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Biondi Santi Jacopo

Traditionsreiches Weingut mit Sangiovese-Klon

Jacopo Biondi Santi entstammt einer italienischen Familie, deren Name bereits seit Generationen untrennbar mit dem Weinbau Italiens verbunden ist. Einer seiner Vorfahren, Ferruccio Biondi Santi, isolierte einen Sangiovese-Klon und verhalf damit dem Brunello di Montalcino zu weltweiter Anerkennung. Jacopo Biondi Santi ruht sich jedoch keineswegs auf den Lorbeeren seiner Vorfahren aus. Er erwarb in der Maremma an der Tyrrhenischen Küste ein Weingut, dessen Lagen sich an die Hänge der eindrucksvollen Burganlage Castello Montepò schmiegen. Jacopo Biondi Santi baut hier alte, traditionelle Sorten wie den Sangiovese Grosso mit Begeisterung und Erfolg an. Dabei liegt der Fokus voll auf dem Sangiovese-Klon BBS 11, was für Brunello Biondi Santi 11 steht. Dieser Klon bietet die Grundlage für ausgesprochen strukturierte Weine.

Biondi Santi Jacopo

1888 – Geburtsjahr des Brunello di Montalcino

Zumindest für die Liebhaberinnen und Liebhaber italienischer Rotweine ist das Jahr 1888 ein denkwürdiges Jahr. Nach vielen Jahren intensiver Forschungsarbeit ist es Ferrucci Biondi Santi gelungen, den Sangiovese-Klon des Brunello zu finden. Mit seiner Entdeckung legte Biondi Santi den Grundstein für die gesamte Region als eines der Rotwein-Dorados Italiens. Der Weinbauer Biondi Santi erarbeitete sich mit seinen Forschungen den Ruf einer Legende des italienischen Weinbaus. Sein Weinstil gilt bis in die heutige Zeit als einzigartig. Dem Biondi Santi-Weinstil konnten auch die unvermeidlichen Modeströmungen, die auch vor dem Weinbau nicht haltmachen, nichts anhaben. In Haus Biondi Santi blieb man seinen Prinzipien und Überzeugungen treu, was sich bis zum heutigen Tag in charaktervollen Brunellos äußert.

Neue Wege, aber immer der Tradition verbunden

Die Traditionsverbundenheit der Biondi Santis ist bis heute ungebrochen. Allerdings lässt Jacopo Biondi Santi auch eigene Ideen in die Weinhistorie seiner Familie einfließen. Er gründete in der Maremma, weit vom elterlichen Weingut entfernt, seinen eigenen Betrieb. Das Weingut Castello Montepò liegt malerisch inmitten eines 1.000 Hektar umfassenden Naturschutzgebietes. Das Castello Montepò erwarb Jacopo Biondi Santi 1997 und pflanzte die traditionelle Rebe der Familie, den Sangiovese. Damit ließ es Jacopo Biondi Santi allerdings nicht bewenden und gesellte zu der Traditionsrebe moderne Sorten wie Cabernet Sauvignon, Merlot und Syrah. Mit einer Mischung aus Tradition und Experimentierfreude konnte Biondi Santi eindrucksvoll beweisen, dass in der Maremma besonders erstklassige und ausdrucksstarke Weine heranreifen können.

Zeit und Sachverstand verschmelzen zu großen Rotweinen

Bei der Auswahl seiner Rebflächen überlässt Jacopo Biondi Santi nichts dem Zufall. Die Terroirs des Castello di Montepò profitieren vom Tyrrhenischen Meer, das das Mikroklima entscheidend beeinflusst. Es erlaubt den Anbau tiefgründiger Weine von regionaler Authentizität, die international einen legendären Ruf genießen. Beste Bedingungen lassen Merlot, Cabernet und den Sangiovese Grosso BBS 11 von hoher Qualität gedeihen. Der Anbau der Reben ist die eine Sache, der Ausbau des Weines eine ganz andere. Aber auch auf diesem Gebiet brilliert Jacopo Biondi Santi und zeigt sich als Visionär, der seine ganz eigenen Vorstellungen von tadellosen Weinen in die Tat umzusetzen weiß. Die Traube steht immer im Vordergrund, die Noten vom Holzausbau bleiben dezent. Die Weine gelten insgesamt als nicht überladen, mit Komplexität, langem Abgang und gleichzeitig großer Trinkbarkeit.