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Weingut Juliusspital

Die erste Adresse für Wein in Würzburg

Das Juliusspital hat die Geschichte Würzburgs, in dessen Zentrum es liegt, mitgeprägt. Seit über 440 Jahren baut das Weingut Spitzenerzeugnisse aus Franken aus. Es gehört heute sowohl zum Weinkulturerbe Deutschland als auch zum VDP. Auf etwa 180 Hektar Rebfläche wachsen weiße und rote Trauben – absoluter Schwerpunkt ist der Silvaner, für den die Franken weltberühmt sind. Die Stiftung Juliusspital besteht seit 1576 und ist auch die einzige, die Anteile an allen fränkischen Spitzenlagen hält. Würzburger Stein und Volkacher Karthäuser sind zum Beispiel große Weine auf internationalem Topniveau. Der Betrieb ist ausgezeichnet mit vier Trauben des Gault Millau und seine neuen Jahrgänge finden weltweit Beachtung.

Weingut Juliusspital

Die Geschichte des Juliusspitals in Würzburg

Im Jahr 1576 gründete der Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn die Stiftung des Juliusspitals in Würzburg. Mit den Erlösen aus dem Weinverkauf finanzierte er soziale Projekte und ermöglichte die Errichtung des Krankenhauses, das noch heute neben dem Weingut inmitten der Würzburger Innenstadt liegt. Die Stiftungsurkunde, auf der die Gründung illustriert ist, zeigt nicht nur den Fürstbischof mit Schwert und Bischofsstab, sondern auch den Fränkischen Bockbeutel, die Flaschenform, für die die Franken weltweit berühmt sind. Unter Antonio Petrini entstand in den Jahren 1700 bis 1714 der Fürstenbau, in dem Besucher heute noch die Krankenhausapotheke besichtigen können. Der berühmte Bildhauer Balthasar Neumann renovierte den Barockbau nach einem Brand im Jahr 1745. Nach der Bombardierung durch die Alliierten im Jahr 1945 baute die Stiftung das Gebäude erneut auf.

Zu den erstklassigen Voraussetzungen des Juliusspitals zählen seine großartigen Lagen. Durch die Qualität der Trauben und jahrhundertelange Erfahrung, hat sich das Weingut einen festen Platz unter den besten Deutschlands erworben. Heute arbeitet ein Team von 71 Köpfen an den Top-Erzeugnissen der Weinkeller. Das Haus bietet nicht nur Wein-Führungen an, sondern Gäste können zudem die historische Stiftungsanlage bewundern oder in der wunderschönen Zehntscheune edle Feste feiern. Die 180 Hektar, die heute zu dem Spitzenweingut aus Unterfranken gehören, ermöglichen die Verbindung von jahrhundertealter fränkischer Tradition mit modernen Produktions- und Marketingmethoden. Weine aus dem Juliusspital genießen international ein hohes Ansehen. So bestellte beispielsweise Königin Elisabeth II. von England einen Iphöfer Julius-Echter-Berg zu ihrer Krönungsfeier. Seit 1955 ist das Weingut VDP-Mitglied. Der heutige Gutsleiter Horst Kolesch mit seinem Team um die Kellermeister Klüpfel und Frauer ist bereits seit 1985 im Amt.

Fränkische Spitzenlagen rund um Würzburg

Das Würzburger Juliusspital ist gesegnet mit ausgezeichneten Lagen. Als einziges Weingut Frankens hat es Anteil an allen Spitzenlagen der Region. Besonders berühmt ist der Würzburger Stein, dessen Weinberge gut von der Stadt aus zu sehen sind. Aber auch die Lagen Iphöfer Julius-Echter-Berg, Escherndorfer Lump, Randersackerer Pfülben oder Rödelseer Küchenmeister sind wahre Anziehungspunkte für Weinkenner. Die Trauben wachsen auf sehr unterschiedlichem Terroir. Die Weinberge des Juliusspitals ziehen sich durch die gesamte fränkische Trias (Muschelkalk, Buntsandstein und Keuper). Manche Lagen profitieren zudem von lehmigen Böden mit hohem Humus-Anteil.

Die Individualität der Weine ist durch diese unterschiedlichen Bedingungen gesichert. Der Silvaner gehört zu den Großen Gewächsen Frankens (VDP-klassifiziert) und ist mit einer Anbaufläche von 40 Prozent die Lieblingsrebsorte des Juliusspitals. Auf den Spitzenlagen gedeihen jedoch genauso Müller-Thurgau, Riesling, Weißburgunder oder neuerdings Sauvignon Blanc. Im Westen Würzburgs eignen sich die Böden besonders für Rotwein. Hier findet sich auf Buntsandstein auch Spätburgunder, Schwarzriesling oder Domina. Die Reben rund um die unterfränkische Weinmetropole Würzburg profitieren klimatisch von unterschiedlichsten Einflüssen. Allen kommt jedoch die reflektierende Wärme-Wirkung des Mains zugute, der durch die Stadt fließt. Die Weinberge liegen größtenteils an den Hängen des Flusstals und genießen dort die gute Sonneneinstrahlung. Kein Wunder also, dass die Großen Lagen wie der Würzburger Stein oder der Iphöfer Julius-Echter-Berg solche Spitzenweine hervorbringen.

Auszeichnungen für das Würzburger Juliusspital

Seit 1955 genießt das Juliusspital die Mitgliedschaft im VDP. Seine Erzeugnisse gehören zu den besten Deutschlands. Doch die Weinmacher vom Main haben sich nicht auf diesem Status quo ausgeruht. Deshalb erhielten sie in den letzten Jahren zahlreiche Preise und Auszeichnungen, die ein Echo in der Weinwelt hinterließen. 2016 und 2018 beurteilte der Gault Millau das Juliusspital mit drei Trauben. Im aktuellen Weinguide von 2019 heißt es, die Stiftung zeige sich „auch nach Hunderten von Jahren als flexibel und mit Anspruch auf steigende Qualität.“ Auch Eichelmann vergab wiederholt drei Trauben an die Würzburger und 2010 bezeichnete bereits das Deutsche Weininstitut den Betrieb als „Höhepunkt der Weinkultur“.

Im Jahr 2017 konnten die Franken fünf Gold- und vier Silbermedaillen beim internationalen Weinpreis Mundus Vini abstauben. Unter anderem erhielten sie die Auszeichnung zum besten Silvaner des Wettbewerbs. Der Falstaff schrieb im selben Jahr: „Seit jeher hat das Juliusspital auch ein Faible fürs Edelsüße. Die delikate 2017er Trockenbeerenauslese wird auch noch in Jahrzehnten von dieser Tradition künden.“ Das Weingut erhielt zudem den Bayerischen Staatsehrenpreis, der als „Weinoscar“ der Branche gilt. 2019 hat das Selection-Magazin, das das Juliusspital erst zwei Jahre zuvor als „Silvaner-Weingut des Jahres 2017” geehrt hatte, die Franken wieder auf den zweiten Platz des Siegertreppchens gehoben.

Die Philosophie des fränkischen Weinbaus

Die Spitzenlagen sind die besten Voraussetzungen für erstklassigen Wein. Doch ein Betrieb muss dieser Tradition auch gerecht werden. Dem Juliusspital gelingt dies mit dem sorgfältigen und naturnahen Ausbau ihrer Weine. Die Franken setzen zudem auf eine strenge Ertragsbegrenzung und arbeiten bei der Lese mit Hunderten helfenden Händen selektiv. Nur so können die Kellermeister den Charakter der Reben für die Flasche konservieren. Bei der Ankunft im Kelterhaus in Würzburg erfolgt der Transport ohne jeden Pumpvorgang, die Trauben fallen mittels der Schwerkraft in die gekühlten Maischebehälter. Der Most reift danach in schonender Gärung und kommt im Anschluss ins Feinhefelager. Je nach Rebsorte arbeiten die Kellermeister mit Edelstahl- oder Eichenholzfässern.

Für die Spontangärung, die manche Weine benötigen, ist der Stahltank zu kalt. In den Eichenfässern trifft traditionelles Handwerk auf moderne Ausbautechniken. Seit 2013 reifen die Großen Gewächse ausschließlich in diesen Fässern. Der historische Holzfasskeller mit seinem 250 Meter langen Gang ist nicht zuletzt Mittepunkt zahlreicher Führungen. Das Team um den Önologen Nic Frauer und den Leiter Horst Kolesch setzt aber weiterhin auf Qualitätssteigerung. So erweiterte das Team 2015 die Reifezeit für diese Weine um ein ganzes Jahr. Dies führte zu einem kompletten Ausfall des Jahrgangs, untermauerte jedoch auch den Rang im Spitzensegment für diese Weine. Dass Weinverkauf, Weinherstellung, historische Bauwerke und die heutige Nutzung durch das Krankenhaus so nahe beieinanderliegen, gehört ebenfalls zur Philosophie der Stiftung. Die Würzburger trinken ihre Weine von den besten Lagen Frankens mit Genuss. Daher dürfen eine Schoppenstube und ein Restaurant ebenfalls nicht fehlen. Dem eigenen Anspruch, „feine Weine“ zu produzieren, werden die Franken allemal gerecht.

Die feinen Weine des Juliusspitals

Das Juliusspital bringt immer wieder internationale Top-Weine hervor, die durch ihr besonderes Reifepotenzial und ihren individuellen Charakter bestechen. Die sogenannten Großen Gewächse aus den VDP.Großen Lagen zählen natürlich zu den edelsten Tropfen des Würzburger Weinguts: ob ein Volkacher Karthäuser Weißer Burgunder trocken, der sehr mineralisch ist und gleichzeitig mit gelber Frucht und leichter Würze überrascht, oder ein Iphöfer Julius-Echter-Berg Silvaner trocken, dessen Vielschichtigkeit von Bitterorange, Süßholz, grünem Apfel und Kerbel erzählt. Besonders empfehlenswert sind die Erzeugnisse vom Würzburger Stein wie der trockene Riesling mit seiner ausdrucksstarken Mineralität und dem komplexen Geschmack nach Steinfrüchten, Orange und Grapefruit.

Auch die VDP.Erste-Lage-Weine sind alles andere als verachtenswert. Der Würzburger Abtsleite Traminer zeigt beispielsweise eine große Aromenvielfalt und fließt weich den Gaumen entlang. Die VDP.Ortsweine wie der Würzburger Riesling mit seiner rassigen Pfirsichnote und dem lebhaften Säurespiel sind echte Botschafter ihrer fränkischen Herkunftsorte. Ein Thüngersheimer Grauer Burgunder ist ein gut-balancierter Wein, der mit Honigmelone und Grapefruit-Aromen überrascht. Selbst unter den preisgünstigeren VDP.Gutsweinen finden sich wahre Genusstropfen wie der Juliusspital Rotling, der dem Gaumen schmeichelt, oder der Juliusspital Sauvignon blanc, der mit seinem Geschmack nach Maracuja und Rhababer eine echte Trinkfreude ist. Egal, ob Weiß-, Rot-, Rosé- oder Schaumwein, im Juliusspital finden Weinkenner für jeden Geschmack den passenden Tropfen.

Wein vom Weingut Juliusspital in Würzburg online bestellen

Vom Einstiegswein über den Secco und die Erste Lage bis zum Großen Gewächs bietet das Weingut Juliusspital eine große Weinvielfalt an. Kaufen Sie ihren Lieblingswein ganz einfach online und fühlen Sie sich schon nach wenigen Tagen in den eigenen vier Wänden wie in den Weinstuben in Würzburg.