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Beni di Batasiolo

Eines der wichtigsten Weingüter der Langhe im Piemont

In den Hügeln der Langhe keltert das Beni di Batasiolo einige der beeindruckendsten Weine Italiens. Der Piemonteser Barolo gehört zu den ganz großen Roten der Welt und in den Kellern von Batasiolo in La Morra läuft er zu Hochformen auf. Kirschrot vereint er, wie kaum ein anderer Wein, volle Konzentration und absolute Leichtigkeit. Seit 1978 begleitet die Familie Dogliani den Aufstieg des Piemont mit ihren grandiosen Weinen. Neben Barolo finden sich auch die beiden anderen Lokalmatadore der Region im Sortiment: Dolcetto und Barbera repräsentieren das Weingut und die Region ebenso hervorragend, wie ihr große Bruder. Und dass man auch im Bereich Schaumwein nicht hintenansteht, stellt Batasiolo mit seinen Metodo Classico eindrucksvoll unter Beweis.

Beni di Batasiolo

Die Doglianis und die Verbundenheit zu Batasiolo

„Beni“ ist Piemontesisch und bedeutet so viel wie „Besitztum“. Doch „beni“ steht auch für viel mehr. Es ist Ausdruck der Verbundenheit zwischen einem Winzer und dessen Land. Die Brüder Dogliani müssen sehr verbunden zu ihrem Weinberg gewesen sein. Denn sie benannten ihr Weingut nach dem Weinberg, in dem sich ihre Keller befanden: Batasiolo. Das war 1978 und seitdem geht der Aufstieg des Weingutes stetig voran. So ist Beni di Batasiolo heute eines der prägendsten Weingüter für das Piemont. Schon früh waren einige der besten Lagen des Barologebietes im Besitz des Weingutes. Neben dem namensgebenden Herzstück, bewirtschafteten die Doglianis früh beste Weinberge in Barolo, Serralunga d‘Alba und in Monforte d‘Alba. Das Piemont hat in den letzten 30 Jahren einen gewaltigen Aufstieg hingelegt. Aus einem sehr traditionellen Gebiet wurde eine top-moderne Spitzenregion, die ihre Wurzeln dabei niemals leugnete. Dieser Aufstieg wurde von Batasiolo von Anfang an begleitet. Heute ist das Weingut in La Morra eines der größten Betriebe im Piemont. Über 140 Hektar erstreckt sich die Rebfläche, die von Nebbiolo dominiert wird. Im traditionell eher kleiner strukturierten Piemont ist das eine enorme Fläche. Im Mittelpunkt steht dabei aber immer noch das Streben nach handwerklich gemachten Weinen.

Die kulinarische Vielfalt des Piemont

Die Langhe sind das Herzstück des Piemont. Zwar ist das Piemont sehr viel größer als diese Hügellandschaft um die Stadt, doch hat die Langhe das Bild der Region maßgeblich geprägt. Wer an das Piemont denkt, hat unweigerlich die typische Szenerie der Langhe vor Augen. Mit den vielen steilen und weniger steilen Hügeln, den Rebhängen und den Haselnusshainen. Zweifelsohne tragen zu diesem Stellenwert auch die Weine bei, die diese Hügel beherbergen. Mit dem Barolo hat die Langhe einen Botschafter, der die Stimme des Piemonts in die Welt trägt. Der reinsortige Rotwein aus Nebbiolo ist untrennbarer Teil des Piemont. Seit Jahrzehnten ist er die treibende Kraft für den Aufstieg, den Langhe und das ganze Piemont erlebt. Was Langhe besonders spannend macht, ist die Vielfalt ganz unterschiedlicher Genussprodukte. Neben den Weinen sind Haselnüsse ein wichtiges Aushängeschild der Gegend. Ob einfach nur geröstet zum Wein oder verarbeitet in Cremes und Kuchen sind nocciole präsent. Auch ist das Piemont Heimat des weißen Albatrüffels. Andere Trüffelsorten sind mittlerweile auch in China und Australien zu finden. Der Albatrüffel wurde bislang nur hier im Nordwesten Italiens gefunden. Batasiolo ist ein typischer Piemonteser. Nebbiolo prägt das Sortiment und gegen internationale Rebsorten ist man immun. Lieber setzt man auf internationale Klasse. Und das geht mit Nebbiolo nur zu gut.

Barolo – die Paradedisziplin

Während der Nebbiolo ausreift, ist die Langhe häufig in dichte Nebelschwaden gehüllt. Das brachte der Rebe ihren Namen ein, der so viel wie „Nebliger“ bedeutet. Denn Nebbiolo reift spät und wird meist gelesen, wenn alles andere schon in den Kellern liegt. Die Rebsorte ist einzigartig und wichtigstes Gut von Batasiolo. Wachsen Nebbioloreben in Barolo und den umliegenden Dörfern, darf man den Wein Barolo nennen. Batasiolo hat 7 solcher Weine im Sortiment. Denn Barolo ist nicht gleich Barolo. Ähnlich wie im Burgund oder an der Mosel wird er als Einzellage ausgebaut. Dabei ist Nebbiolo, ähnlich zum Pinot Noir, eine echte Diva. Reift er nicht voll aus, schmeckt er grün und unreif. Und in jungen Jahren kann er ein sehr ruppiges Tannin aufweisen. Weiß man – wie Batasiolo das tut – mit ihm umzugehen, wird daraus nicht weniger als einer der besten Rotweine der Welt. Die helle Farbe täuscht häufig darüber hinweg, welche Wucht ein Barolo mitbringt. Wie in Frankreich auch, werden die besten Lagen als Cru bezeichnet. Fünf solcher Crus bewirtschaftet Batasiolo in der Langhe. Die Barolo dieser Lagen gehören zu dem besten was das Piemont vorzuweisen hat. Dabei sind Batasiolos Weine typisch für das Piemont. Kraftvoll, fein und unglaublich vielschichtig.

Da ist für jede Tageszeit was dabei

Der ideale Einstieg in das Sortiment von Batasiolo ist der Moscato d‘Asti. Ein flüssiger Frischekick mit natürlicher Kohlensäure und gerade einmal 5,5% Alkohol. Das ist wohl der einzige Wein, den man gerne auch schon vormittags mit einem Ploppen entkorken kann. Sein großer Bruder ist ein Metodo Classico aus Pinot Noir und Chardonnay. Für edle Schaumweine haben sich die beiden internationalen Rebsorten mittlerweile etabliert. Unter den Weißweinen sticht der Arneis hervor, der aus dem benachbarten Roero stammt. Dolcetto ist die rote Antwort Italiens auf den Mosel-Kabinett. Ein Wein, der zu jedem Anlass und zu jeder Tages- wie Nachtzeit passt. Mit seinem leichten Tannin und der frischen Frucht, ist er der perfekte Wein zum mittäglichen Ragú. Weiter geht es bei Batasiolo mit Barbera, der schon deutlich mehr Fülle mitbringt. Die Rebsorte ist eine alteingesessene. Viel Säure, viel Frucht, viel Farbe, viel Aroma, viel alles. So kann man Barbera beschreiben. Batasiolo gelingt es dabei, die Weine nie fett werden zu lassen. So trägt die Fülle zur Komplexität bei, ohne erschlagend zu wirken. Die Paradedisziplin des Weingutes ist aber Barolo. Im Gegensatz zum dunklen Barbera ist der eher hell und ziegelrot. Batasiolo bringt die Weine erst einige Jahre nach der Lese auf den Markt. Junge Barolo sind kaum trinkbar, so kräftig ist sein Tannin. Erreicht der Wein seinen Höhepunkt, findet man außergewöhnliches im Glas: Frische Sauerkirsche, leichte Heunoten, eine sanfte Veilchenaromatik und reife Trüffeltöne werden vom straffen Gerbstoff gebündelt. Dazu eine filigrane Säure und einen minutenlangen Nachhall.

Die Stimmen der Kritiker

So lokal Batasiolo verwurzelt ist, so weit reicht sein Ruf. Sowohl in Italien als auch in Europa und den USA genießen die Weine von Beni di Batasiolo höchstes Ansehen. Zuletzt zeichnete James Suckling den Barolo 2008 aus dem Weinberg Brunate mit 93 Punkten aus. Robert Parker attestiert dem Wein eine reichhaltige, dichte Textur mit dunkler Frucht und feiner Würze. Bemerkenswert ist das Lagerpotenzial, das Parker in seinem Guide Wine Advocat für die Weine angibt. Nach 20 Jahren befänden sich die Baralo-Gewächse von Batasiolo immer noch auf dem Höhepunkt. Gambero Rosso widmete Beni di Batasiolo im November 2018 einen längeren Artikel. Darin heben die Autoren besonders vor, wie vielfältig die Barolo-Interpretationen des Weingutes sind. Der 2008er Cerequio wird als elegant fruchtig mit balsamartigen Noten beschrieben. Ein 2010er Riserva fällt eher krautig-herb aus mit Aromen von Trockenfrucht und Tabak. Positiv überrascht zeigen sich viele von den eindrucksvollen Spumante des Hauses. Hatte man die Piemonteser Winzer in der Vergangenheit nie als Schaumweinproduzenten auf dem Radarschirm, mit den Metodo Classico, die teilweise mehr als 4 Jahre auf der Hefe liegen, kann Batasiolo regelmäßig begeistern.