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Leone de Castris

Spitze beim Salice Salentino Wein

Die süditalienische Kellerei Leone de Castris kann auf eine über 350-jährige Geschichte zurückblicken. In dieser Zeit hat sie sich einen Ruf als eine der besten Winzereien in Apulien gemacht. Nach wie vor ist das Unternehmen familiengeführt. Die beiden Hauptönologen sind Marco Mascellani und Riccardo Cotarella. Mit dem Five Roses Rosé hat Leone de Castris im Jahr 1943 den ersten Rosé Italiens abgefüllt und auf den Markt gebracht. Bis heute ist die Kellerei sehr stolz auf dieses Alleinstellungsmerkmal. Die wichtigste Rebsorte bei Leone de Castris ist Salice Salentino. Aber auch internationale Rebsorten wie Chardonnay und Cabernet Sauvignon wachsen in den apulischen Lagen und resultieren in köstlichen Weinen aller Farben.

Leone de Castris

350 Jahre intensive Weingeschichte

Die Geschichte des Weingutes Leone de Castris beginnt im Jahr 1665. Damals besuchte der spanische Herzog Oronzo Arcangelo Maria Francesco das Salento und verliebte sich so in die Gegend, dass er sein Hab und Gut in Spanien verkaufte, um sich in Salice Salentino niederzulassen. Dort begann er mit dem Weinbau, der bis heute fortgeführt wird. Bis ins 19. Jahrhundert konzentrierte sich das Weingut darauf, Fassweine nach Deutschland, Frankreich und in die USA zu exportieren. Ab dem 20. Jahrhundert begannen die damaligen Hauptwinzer Piero und Lisetta Leone de Castris als erstes Gut der Region, eigene Weine in Flaschen abzufüllen und einzeln zu verkaufen.

Ein weiterer Durchbruch für das Leone-Weingut kam im Jahr 1943, als die Winzer den ersten Rosé-Flaschenwein Italiens erfanden. Dieser wird heutzutage in zwei verschiedenen Sorten gekeltert. Hinzu kommen etwa 30 weitere moderne Weine höchster Qualität. Tradition, Terroir und aktuelle Trends lassen sich im Sortiment überall wiederfinden. Da die Salice Salentino Riserva in einem geschützten DOC-Bereich liegt, muss die Herstellung vielen strengen Anforderungen genügen.

Salice Salentino und andere Weine aus Apulien

Die Rebstöcke des traditionsreichen Weingutes werden im traditionellen „Alberello Pugliese“ System angebaut. In Kombination mit einem kalkreichen Boden und dem warmen Klima haben die Trauben so die optimalen Reifebedingungen. Die Traubenlese erfolgt nach wie vor per Hand. Die meisten Weinstücke liegen zwischen Salice Salentino, Campi und Guagnano. Sie werden nur mit organischen Substanzen gedüngt und liebevoll gepflegt. Die folgenden traditionellen Rebsorten baut das Weingut an:

- Negroamaro

- Malvasia Nera

- Primitivo

- Susumaniello

Hinzu kommen internationale Traubensorten wie Cabernet Sauvignon, Petit Verdot, Merlot, Chardonnay und andere. Manche Trauben werden von vertrauenswürdigen Partnern zugeliefert.

Zu den etwa 30 Weinen aus dem Hause Leone de Castris gehört neben dem berühmten Five Roses Rosé auch der Salice Salentino. Dieser wird in kleinen Holzfässern ausgebaut und erhält so seinen besonderen Geschmack. Es handelt sich um einen erlesenen Rotwein aus Negroamaro- und Malvasia Nera-Trauben in limitierter Edition, der eine Hommage an die besten Kunden sowie an die Kreatoren des Salice-Weins darstellt. Denn dank dem ersten Salice Salentino aus den 1970ern wurde die Region als DOC weltberühmt.

Die anderen Weine sind sowohl rot als auch weiß und roséfarben. Seit dem Jahr 1990 führt Piernicola Leone de Castris das Unternehmen. Er wurde unter anderem als „Bester Weinerzeuger des Jahres 2011“ prämiert.

Besucher können im Museum, das zum Weingut gehört, die Geschichte von Leone de Castris kennenlernen und einen Einblick in die apulische Weinkultur erhalten. Außerdem gibt es ein romantisches Hotel und ein dazugehöriges Restaurant auf dem Gut. Selbstverständlich werden hier die köstlichen apulischen Weine aus dem Salentino serviert.

Der sagenumwobene Five Roses Rosé von Leone de Castris

Um die Entstehung des ersten Roséweins Italiens ranken sich so einige Legenden. Während des Zweiten Weltkriegs, so scheint es, waren die amerikanischen Soldaten in Italien durstig. Sie fanden bei Leone de Castris noch unfertigen Wein und beschlossen, diesen zu trinken. Der junge Wein wurde sogar in Feldflaschen abgefüllt und von den Soldaten getrunken. Das Weingut schlug den Namen „Cinque Rose“ vor, aber die Amerikaner fanden die englische Variante des Namens leichter aussprechbar.

Übrigens gibt es auf die Frage, warum der Rosé nach fünf Rosen benannt ist, mehrere Antworten: Die alte Flagge der Region zeigt fünf Rosen, was als Inspiration galt. Hinzu kommt, dass die apulische Winzerfamilie über viele Generation hinweg immer fünf Kinder bekam.

Seit 1943 produziert das Weingut nun seinen Roséwein mit einer ganz besonderen Geschichte. Er besteht zu 90% aus Negroamaro-Trauben und zu 10% aus Malvasia Nera di Lecce. Der Rosé Brut ist trocken im Geschmack und hat eine attraktive, hellrosa Farbe. In der Nase duftet er nach Erdbeeren und Kirschen. Es folgt ein Geschmack mit Beerenaromen und Himbeernoten. Die Fruchtsäure ist mineralisch eingebunden, weshalb sich der Rosé von Leone de Castris besonders gut in Kombination mit sommerlichen Gerichten genießen lässt.