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Champagne Bollinger

Der Lieblingschampagner von James Bond

Einmal mehr ist es eine Witwe, deren Wirken untrennbar mit der Geschichte eines großen Champagnerhauses verbunden ist. Gegründet wurde Bollinger im Jahr 1829 von Athanase-Louis-Emmanuel Hennequin, Paul Leviex Renaudin und Joseph Jacob Bollinger. Und bis zum heutigen Tag ist das Haus in Familienbesitz und wird als eines der letzten großen Häuser von einem Familienmitglied geleitet. Seinen Aufschwung zu heutiger Größe verdankt Bollinger aber wohl vor allem Emily Law de Lauriston Bourbers, die nach ihrer Heirat mit Jacques Bollinger unter dem Namen Lilly Bollinger Berühmtheit erlangen sollte. Sie erbte nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 1941 das Unternehmen, führte es durch vielfältige Aktivitäten zu weltweiter Bekanntheit und leitete es bis zum Jahr 1971.

Champagne Bollinger

Bollinger ist der Lieblingschampagner von 007

Bollinger-Champagner gilt als der britischste von allen. Zum einen gründet dieser Ruf auf der Tatsache, dass das Haus 1884 von Queen Victoria zum offiziellen Hoflieferanten des britischen Königshauses erklärt wurde. Noch mehr dazu beigetragen haben dürfte aber ein deutlich jüngerer Umstand: Bollinger war nämlich der erklärte Lieblingschampagner von Ian Fleming.

Der Schöpfer von James Bond übertrug diese Leidenschaft dann auch auf die von ihm geschaffene Geheimagentenfigur – Bollinger hat also in zahlreichen James-Bond-Filmen prominente Gastauftritte.Als Erstes verlangte James Bond – zu dieser Zeit noch von Roger Moore verkörpert – 1973 in Leben und sterben lassen eine Flasche Bollinger. In Moonraker, Octopussy und Im Angesicht des Todes war es der Bollinger R.D., der neben Roger Moore brillierte.

In Timothy Daltons Bond-Filmen Der Hauch des Todes und Lizenz zum Töten geht die Reihe der Gastauftritte weiter. In Goldeneye, Der Morgen stirbt nie, Die Welt ist nicht genug und Stirb an einem anderen Tag haben die Produzenten neben Pierce Brosnan auch La Grande Année eingesetzt. Und auch in jedem der modernen Bonds mit Daniel Craig umfasst die Besetzungsliste Bollinger-Champagner: In Casino Royale, Ein Quantum Trost und Skyfall ebenfalls La Grande Année, in Spectre schließlich den R.D. 2002.

Bollinger – ein Champagnerhaus mit Familiencharakter

Wie schon erwähnt – Bollinger ist als eines der letzten großen Champagnerhäuser bis auf den heutigen Tag familiengeführt und in Privatbesitz. Die sich aus diesem Umstand ergebende große Unabhängigkeit ist sicherlich ein, wenn nicht gar der wesentliche Grund dafür, dass die kompromisslose Qualitätsorientierung des Hauses bis auf heutigen Tag erhalten blieb.

Wie wohl kein anderes Mitglied der Familie hat Lilly Bollinger den unverwechselbaren Stil des Hauses geprägt. In den berühmten, fast zum geflügelten Wort geworden Sätzen über den Champagner kommt ihre große Passion für den Champagner sehr deutlich zum Ausdruck: „Ich trinke ihn, wenn ich glücklich bin und wenn ich traurig bin. Manchmal trinke ich ihn, wenn ich allein bin. Habe ich Gesellschaft, so sehe ich ihn als obligatorisch an. Wenn ich keinen Hunger habe, mache ich mir mit ihm Appetit, und wenn ich hungrig bin, lasse ich ihn mir schmecken. Ich fasse ihn nicht an – außer ich bin durstig.“

Heute sind es Jerôme Philipon als geschäftsführender Direktor und Etienne Bizot als Präsent der familieneigenen Holding SJB, die für die Geschicke des Hauses Bollinger verantwortlich zeichnen.

Die fünf Säulen des Hauses Bollinger

Der legendäre Ruf und der ganz besondere, unverwechselbare Stil des Hauses Bollinger ruhen auf einem Fundament von fünf über Generationen hinweg aufgebauten und perfektionierten Säulen.

Die eigenen Weinberge

Fast 70 Prozent des jährlichen Bedarfs an Trauben deckt man bei Bollinger mit Traubenmaterial aus eigenen Lagen. Insgesamt sind es 164 ha, von denen stolze 85 % als Premier- oder gar Grand-Cru-Lagen klassifiziert sind. Die restlichen 15 % kauft das Haus bei Premier- und Grand-Cru-Winzern zu.

Der Pinot noir

Pinot noir ist die Leitrebsorte der Montagne de Reims. Nicht ganz zufällig ist sie auch die Rebsorte, welche die Cuvées des Hauses Bollinger dominiert. Für Kenner ist das nicht überraschend; denn die ausgesprochen füllige und schmelzige Opulenz der Bollinger-Champagner ruht deutlich auf den geschmacklichen Eigenheiten, die der Pinot noir in die klassische Champagner-Cuvée mit einbringt.

Die Magnum-Flaschen

Eine weitere, höchst seltene Besonderheit von Bollinger: Die Reserve-Weine des Hauses werden ausschließlich in Magnum-Flaschen gelagert – eine ungemein aufwendige und arbeitsintensive Lagerungsmethode, welche die meisten anderen Häuser scheuen. Zwischen 70.000 und 80.000 Flaschen werden jedes Jahr gefüllt – zusammen mit etwas Hefe und Restzucker, um die Weine durch die so entstehende leichte Karbonisierung von rund 1,5 bar länger und besser frisch zu halten. Rund eine halbe Millionen Magnum-Flaschen lagern in den Kellern unterhalb von Aÿ.

Die Holzfässer

In die Cuvées des Hauses gelangen ausschließlich Moste aus erster Pressung – der Saft der zweiten Pressung wird weiterverkauft. Abhängig von den Bedingungen des Jahrgangs werden diese Moste dann zum überwiegenden Teil im kleinen Eichenholzfass vergoren, jeder Most für sich gesondert, Parzelle für Parzelle, Cru für Cru, Rebsorte für Rebsorte. Um zu gewährleisten, dass die dafür benutzten Fässer weder Tannin noch andere Eichenholzaromen abgeben, geschieht dies ausschließlich in alten, mehrfach gebrauchten Gebinden von 200 bis 400 Litern Größe. 

Die Zeit

Die Reifungsphase der Weine in den Kellern von Bollinger ist ausgesprochen lang. Durch die Bank reifen sie deutlich länger, als gesetzlich für Champagner vorgeben ist, in der Regel zwei- bis dreimal so lange.

Bollingers Ethik-Charta

Unter dem damaligen Direktor Christian Bizot entwickelte Bollinger im Jahr 1992 eine Charta, welche die Maßstäbe für die Qualität und die Ethik des Hauses in zehn Punkten präzise umreißt. Darin ist festgehalten, dass alle Weine für Bollinger-Champagner im Stammhaus im Aÿ vinifiziert werden müssen, der eigene Rebbesitz Garant für Stil und Kontinuität ist und die Herkunft des weiteren Traubenmaterials höchsten Ansprüchen genügen muss.

Der Fokus auf Grand- und Premier-Cru-Lagen wird ebenso erwähnt wie der auf Pinot noir als Fundament des Bollinger-Stils. Auch die ausschließliche Beschränkung auf Most der ersten Pressung, der sogenannten Cuvée, der Ausbau in Eichenfässern und die Lagerung der Réserve in Magnum-Flaschen ist hier festgehalten. Erklärtes Ziel ist auch die längere Reifung, um den eigenen Erzeugnissen die Zeit zu geben, die sie benötigen, um ihre Persönlichkeit, Komplexität und aromatische Vielfalt zu erreichen.

Der frühestens nach acht Jahren degorgierte, also von der Hefe getrennte R.D. ist wohl das hervorstechendste Beispiel für die Philosophie des Hauses diesbezüglich. Bemerkenswert sind die beiden letzten Punkte der Charta: Bei den Spitzenerzeugnissen La Grande Année und R.D. kommt – im Gegensatz zum andernorts üblichen Kronenkorken – während der zweiten Gärung ein Naturkorken als Verschluss zum Einsatz. Der so mögliche, fein dosierte Sauerstoffaustausch ist für die Aromabildung während der Reifung von großer Wichtigkeit. Der letzte Punkt der Charta betrifft schließlich den bewusst zurückhaltenden Einsatz der Dosage. Nicht mehr als 7 bis maximal 9 g/l, beim Extra Brut R.D. gar nur 3 bis 4 g/l.

Special Cuvée, La Grande Année und R.D.

Die Qualitätspyramide der Champagner aus dem Haus Bollinger ist sehr übersichtlich strukturiert: An der Basis steht die Special Cuvée. Ihr Rebsortenmix umfasst 60 % Pinot noir, 25 % Chardonnay und 15 % Pinot Meunier. Das Traubengut stammt zu 80 % aus als Grand- oder Premier-Cru klassifizierten Lagen, ausgebaut teils im Holzfass, teil in Edelstahltanks. Während der zweiten Gärung reift der Wein in den Flaschen mindestens drei Jahre lang auf der Hefe – also rund doppelt so lange, wie es die Regeln der Appellation als Mindestzeit vorsehen. Ihre besonders gelungene Mischung aus Körper und Harmonie sowie die ausgewogene Verbindung von Weinigkeit und Eleganz ist der perfekte Ausdruck für den Stil von Bollinger.
La Grande Année wird nur aus Pinot noir und Chardonnay assembliert, beim 1997er ist das Verhältnis 65 % zu 35 %. Das Traubengut stammt ausschließlich aus klassifizierten Lagen und wird ebenfalls ausschließlich im kleinen Holzfass vinifiziert und ausgebaut. Wenigstens fünf Jahre reifen die Weine dann unter Naturkorkenverschluss im Keller, bevor sie schließlich degorgiert, also von der Hefe getrennt werden. Das Datum des Dégorgements ist auf jeder Flasche vermerkt, die Flaschen sind für eine anschließende Lagerung von 10 bis 15 Jahren ausgelegt.Der R.D. – récemment dégorgé bedeutet übersetzt so viel wie vor Kurzem degorgiert – besteht ebenfalls zu rund zwei Dritteln aus Pinot noir und zu einem Drittel aus Chardonnay. Produziert wird er nur in wirklich hervorragenden Jahren. Wie beim kürzer gereiften Wein La Grande Année kommt auch hier kein Pinot Meunier in der Cuvée zum Einsatz. Die Reifezeit beträgt mindestens acht Jahre, sie kann aber auch 20 und mehr Jahre umfassen. Die ausgeprägt lange Reifezeit sorgt für ein einzigartiges, hochkomplexes und absolut unverkennbares Aromenspektrum, das trotz des Alters eine bemerkenswerte Frische und Lebendigkeit aufweist. Unter guten Bedingungen kann der R.D. problemlos weitere Jahrzehnte gelagert werden.

Der Schatz des Hauses Bollinger

Wie bei anderen Champagnerhäusern funkelt an der Spitze der Qualitätspyramide auch im Hause Bollinger ein besonderer Edelstein. Im Falle von Bollingers Vielles Vignes Françaises handelt es sich sogar um etwas so Rares wie bei einen Diamanten.Die Reblauskatastrophe ab Mitte des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts hat in ganz Europa furchtbare Verwüstungen hinterlassen – das Weinbaugebiet Champagne wurde fast vollständig durch den Schädling vernichtet.

Dass heutzutage in Europa überhaupt noch in nennenswertem Umfang Wein angebaut werden kann, verdanken wir der Technik des Pfropfens. Amerikanische reblausresistente Unterlagsreben sind seitdem die Wurzeln, auf denen alle Reben, auch die europäischen, fußen. Selbst bei der Neuanlage von Weingärten ist die Verwendung von Pfropfreben europaweit zwingend vorgeschrieben. Nur in ein paar winzig kleinen Parzellen, die durch ihre spezielle Lage isoliert waren, haben sich bis heute Reben erhalten, die bis in ihre Wurzeln hinein noch original europäischen Ursprungs sind – sogenannte wurzelechte Reben.

Unter Weinliebhabern genießen sie wegen ihrer Seltenheit nahezu kultische Verehrung, aber auch deshalb, weil ihnen nachgesagt wird, dass von ihren Trauben Weine von besonderer Tiefe und Finesse gekeltert werden können. Bollingers Vielles Vignes Françaises stammt nun aus gleich zwei Parzellen, deren wurzelechte Reben zudem auch noch im alten, also vor dem Auftauchen der Reblaus üblichen Erziehungsstil kultiviert wurden. Dieser Wein ist nichts weniger als eine vinologische Kostbarkeit und zugleich der lebendige Wahrer eines Stücks Weinbaukultur, das sonst vermutlich schon längst vergessen wäre.

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