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Weingut Wittmann

Die Rheinhessen-Renaissance

Rheinhessen ist das größte aller deutschen Weinbaugebiete – rund ein Fünftel der Rebfläche Deutschlands findet sich hier. Das qualitative Spektrum der hier entstehenden Weine ist naturgemäß breit. Weltweit renommierte Top-Produzenten haben in der Region ihren Sitz ebenso wie Winzer, die sich auf die Produktion eher einfacher Qualitäten für den Massenmarkt spezialisiert haben. Zu den absoluten Spitzen des Gebiets gehört ganz zweifellos das Weingut Wittmann. Zahlreiche Auszeichnungen in den gängigen Weinführern wie Gault Millau oder Eichelmann zeugen von der herausragenden Qualität der hier entstehenden Weine. Seit rund 30 Jahren produziert man bio-zertifiziert und arbeitet seit 2004 zudem nach biodynamischen Prinzipien.

Weingut Wittmann

Große Gewächse – trockene Rieslinge

Das Weingut Wittmann bewirtschaftet insgesamt gut 25 Hektar Rebfläche im südlichen Teil des Weinbaugebiets Rheinhessen, dem Wonnegau. Das Rebsorten-Portfolio umfasst Chardonnay, Silvaner, Scheurebe sowie Weiß-, Grau- und Spätburgunder. Hauptrebsorte und Kernkompetenz des Weinguts Wittmann ist aber eindeutig der Riesling. Rund 65 % der jährlichen Produktion entfallen auf diese Rebsorte. Und auch ausnahmslos alle der immerhin vier Großen Gewächse aus dem Hause Wittmann sind Rieslinge: Aulerde, Kirchspiel, Moorstein, Brunnenhäuschen – Lagen, die unter den Rieslingfreunden weltweit über einen hervorragenden Ruf verfügen. Alle eint der klare und hochpräzise Stil, mit dem Philipp Wittmann seine Spitzenweine ausbaut. Seit 1999 zeichnet er als Kellermeister für die Weine des Guts verantwortlich, seit 2007 ist er neben seinem Vater Günter auch Inhaber. Ein großes Gewächs aus seinen Händen, das bedeutet vielschichtiger und intensiver trockener Riesling – Rasse, Kraft und Struktur. Doch so sehr die Quadriga der Großen Gewächse die Handschrift ihres Machers auf die stets gleiche Art und Weise spiegelt – so unterschiedlich sind sie im Detail. Philipp Wittmann legt großen Wert darauf, die ganz besonderen Eigenheiten jedes einzelnen Terroirs präzise herauszuarbeiten. Da ist die Aulerde mit ihrer charakteristischen reifen Pfirsich- und Aprikosenfrucht, das Kirchspiel mit seiner tiefgründigen und würzigen Kräutrigkeit, das tief mineralische Brunnenhäuschen, geprägt vom Eisenoxid im roten Boden, und schließlich der fast majestätische, auf Tonmergel mit Kalkeinlagerungen gewachsene Morstein mit seiner kühlen Eleganz. Perfekt zusammengefasst hat das die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die über die GGs des Jahrgangs 2015 ins Schwärmen geriet und schrieb: „Jeder der Vier ist ein eigener Mikrokosmos der Aromatik.“ Über dieser grandiosen GG-Viererkette schwebt dann schließlich in einer ganz eigenen Sphäre noch der Riesling Alte Reben „La Borne“ – ein aus besonders privilegierten Lagen innerhalb des Morsteins stammender ultra rarer Riesling-Solitär, der nicht nur mit zum Besten, sondern auch zum Teuersten gehört, was Deutschland an trockenen Rieslingen zu bieten hat.

Was die Kritiker über Wittmann sagen

Es ist noch nicht allzu lange her, da stand das Weinbaugebiet Rheinhessen vor allem für die Massenproduktion von im günstigsten Fall mediokren Wein-Qualitäten für den Discount-Handel im In- und Ausland. Doch diese Zeiten haben sich gewandelt. Rheinhessen ist heute auch die Region, in der gleich mehrere der besten trockenen deutschen Rieslinge entstehen. Entscheidend mit beteiligt an dieser höchst erfreulichen Entwicklung ist das Weingut Wittmann. Zahlreiche Auszeichnungen und Bewertungen der Weinkritik spiegeln die Bedeutung des Guts (nicht nur) für die Renaissance des Rheinhessen-Rieslings wider. Im Jahr 2014 wurde Philipp Wittmann vom Gault Millau als Winzer des Jahres ausgezeichnet. Der Eichelmann 2017 bewertet das Gut mit der Höchstnote von fünf Sternen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung attestiert, dass die Weine des 2015er Jahrgangs von Wittmann „zu den besten trockenen Gewächsen Deutschlands zu gehören.“ Auch die internationale Presse reagiert auf die Kollektion 2016 begeistert – Punktesegen, wohin man auch schaut: James Suckling bewertet die GGs zwischen 95 und 98–99 Punkten. Und auch bei Parker erhält der Morstein 95 Punkte. Absolut zwar etwas niedriger, aber letztlich fast noch beeindruckender sind die ebenfalls bemerkenswert hohen Wertungen für die Weine, die nicht an der Spitze der Wittmann‘schen Qualitätspyramide stehen. So landet der 2016er Niersteiner Riesling im Wine Advocate von Robert Parker bei imposanten 90 Punkten, der Westhofener Ortsriesling von 2015 wird vom Wine Spectator gar mit 92 Punkten bedacht. Das ist Ausdruck für hohe Winzerkunst und der Idee, den Stil und die Qualität des Hauses vom Gutswein bis zum Großen Gewächs abzubilden.