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Masi Agricola

Ein Star des Amarone

Im ganzen Valpolicella dürfte es kaum einen einprägsameren Namen geben als Masi. Er stammt von jenem Tal, dem Vaio dei Masi, in dem die Familie Boscaini Ende des 18. Jahrhunderts die ersten Trauben angebaut hat. Seitdem hat sich Masi einen hervorragenden Ruf erworben. Das gilt vor allem für die Amarone, zu denen der 1964 erstmals erschienene Campofiorin gehört – einer der ersten Amarone überhaupt. Doch auch die anderen Weine aus Valpolicella, Bardolino und dem argentinischen Schwesterweingut Masi Tupungato werden sowohl in Italien als auch international gefeiert.

Masi Agricola

Masi – vom Veneto in die Welt

Als die Familie Boscaini Ende des 18. Jahrhunderts die ersten Reben rund um ihr Haus im Vaio dei Masi pflanzte, hatte der Valpolicella noch keinen besonderen Ruf, und die spezielle Machart des Amarone war noch nicht erfunden. Seit dieser Zeit haben die Weine der Region einen großen Aufschwung erlebt und sind international berühmt geworden. Die Familie Boscaini hat daran einen großen Anteil.

 

Corvina, Rondinella, Molinara, die Rebsorten der Region

Bei Masi liegt der Fokus bis heute auf den typischen Weinstilen der Region. Schon früh haben sich die Boscaini intensiv mit den lokalen Rebsorten beschäftigt und intensiv geforscht. Vor allem die Corvina, die neben Rondinella und Molinara wichtigste Valpolicella-Rebsorte, hatte es den Boscaini angetan. So haben sie herausgefunden, weshalb sich diese Sorte so gut für das Appassimento-Verfahren eignet, das die Grundlage für die Herstellung des Amarone ist.

 

Amarone und das Appassimento-Verfahren

Der Amarone-Stil wurde erst Mitte des 20. Jahrhunderts entwickelt, hat aber der ganzen Region einen enormen Schub verliehen. Amarone ist neben Barolo, Barbaresco und den großen Weinen der Toskana heute sicher der bekannteste aller großen italienischen Weine. Der Erfolg basiert auf der besonderen Konzentration und Reife der Weine. Dazu werden die Trauben vollreif spät gelesen und über Wochen, meist über Monate auf hölzernen Gestellen durch stetigen Luftzug getrocknet. Die dann sehr konzentrierten Trauben werden gepresst, und der Wein wird im Holzfass lange gelagert.

 

Einer der schönsten Weinkeller Italiens

Bis heute befindet sich das Weingut Masi in Gargagnago, dort wo es einst im Anbaugebiet Valpolicella Classico gegründet wurde. Da das Weingut seit dieser Zeit immer weiter gewachsen ist und heute zu den größten der Region gehört, hat man den Produktionprozess immer tiefer in den Hang hinein verlegen müssen. Um in die Keller zu gelangen, durchquert man zunächst mehrere Räume, in denen die reifen Trauben im Appassimento-Verfahren für die Amarone- und Recioto-Weine getrocknet werden. Vorbei am Experimentierkeller, in dem beispielsweise die Reifung der Weine in unterschiedlichen Holzarten untersucht wird, gelangt man in verschiedene Fasskeller, in denen die großen Weine von Masi ausgebaut werden. Schließlich beeindruckt das Flaschenlager, in dem 10 % aller Weine seit dem Jahrgang 1980 aufbewahrt werden. Später gelangen sie im gutseigenen Weinladen zum Verkauf.

 

Der Amarone-Maßstab

Mit Forschung, sorgfältigster Sortierung und einem unbedingten Qualitätswillen ist Masi zu dem geworden, was der renommierte Weinjournalist Hugh Johnson als »Prüfstein für Veroneser Weine« bezeichnet hat. Allen voran sind die großen Amarone wie der »Mazzano« und der »Campolonge di Torbe« Maßstab geworden. Doch die besondere Qualität von Masi findet man in allen Weinen, die rund um den Gardasee, im Valpolicella und dem weiteren Hügelland Venetiens entstehen und in der ganzen Welt nachgefragt werden.