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Weingut Dreissigacker

Zukunftsweisender Weinbau in Rheinhessen

Im Weingut von Jochen Dreissigacker kommen viele Dinge zusammen: Höchstes Niveau, sowohl bei der Technik, als auch beim Weingeschmack. Guter Stil, sowohl beim 2018 eröffneten Kellereigebäude, als auch menschlich. Bei Dreissigacker selbst trifft Konsequenz auf Kompromisslosigkeit: Von der Rebe bis zur Flasche sind alle Produktions Prozesse nachhaltig optimiert. So entstehen unter der Sonne Rheinhessens Weine, aus denen man die Passion Jochen Dreissigackers buchstäblich herausschmecken kann. Mit einer starken Kollektion nach der anderen hat er sich in den letzten Jahren an der Spitze Rheinhessens etabliert und Weinliebhaber sowie Kritiker begeistert.

Weingut Dreissigacker

Jochen Dreissigacker – der Visionär aus Rheinhessen

Jochen Dreissigacker gibt sich gerne jugendlich. Irgendwo zwischen Sneakers-, Jeanshemd- und Wildleder-Brogues-Träger angesiedelt, keltert er im elterlichen Weingut in einige der elegantesten Rieslinge Deutschlands. Das elterliche Weingut liegt in Bechtheim in Rheinhessen. Lag muss man eher sagen, denn von dem Weingut, wie die Eltern es führten, ist nicht viel mehr als der Klang des Namens mehr übrig geblieben. Der alte Keller passte zwar zum Stadtbild von Bechtheim aber weniger zum neuen Chef im Keller. Allerdings passt der neue Keller nun sehr wohl zum Chef, aber ein Fremdkörper im ländlichen Rheinhessen ist er trotzdem nicht. Aber von Anfang an.
Schon der „Acker“ im Namen verrät, dass die Dreissigackers auf eine lange Geschichte in der Landwirtschaft zurückblicken. Seit spätestens 1728 läuft Wein aus dem Kelter, denn da wurde das Weingut Dreissigacker gegründet. Unter Jochens Eltern stand der Name Dreissigacker noch für einen Teil der Weinbranche, den irgendwie jeder liebt, den aber eben auch viele andere anbieten. Soliden Riesling, rheinhessische Vesperplatten und gesteifte Bettlaken im urigen Fremdenzimmer über‘m Weingut. Heute ist vieles anders. Das Weingut ist gewachsen. Muss die Lesemannschaft der Dreissigackers heute 30ha Rebfläche von den begehrten Traubenbeeren befreien, waren es unter Jochens Eltern noch halb so viel. Auch müssen die Mitarbeiter im Weinberg viel sorgsamer mit den Reben umgehen. Denn seit Anfang des Jahrtausends bewirtschaftet Dreissigacker seine Weinberge biologisch.

In den Reben 1 – die Dreissigacker Kellerei

Oxidation ist dem Wein Freund und Feind zugleich. Zu viel macht aus einem frischen Riesling einen stumpfen Sherry, zu wenig eine raue Nervensäge. Genau richtig viel macht aus einem akzeptablen, ein großartiger biodynamischer Wein von cremiger Frische und graziler Wucht. Bei Jochen Dreissigacker spielt der einzigartige Keller eine wesentliche Rolle dabei, in diesem schmalen Korridor ein Platzhirsch zu sein.
Wie eine überdimensionierte, futuristische Hobbit-Höhle frisst sich der Keller mit drei Etagen in den Rebhang. Oben liefern die Lesehelfer im Herbst die Trauben ab, die dort verarbeitet und gepresst werden. Mit jedem Arbeitsschritt wandert der Wein eine Stufe weiter nach unten. Die Quintessenz dabei: Jochen Dreissigacker gelingt es so, Pumpen weitestgehend aus dem Keller zu verbannen. Pumpen, das bedeutet böse Oxidation. Wein ist ein echtes Sensibelchen und Pumpen packen alles andere als zaghaft zu. Viel Sauerstoff in kurzer Zeit, führt zur Veratmung von Aromastoffen und nimmt dem Wein seine Frische.
Auf der anderen Seite verschafft der Keller Jochen Dreissigacker die Freiheit, seinem Wein gerade die richtige Menge Oxidation mit den auf den Weg zu geben, die aus guten Weinen großartige machen. Denn der langsame aber stetige Einfluss von Sauerstoff, der nur in Holzfässern vonstattengeht und den Fachleute Mikrooxidation nennen, braucht Zeit und Platz. Früher musste Dreissigacker Weine füllen, nur um Platz für den neuen Jahrgang zu machen. Heute ist Platz genug, um jedem Wein genau so viel Zeit zu geben bis er wirklich fertig ist. Nur wer flügge ist, verlässt das Nest.

Ökologisch aus Vernunft

An Jochen Dreissigacker kann man, wie an kaum einem anderen Winzer, aufzeigen, wie ökologischer Weinbau im 21. Jahrhundert funktioniert. Die Zeiten, in denen Bio-Landwirtschaft nur etwas für Alt-Hippies und Aussteiger waren, sind vorbei. Bio-Landwirte mit Föhnfrisur und Instagram Kanal stellen eben keinen Widerspruch mehr dar! Jochen Dreissigacker ist einer derer, die den ökologischen Weinbau analytisch betrachten. Was will ich? Was ist gut für meine Reben? Wie schmecken meine Weine am besten? Man kann richtig guten Wein nicht an der Natur vorbei produzieren. Und so erschien es schon immer sinnig, auf Praktiken zu verzichten, die ebendiese Natur kaputt machen. Chemische Pestizide verbannte Jochen Dreissigacker also genauso aus dem Weinberg, wie Pumpen aus dem Keller. Biologischer Weinbau heißt nicht, wie häufig behauptet, Reben zu pflanzen und von nun an sich selbst zu überlassen. Vielmehr haben biologisch arbeitende Winzer häufig sogar mehr Arbeit im Weinberg. Organische Mittel wie Kupfer oder Schwefel nehmen die Rolle von chemischen Unkrauttötern – wie etwa das umstrittene Glyphosat – ein. Dass diese Mittel wirken, beweist die Empirie. Dass es aber jede Menge Fingerspitzengefühl braucht, einen Weinberg und einen Jahrgang zu verstehen, mussten zahlreiche Neulinge im ökologischen Weinbau schon schmerzlich erfahren. Jochen Dreissigacker ist einer derer, die das Verständnis dafür haben. Einer, der es schafft seine Trauben im Einklang mit der Natur kerngesund in den Keller zu holen. Jahr für Jahr.

Dreissigacker’s Erfolgsgeschichte

Jochen Dreissigacker hat es geschafft aus einem Weingut, wie es in Deutschland hunderte gibt, eines der raren Spitzenbetriebe zu machen. Seit er das Weingut von seinem Vater 2006 vollständig übernahm, haben die Weine einen ordentlichen Sprung gemacht. Gut waren die Weine zwar zuvor auch schon. Aber richtig überragend sind sie erst seit Junior Jochen alle Freiheiten hat. Seitdem sind die Weine immer purer geworden, die Frucht rückte weiter in den Hintergrund, die Struktur in den Vordergrund. Das gefiel zwar nicht allen, aber allen, denen es gefiel dafür umso mehr. Jochen Dreissigacker macht keinen Hehl daraus, in seiner Anfangszeit Kunden verloren zu haben. Mancher hatte den charmanten Stil des Vaters liebgewonnen und konnte der neuen direkten Art der Weine wenig abgewinnen.
Kritiker und Weinliebhaber kann Jochen Dreissigacker aber fast geschlossen auf der Seite seiner Liebhaber wissen. 2019 führte der Eichelmann – Deutschlands führender Wein-Guide – Dreissigacker erstmals mit 4 ½ Sternen als Weltklasse-Weingut. Für Stephan Rheinhardt, Riesling-Verkoster im Dienste Robert Parkers, ist Dreissigacker einer besten Riesling-Produzenten Rheinhessens. Der 2016er Morstein war ihm mit seiner konzentrierten Reife und dem salzigen Abgang ganze 94 Punkte wert. Dass Jochen Dreissigacker zwar ein Riesling-Versteher vor dem Herrn aber kein Fachidiot ist, beweist er mit seinem Einzigacker. Ein Weißburgunder aus dem großen Holzfass, der so cremig und fein daherkommt, wie man es ansonsten nur von großen Burgundern und einigen wenigen Nachahmern kennt.

Dreissigacker als Zugpferd Rheinhessens

Ein Buchstabe steht symbolisch für den Um- und Aufbruch, den es bei Dreissigacker in den letzten Jahren gab: das s, beziehungsweise das scharfe ß. Denn in alten Führern werden Weingut und Winzer noch als Dreißigacker geführt. Um das zu verstehen, muss man einige Worte über das Anbaugebiet Rheinhessen verlieren. Lange hat die Region den Ruf, einfache Flachland-Weine für den Alltagsgebrauch zu keltern. Jochen Dreissigacker gehört – gemeinsam mit Winzern wie Klaus-Peter Keller oder Phillip Wittman – zu einer handvoll Winzern, die einen großen Teil dazu beigetragen haben, dass Rheinhessen heute nicht minder für Riesling der Spitzenklasse steht wie der Rheingau oder die Mosel. Als einer der ersten schaffte Jochen Dreissigacker den Sprung in die namhaften Spitzenrestaurants der Welt. Und da tut sich ein deutsches Scharf-ß natürlich schwerer als das internationale Pendant.
Steigt man auf einer Rheinhessen-Tour ins Taxi und gibt dem Fahrer In den Reben 1 durch, fühlt man sich beim Aussteigen, als sei man unverhofft ins Napa Valley gereist. Denn ebenso international wie der Winzer und dessen Weine ist das neue Kellergebäude geraten. So ganz entspricht das Weingut Dreissigacker dem Bild eines rheinhessischen Riesling Winzers dann doch nicht. Kein ländlicher Kitsch, alles recht karg und auf eine Weise von Welt, wie man es in Dörfern wie Bechtheim nicht vermutet. Aber das ist ja auch irgendwie Rheinhessen.

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