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Weingut Markus Molitor

Paraderiesling Weingut an der Mosel

24 herausragende Einzellagen an der Mosel und der Saar, ausnahmslos an Steilhängen – das ist der Wirkungskreis des Ausnahmewinzers Markus Molitor. Getrieben vom eigenen Anspruch, das goldene Zeitalter des Mosel-Rieslings wiederzubeleben, macht er extrem terroirbezogene Weine mit einer ungemeinen Perfektion und Detailverliebtheit. Das Ergebnis: Rieslinge, wie sie die Weinwelt seit 100 Jahren nur selten gesehen und geschmeckt hat. Hergestellt in rigoroser Handarbeit sind die Weine so akribisch ausbalanciert, dass Markus Molitor für ihre geschmackliche Einordnung einen eigenen Riesling-Farbcode entwickelt hat. Doch nicht nur der Riesling aus dem Haus Molitor begeistern Liebhaber aus aller Welt: Auch den Pinot Noir sollten Sie unbedingt probieren!

Markus Molitor

Der Riesling-Retter

Das Weingut Markus Molitor inmitten des Wehlener Klosterberges ist seit acht Generationen in Familienhand. Markus Molitor übernahm es mit 20 Jahren. Bis dahin hatte die Familie in erster Linie als Händler von Fassweinen von sich reden gemacht, und so startete Markus seine Winzerkarriere mit gerade einmal zwei Hektar Weinland. 
Um wirklich großen Riesling zu machen brauchte er das Winzerhandwerk an der Mosel nicht neu zu erfinden. Immerhin gehörten die Rieslinge aus den Spitzenlagen von Mosel und Saar vor 100 Jahren zu den teuersten Weinen der Welt – teurer als Bordeaux oder Burgund.

Molitor studierte die alten Traditionen und füllte sie mit modernem Leben. Über Jahrzehnte hinweg erwarb er Parzelle um Parzelle, ausschließlich an Steilhängen, und nennt heute mehr als 100 Hektar Weinberge in 24 außerordentlichen Einzellagen sein Eigen. Auf diese Weise kann Markus Molitor das gesamte Poten­zial der Mosel nutzen: Jeder einzelne Wein, ob weiß oder rot, trocken, feinherb oder fruchtsüß, spiegelt das Potenzial seiner Lage und seines Jahrgangs wider. Diese Qualität erreicht der Perfektionist durch akribische Handarbeit, die keine Kompromisse duldet und den Reben wie dem Wein den größtmöglichen Respekt entgegenbringt. Fast alle Molitor-Weine tragen eine Lagenbezeichnung. Ausnahmen sind der Hauswein Haus Klosterberg, der Schiefersteil und die Alten Reben. 

Das Molitor-Prinzip für beste Lagen an Mosel und Saar

Wein machen bedeutet für Markus Molitor rigorose Selek­tion und ausschließlich Handarbeit. Er steuert jeden Arbeitsschritt, ist Winzer und Kellermeister in Personalunion und prüft jede Flasche selbst. Was Kritiker als Kotrollzwang abtun könnten, ist in Wirklichkeit Teil der Mission, „große Moselweine“ zu machen. Ein Prinzip, das alle Mitglieder des Teams Tag für Tag leben.

Wie seit Jahrhunderten werden die meisten Molitor-Weine in Holzfässern spontan vergoren und ausgebaut. Ohne Schönungsmittel, Enzyme, Reinzuchthefen und andere Hilfsmittel. Der alte Gewölbekeller bietet dafür ein optimales, kühles Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit. Anschließend liegen die Weine monatelang auf der Feinhefe und erhalten damit Schmelz und Fülle. 

Die Weinberge von Markus Molitor erstrecken sich von Brauneberg bis Traben-Trarbach und seit 2001 auch entlang der Saar. Damit steht dem Weingut eine Vielfalt an Schieferböden und Mikro-Klimata zur Verfügung – und alle Weingärten zählen zu den besonders wertvollen Lagen. Zum Beispiel die Zeitlinger Sonnenuhr mit nicht flurbereinigten, uralten Weinbergen, auf denen wurzelechte Rebstöcke stehen. Oder der Ürziger Würzgarten mit seinem roten Schieferverwitterungsboden, der an der Mosel sehr selten ist. Oder das Zeltinger Himmelreich im Zentrum der Mittelmosel, das auf verwitterten, tiefgründigen Schieferböden besonders elegante Weine hervorbringt. Der Wehlener Klosterberg ist die Hauslage mit Devonschiefer mit beträchtlichem Eisenanteil – für elegante, rassige Weine mit viel Würze und tiefgründiger Mineralität.

Riesling-Farbcode und Sterne-System

Die Königsdisziplin von Markus Molitor ist der Riesling. Er macht aber auch Rotwein, und zwar einen hervorragenden Pinot Noir. Da er aus jeder seiner Einzellage das Beste herausholt, ist es ihm unmöglich, seine Weine nach starren Kategorien zu klassifizieren.

Aus diesem Grund hat er sein eigenes System entwickelt: Den Geschmack vermittelt Molitor mit einem Riesling-Farbcode, wobei sich die Einstufungen nicht nach Analysewerten, Zahlen und Daten, sondern nach dem tatsächlichen geschmacklichen Erlebnis richtet. Die trocken schmeckenden Weine erhalten eine weiße Kapsel, feinherbe Weine eine grüne. Die Goldkapsel ist den fruchtigen und edelsüßen Rebsäften vorbehalten.   

Im Haus Molitor gibt es klassisch QbA, Kabinett, Spätlesen und Auslesen. Für letztere wurden weitere Zusatzprädikate ausgetüftelt: Je reichhaltiger, extraktreicher, hochwer­tiger und dichter ein Auslesewein nach Meinung Molitors ist, desto mehr Sterne bekommt er dazu. Das Ranking reicht hier von null bis maximal drei.

Normalerweise erscheinen die Weine des letzten Jahrgangs im darauffolgenden Sommer und Herbst. Viele Flaschen aber reifen weit länger ihrer Perfektion entgegen. Allein Markus Molitor entscheidet, wann diese Schätze den Keller verlassen dürfen – nicht selten in mikroskopisch kleinen Mengen. Ein Fest für Weinkenner und Kritiker, die Markus Molitor als wahren Riesling-Zauberer feiern: 5 Sterne verleiht ihm 2022 der Eichelmann Weinguide, 4,5 Sterne der Vinum Weinguide!