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Weingut von Winning

Aus Deidesheim in der Pfalz an die Spitze

Die südliche Mittelhaardt ist das Zuhause zahlreicher großer Weinproduzenten. Von Winning gehört dank seiner VDP-Mitgliedschaft und den strikten Qualitätsansprüchen zu den besten der Pfalz. Seit 1849 baut das Weingut rund um Deidesheim Reben an. Noch heute setzt das Team um Stephan Attmann hauptsächlich auf hochklassige Rieslinge. Einige der Ersten Gewächse dieses Weinguts haben echten Weltruhm erlangt, zum Beispiel Forster Ungeheuer oder Kirchenstück. 44 Hektar Rebfläche profitieren von einer naturnahen Bewirtschaftung und der sorgsamen Pflege der erstklassigen Lagen auf Buntsandstein, Ton, Kalk und Lösslehm. Von-Winning-Weine stehen mit ihrer Lebendigkeit und ihrem feinen Charakter für das Beste der Pfalz.

Weingut von Winning

Die Geschichte des Weinguts Von Winning

Friedrich Deinhard gründete 1849 das heutige Weingut Von Winning in der Pfalz und benannte es zunächst nach sich selbst. Er war der Sohn des Sekt- und Weinkellerei-Chefs Johann Friedrich Deinhard, dessen Schaumweine noch heute in aller Munde sind. Zunächst gehörten zum Besitz etwa 15 Hektar Weinberge, die seine Frau geerbt hatte. Die Familie errichtete ein Gutshaus auf dem Grundstück und vergrößerte das Anwesen in den 1850er Jahren durch weitere Landzukäufe. Nach dem Tod des Winzers übernahm der Sohn Andreas Deinhard das Gut. Später ging es an dessen Schwiegersohn Leonhard Von Winning über. Seit der Jahrhundertwende trägt das Unternehmen den Namen des neuen Inhabers. Dieser war ein Gründungsmitglied des VDP.

Es folgten wechselhafte Zeiten, denn nach 1918 fiel das Weingut an die Kellerei Karl Josef Hoch in Neustadt und musste sich wieder in „Dr. Deinhard“ umbenennen. Bis zur Übernahme durch den Unternehmer Achim Niederberger 2007 sollte dies so bleiben. Seit 2009 trägt Von Winning wieder seinen alten Namen. Nach dem Tod von Niederberger fiel das Erbe an seine Frau. Heute führt Stephan Attmann mit seinem Team die Geschicke des Spitzenweinguts. Die Pfälzer Winzer sind weit über die Landesgrenzen hinaus als akribische Arbeiter im Weinberg bekannt, die der Vision des Leopold Von Winning und seinem Qualitätsbewusstsein in nichts nachstehen. Der Verzicht auf künstliche Dünge- und Pflanzenschutzmittel und die Methode der Dichtbepflanzung zeigen die starke Tradition, die heute bei Von Winning weiterlebt.

Große Gewächse und erstklassige Lagen aus Deidesheim

Die Geschichte des Weinguts Von Winning spiegelt sich noch heute in den zwei Linien, die das Unternehmen verfolgt. Zum einen entstehen im klassischen Ausbau im Edelstahl-Tank geradlinige, fruchtbetonte Weine der Dr.-Deinhard-Linie, zum anderen kümmert sich Von Winning mit der Holzgärung um komplexe, strukturierte Tropfen, die durch Würzigkeit und Originalität überzeugen. Jährlich verlassen etwa 260.000 Flaschen die Kellerei. Auf den 44 Hektar dominiert der Riesling. Nur 20 Prozent der Weinberge fallen auf die restlichen Rebsorten wie Burgundersorten, Sauvignon Blanc oder Chardonnay. Insgesamt verfügt Von Winning über 14 Lagen, darunter VDP.Große Lagen und VDP.Erste Lagen.

Unter den Großen Gewächsen sind zahlreiche Spitzenweine wie der Riesling Forster Ungeheuer, der von der vielschichtigen Bodenstruktur der weltberühmten Lage profitiert. Würzige Aromen vereinen sich mit saftiger Säure und bescheren einen langen Trinkgenuss mit tiefen Strukturen. Aber auch die Weine von den anderen Großen Lagen wie Grainhübel, Kalkofen, Pechstein, Jesuitengarten, Kirchenstück, Langenmorgen oder Kieselberg sind echte Spitzenweine. Hinzu kommen die sehr guten Tropfen von den Ersten Lagen des Weinguts. Die Maushöhle bietet mit Sand, Ton und Lehm fruchtbare Böden.

Im Paradiesgarten wachsen Rieslinge mit saftiger gelber Frucht und herben Zitrusaromen. Der Reiterpfad lockt Weinkenner mit viel Rasse und Kräuteranklängen und der Herrgottsacker ist eine unverzichtbare Grundlage für die frischen, klaren Rieslinge aus dem Edelstahl. Die Ortsweine überzeugen mit erstklassigen Lagen - zum Beispiel der Forster Riesling U 500. Bei den VDP.Gutsweinen werden manche Konkurrenten blass: Die Win-Win-Reihe als Rotwein, Rosé, Riesling oder Brut ist ebenso aufsehenerregend wie die edlen Cuvées. Ein kräftiger Von Winning Noir oder der trockene Deidesheimer Riesling mit feinem Schmelz und mineralischer Frische überzeugten schon die ganz großen Kritiker.

 

Was die Presse über Von Winning schreibt

Die Weinwelt feierte „den Neuen“ im Weingut Von Winning nach der Übernahme 2007 ausgiebig. So machte der Falstaff Stephan Attmann zum „Newcomer des Jahres“ und im Gault Millau von 2013 hieß es über das Pfälzer Weingut, es sei der „Aufsteiger des Jahres 2012“. Tradition und Modernisierung gingen auch in der Begründung Hand in Hand, denn es hieß: „Während Dr. Deinhard den klaren, traditionellen Stil verkörpert, ist bei ‚Von Winning‘ die eher experimentelle Seite drin.“ Dafür erhielten die Winzer aus Deidesheim vier Trauben – im Eichelmann 2017 waren es sogar 4,5 Sterne. Weine des Hauses erhielten dabei grundsätzlich Bestbewertungen mit 83 bis 93 Punkten. Der Feinschmecker führt Von Winning unter den 900 besten Weingütern Deutschlands und vergab 3 Feinschmecker-Punkte.

2011 war ein besonders erfolgreiches Jahr für Von Winning. Der Decanter zeichnete den Sauvignon Blanc mit der Gold-Medaille aus. Der gleiche Wein erhielt in der Zeitschrift Weinwelt 90 bis 92 Punkte. Die Weinwirtschaft Eisenach schreibt zur Beziehung des Weinguts und dieser Rebsorte im Jahrgang 2017: „Der sogenannte Türöffner beim Sauvignon Blanc bei ‚Von Winning‘. Aber mit Riesenklinke! Stephan Attmann ist König dieser Rebsorte.“

Die Presse thematisierte vor allem immer wieder die Umgestaltung von Deidesheim, an der Von Winning einen großen Anteil hat. Bereits vor 20 Jahren schrieb der Hugh Johnson über das Städtchen, es sei „eines der schönsten Weindörfer der Welt“. Mittlerweile weniger beschaulich, aber dafür mit modernem Ambiente, hat sich das Restaurant Leopold des Von-Winning-Teams fest im Stadtbild etabliert.

Die naturnahen Weinbaumethoden bei Von Winning

Der respektvolle Umgang mit der Natur gehört zu den Grundsätzen der Pfälzer Winzer. Aus diesem Grund wenden sie keine Herbizide im Weinberg an und setzen auf Naturdünger. Noch heute stehen die Reben in der traditionellen Dichtbepflanzung, wie sie bereits vor 100 Jahren üblich war. Kurz- und Dauerbegrünungen gehören zu den naturschonenden Methoden. Von Winning versucht – wo immer möglich – auf Filter und Pumpen zu verzichten und die Trauben als wertvolles Naturprodukt zu achten.

Dementsprechend erfolgt die Gärung im Keller auch spontan, das heißt auf Feinhefe im Edelstahltank oder auf Vollhefe im Holzfass. Unterschiedliche Größen der Fässer sowie Materialien haben einen natürlichen Einfluss auf das Endprodukt.

Das Gut verzichtet gänzlich auf sonstige Weinbehandlungsmittel. Weder künstliche Kühlung noch Zusätze stören oder beschleunigen den naturnahen Gärungsprozess. Einige der edlen Tropfen brauchen nicht einmal Filtration. Um die Weltklasselagen wie Ungeheuer oder Kirchenstück herauszuarbeiten, lassen ihn die Pfälzer seinen ganz natürlichen Weg gehen. Spontan vergoren, entfalten die Großen Gewächse wie der Kalkofen ihren Terroir-eigenen Geschmack, der von den Hügeln rund um Deidesheim erzählt.