegen Aromen von Pflaume, Kirsche und Amarenakirschen auf. Sie verbinden sich mit Kakao, Zimt und Haselnuss. Weinkenner erfreuen sich an dem Nachgeschmack, der an Vanille und reife, schwarze Früchte erinnert.

Ribera del Duero

Die Familie Fernandez Rivera gehört zu den wichtigsten Förderern der heute geschützten Herkunftsbezeichnung Ribera del Duero (DO). Die Weinregion im Norden Spaniens hat sich längst einen Namen als Anbaugebiet für exklusive Crianzas gemacht. Durchflossen von dem Duero erstrecken sich die Weinberge heute auf über 20 000 Hektar Rebfläche. Ihre Anfänge nahm die Region jedoch mit dem Erfolg des Tinto Pesquera von Alejandro Fernandez in den 80er Jahren.

Die Weinberge von Pesquera liegen in Höhen von über 800 Meter. Die Trauben wachsen hier am Flussufer auf sandigen Lehmböden und profitieren vom Mikroklima des Ribera del Duero. Durchschnittlich regnet es etwa 400 Millimeter im Jahr, jedoch sinkt diese Zahl seit einiger Zeit. Die Winter sind kalt und in den Sommermonaten kann es Hitze geben.

Dennoch bleibt das Flussklima immer als Kühlungsfaktor für die Rebstöcke erhalten. Kein Wunder also, dass die Tempranillo-Rebe, die Lieblingssorte des Gründers von Pesquera, sich hier so wohl fühlte. Ohne das Engagement von Alejandro Fernandez wäre das Anbaugebiet jedoch nie zu dem geworden, was es heute ist: Ein wahrer Magnet für Weinkenner aus aller Welt. Immer wieder feiert das Unternehmen daher seine Ursprünge, z.B. mit dem Tinto Pesquera Millenium Reserva 2009.