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Feudi di San Gregorio

Spitzenweine aus Italien

Seit seiner Gründung 1986 hat sich das Weingut Feudi di San Gegorio zum größten und wichtigsten Weingut Kampaniens entwickelt. Heute agiert die Feudi-Gruppe aber nicht nur in Süditalien, sondern besitzt 300 Hektar Rebfläche auf über 800 Kleinlagen in ganz Italien. Die kühlen Hochlagen Irpinias, auf denen die Trauben der zumeist autochthonen Rebstöcke von Feudi di San Gegorio wachsen, bieten beste Voraussetzungen für exklusive Weine. Die edlen Tropfen wie der Aglianico, der Fiano und der Greco spiegeln die Biodiversität ihrer jeweiligen Lagen wider. Feudi di San Gregorio unter der Leitung von Pierpaolo Sirch ist längst eines der bedeutendsten Weingüter Italiens.

Feudi di San Gregorio

Das Weinbaugebiet Kampanien und die Region Irpinia

Das Weingut Feudi di San Gregorio liegt in Sorbo Serpico in der Region Irpinia. Dieser Teil Kampaniens ist für süditalienische Verhältnisse relativ kühl, liegen die Weinberge doch auf den Ausläufern des nahen Apennin-Gebirges und bilden eine hügelige Hochebene vor dem Golf von Neapel. Die Rebflächen von Feudi di San Gregorio profitieren von den natürlichen Voraussetzungen des Kleinklimas Irpinias. Die Reben wachsen hier bis zu 700 Meter über dem Meeresspiegel. Auffällig ist die hohe Feuchtigkeit, die für Kampanien ungewöhnlich ist. Die Trauben lieben die gute Belüftung und die hohen Niederschläge der Region. Es regnet bis zu 100 Tage im Jahr.

Feudi di San Gregorio hat sich besonders auf die Rebsorten spezialisiert, die hier seit Jahrhunderten wachsen. Mit der Ausarbeitung spezieller Zonen, in denen Feudi die einzelnen Rebsorten des Hauses kultiviert, ging das Team um Pierpaolo Sirch genau auf das Terroir ein. Mittlerweile verfügt das Unternehmen nicht nur über Weinberge in Irpinia, sondern hat sich auch in weiteren Regionen Kampaniens und bis in den Norden Italiens 800 solcher Zonen erarbeitet. Ausgangspunkt für diesen Erfolg waren jedoch die grünen Hügel Irpinias. Die hiesigen Weinberge sind eingerahmt von Olivenbäumen und typisch regionalen Kräutern. Jedes Terroir trägt zur Diversität der Weine von Feudi bei: So wachsen beispielsweise in der Provinz Taurasi Aglianico-Trauben, rund um die alten Schwefelminen in der Tufo-Region Greco-Rebstöcke. Einige der sehr kleinen Weinberge sind über 100 Jahre alt.

Die Kellerei, die Philosophie und die Menschen von Feudi di San Gregorio

Feudi di San Gregorio kultiviert nicht nur die eigenen Anbauflächen nach dem Prinzip der Biodiversität, sondern hat sich auch der Erforschung des lokalen Terroirs verschrieben. Unter dem Winzer Pierpaolo Sirch konzentrierten sich die Süditaliener mehr und mehr auf die autochtonen Rebsorten. Seit 2009 ist Antonio Capaldo Vorsitzender von Feudi und hat den Betrieb zu einem der wichtigsten in ganz Italien gemacht. Hohe Qualitätsstandards und die Konzentration auf die herausragenden Lagen und ihre jeweiligen Klima- und Bodenbeschaffenheiten sind nur zwei der Erfolgsgeheimnisse. Zur Philosophie des Hauses gehört, die Vergangenheit und die Geschichte der Weinberge als Ausgangspunkt für neue Entdeckungen und Entwicklungen zu nehmen. In Zusammenarbeit mit italienischen Universitäten forscht der Betrieb beständig am reichen Genpool der Rebsorten rund um Irpinia. Manche Sorten sind bereits 200 Jahre alt. Aus dem alten Wissen entstanden neue Weine wie der Aglianico Dal Re.

Capaldo sorgte außerdem dafür, dass Feudi di San Gregorio nicht nur als Weingut, sondern auch als Treffpunkt für Kunst, Forschung und Kultur wahrgenommen wird. Die Region Irpinia hat durch das Weingut ihren weltweiten Bekanntheitsgrad deutlich erhöht. Die Liebe zum Detail, die wie die Schönheit zu den Grundprinzipien des Unternehmens zählt, kommt zum Beispiel im kreativen Flaschendesign von Feudi zum Ausdruck. Im Weinberg zeigt sich die Genauigkeit unter anderem bei der Nutzung alter Rebschnitttechniken. Daraus entstehen in den Kellern von Feudi di San Gregorio drei Weinlinien: Die Classics, die Selections und die Excellencies. Die Capaldo-Familie hat sich längst weit über die Hügel Irpinias hinaus gewagt und besitzt in Süditalien sowie in einigen nördlichen Regionen nun 300 Hektar Rebfläche – alle streng bewirtschaftet nach dem Prinzip der Biodiversität.

Die Rebsorten und Weine von Feudi San Gregorio

Alle Weine von Feudi di San Gregorio leben von der einzigartigen Klangfarbe Irpinias: Großartiger Geschmack, Frische und die spezifische Note des jeweiligen Terroirs kommen hier zusammen. Feudi beherrscht wie kaum ein anderer italienischer Weinhersteller die Balance mit der perfekten Säure. Manche der Flaschen kommen nur in exklusiven Kleinstauflagen heraus, wie zum Beispiel der edle Patrimo aus einem alten Merlot-Weinberg. Aber auch die Verschnittweine wie der Greco di Tufo mit der angenehmen Bittermandelnote oder der Fiano aus der Avellino-Provinz sind herausragend.

Die Rebflächen rund um das Weingut Feudi di San Gregorio haben meist DOC- oder DOCG-Status. Eine wichtige Rebsorte ist die Serpico. Ihre Weine reifen 18 Monate im französischen Holzfass. Aus Falanghina-Trauben sowie Greco und Aglianico entsteht der Dubl, ein hervorragender Cru. Aber die ausdrucksstarke und feine Falanghina macht auch ausgebaut als klarer Lagenwein mit dem Aroma nach weißen Früchten eine sehr gute Figur. Der rubinrote Rubrato zeigt, wie gegensätzlich die Weine von Feudi sein können: Sein Bouquet nach schwarzen Früchten, Unterholz und Lakritz bleibt in Erinnerung. Sehr voll zeigt sich der Taurasi aus der Aglianico-Traube mit seinen weichen Tanninen. Im tiefroten Lacryma Christi Rosso findet sich der Geschmack nach frischen Früchten und dunklen Gewürzen. Sein Gegenspieler, der Layryma Christi Bianco, ist dagegen strohgelb, körperreich und wunderbar mineralisch.

Das Weingut Feudi di San Gregorio und die Kunst

Feudi di San Gregorio liegt in Sorbo Serpico, das im 16. und 17. Jahrhundert das Herz der Pontifikats von Gregor dem Großen bildete. Er legte mit seinem Sancti-Petri-Erbe den Grundstein für die Kulturbegeisterung in Irpinia. Architektur und Natur gingen Hand in Hand. Mit der Umgestaltung des alten Weinguts durch den Architekten Hikaru Mori sollte diese Tradition fortgesetzt und gleichzeitig modernisiert werden. Das neue Weingut lebt von seiner Geradlinigkeit und den großzügigen Innenräumen und Gärten. Das Licht ist Hauptakteur des Gebäudes. Hinzu kommt eine Inneneinrichtung, die von den international gefragten Design-Stars Massimo und Lella Vignelli entworfen wurde. Praktisch sollte diese sein, jedoch auch die Geschichte der Weinkultur Irpinias erzählen und den Blick auf das Schöne richten.

Nach der Eröffnung 2004 erhielt das Weingut zwei Auszeichnungen für architektonische Meisterleistungen auf der Biennale in Venedig und ist seither Spielort zahlreicher Künstler*innen. Diese haben stets einen Bezug zur Kunst des Weinbaus und interpretieren die Methoden von Feudi di San Gregorio durch ihre Werke. Die Anlage selbst ist durch ihre Wasserspiele, ihre Bepflanzung und ihr Amphitheater ein Treffpunkt für Besucher*innen. Zum Weingut gehören nicht nur ein Barriquekeller, ein Verkostungsraum und ein historischer Weinkeller, sondern auch eine Kunstgalerie mit Dauerausstellungen, Büroräume und das Marennà-Restaurant, das seit 2009 vom Michelin ausgezeichnet ist. Jedes Jahr kommen mehr als 30.000 Gäste nach Sorbo Serpico und nehmen an den Weintouren rund um das Gut teil. Die Geschichte Irpinias und die hohe Qualität der Weine von Feudi erzeugen eine einzigartige Anziehungskraft, die durchaus selbst als Kunst gelten kann.

Die Feudi-Gruppe

Seit den 80er Jahren hat sich Feudi vom Weingut in Sorbo Serpcio weit über die Grenzen Kampaniens hinaus ausgebreitet. Alle Weingüter des Unternehmens sind jedoch den gleichen Grundsätzen verpflichtet und kultivieren Weine, ganz zugeschnitten auf die regionalen Bedingungen der Reben. Insgesamt verfügt die Feudi-Gruppe über 300 Hektar verteilt auf über 800 Parzellen in ganz Italien. In Norditalien übernahm das Unternehmen 2002 das Sirch-Familienweingut mit den traditionellen Friuli-Weinen. Im Campo alle Comete in der Toskana arbeitet Feudi mit Bolgheri zusammen.

Der Hauptanteil der Feudi-Weinberge liegt jedoch immer noch in Süditalien: Ognissole ist heute ein wichtiges Weingut in Apulien, das die autochthonen Rebsorten dieser Region würdigt. Auf dem Weingut Basilisco, das 1992 entstand, betreibt Feudi organischen Anbau. Mitten in der atemberaubenden Vulkan-Landschaft des Monte Vulture liegt Barile, einer der schönsten Weinorte der Aglianico-Region.  An der Stiefelspitze Italiens erforscht Feudi auf zwei Hektar Rebfläche am Fuße des Etna, wie sizilianische Weine schmecken können. Dazu hat das Unternehmen eine Partnerschaft mit Grederico Graziani, einem Hersteller, der für seine roten Profumo-di-Vulcano-Weine berühmt ist. Es ist nicht auszuschließen, dass Feudi in den nächsten Jahre weitere Spielwiesen für seine Experimente mit herausragenden italienischen Rebsorten für sich entdeckt.