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Feudo Arancio

Sizilianische Lieblingsweine

Feudo Arancio hat seinen Sitz in Siziliens Süden im Tal von Agrigent. Die Kooperative Mezzacorona gründete das Weingut 2001. Seither hat sich das Team um Metteo Covazzi mit hervorragenden Weinen zu verhältnismäßig niedrigen Preisen einen Namen gemacht. Der Nero d’Avola oder der Grillo sowie zahlreiche andere Produkte erhielten bereits internationale Auszeichnungen. An den sonnigen Hängen des südlichen Siziliens reifen die Trauben rund um den traditionellen Landsitz. Doch hinter den Türen des jungen Unternehmens verstecken sich modernste Produktionsmethoden mit dem Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit. Neben dem idealen Klima sind diese der Grund, dass die Erzeugnisse von Feudo Arancio weltweit für Aufsehen erregen.

Feudo Arancio

Feudo Arancio und die Weinberge Siziliens

Die hervorragenden Rahmenbedingungen haben schon die Phönizier erkannt und genutzt. Sie brachten die ersten Rebstöcke auf die Insel und haben vor mehreren tausend Jahren den Weinbau begründet. Nachdem man auf der Insel lange Zeit vor allem Reben für Masala angebaut hat, gab es in den 1990er Jahren einen neuen Aufschwung im sizilianischen Weinbau. Und genau hier beginnt die Geschichte von Feudo Arancio.

Feudo Arancio passt zu Sizilien wie ein gutes Glas Rotwein zu gut gereiftem Käse. Die Kellergruppe Mezzacorona aus Trentin hat das Weingut nicht zufällig in Sambuca di Sicilia aufgebaut. Hier entstand nach dem Vorbild des klassischen sizilianischen Anwesens, dem Baglio, eine Kellerei inmitten von Weinbergen. Die sanften Hügel rund um Feudo Arancio sind sonnenverwöhnt. Sofort fällt die Nähe zu Afrika, das von hier aus nur wenige Hundert Kilometer entfernt liegt, ins Auge. Der Süden Siziliens kann sich nicht über zu wenige Sonnentage beschweren. Umso spannender ist es, hier ein Weingut zu etablieren, das auf nachhaltige Produktion setzt. Denn Wassermangel ist ein großes Thema. Feudo Arancios Verdienst besteht darin, moderne Anbautechniken zu verwenden.Doch noch zwei weitere Faktoren machen das riesige Anwesen im Tal von Agrigent zu etwas Besonderem: Die Reben treffen auf optimale Bodenverhältnisse. Lehm sorgt dafür, dass die Rebstöcke sowohl Feuchtigkeit speichern als auch auf Nährstoffe zurückgreifen können. Auf einer Rebfläche von circa 600 Hektar baut Feudo Arancio seine nachhaltigen Weine an. Pro Hektar wachsen etwa 4500 Reben. Neben dem Terroir sind es die Pflege und der Ausbau in den hochmodernen Kellern, die die hohe Qualität dieser sizilianischen Sorten ausmachen. Der Önologe Calogero Statella gibt seinen Erzeugnissen einen eigenen Charakter mit, der einen Hauch von Sizilien ins Glas zaubert.

Ausgezeichnete Weine von Feudo Arancio

Feudo Arancio steht für qualitativ hochwertige und nachhaltige Weine zu vergleichsweise günstigen Preisen. In die Verarbeitung kommen rote und weiße Rebsorten wie Ansonica, Cabernet Sauvignon, Chardonnay, Grillo, Nero d’Avola, Merlot und Syrah. Besonders auffällig sind die künstlerischen Etiketten von Feudo Arancio, die jede Flasche zieren. Sie erinnern an mediterrane Fliesenkunst und lassen den Anspruch erkennen, den diese Weine erheben. Denn jede Flasche kann auf allen Ebenen als Kunstwerk betrachtet werden. Da Feudo Arancio entstanden ist, um die internationale Nachfrage nach sizilianischem Wein zu befriedigen, ist die Produktpalette entsprechend breit. Neben Rot-, Weiß- und Roséweinen stellt die Kellerei auch Schaumwein und sogar Olivenöl aus nachhaltigem Anbau her.

Die Weine aus dem Hause Feudo Arancio stehen bei Kritikern hoch im Kurs. Seit der Gründung 2001 hat das Unternehmen jedes Jahr zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter beispielsweise mehrere der Berliner Wein Trophy, der Sakura Women's Wine Awards, des Mundus Vini oder des International Wine Challenge. Hevorzuheben ist dabei, dass die Preise an alle Erzeugnisse von Feudo Arancio gehen und sich nicht um ein Spitzenprodukt sammeln. Auch daran lässt sich der Anspruch des Herstellers an exzellente Qualität erkennen. Moderne Weinbautechnologie trifft auf Tradition. Daraus entstehen reichhaltige Weine, die Genießer mit ihrer Eleganz und ihrem milden Tannin überraschen. Der „Feudo Arancio Rosso Riserva“ besticht beispielsweise durch sein fruchtiges Aroma von Pflaumen und Cassis. Die Spritzigkeit des „Feudo Arancio Frizzante“ spielt mit leichter, frischer Säure auf der Zunge und „Feudo Arancio Inzolia“ entführt den Genießer mit geschmeidiger Fülle und bemerkenswerter Frische in den Süden Siziliens.

Nachhaltiger Weinbau à la Feudo Arancio

Feudo Arancio legt Wert darauf, seine sizilianische Heimat zu schützen, um für die Zukunft des Weinanbaus vorzubeugen. Ein Jahr nach der Gründung des Weinguts erhielt das Unternehmen die ELMAS 2 Zertifizierung für Umweltschutzmanagement. Weinanbau kann nur dann nachhaltig sein, wenn sich die gesamte Produktion auf dieses Verfahren einlässt. Das umweltfreundliche Anbaumodell von Feudo Arancio trägt zusätzlich die UNI-EN-ISO-12001-Zertifizierung. Konkret zeigen sich diese Maßnahmen in den verschiedenen Produktionsschritten: Wasser ist ein knappes Gut im Süden Siziliens. Feudo Arancio hat ein System zur Wasserspeicherung installiert, das aus sieben künstlichen Seen mit einem Fassungsvermögen von 900.000 Kubikmetern besteht. Das bedeutet, dass das Unternehmen auf keinerlei künstliche Bewässerung angewiesen ist. Die Rebstöcke profitieren vielmehr von einer „Tropfenbewässerung“, die Wasser mit modernster Computertechnik zu den Standorten mit Bedarf bringt. Eine biologische Kläranlage kümmert sich zudem um die Abwässer.

In den Kellern benötigen die Winzer zur Reinigung oftmals warmes Wasser. Dieses erzeugt Feudo Arancio mit Sonnenkollektoren und einer Photovoltaikanlage. Ein wichtiger Punkt für den nachhaltigen Weinanbau ist auch die Frage nach der Schädlingsbekämpfung. Das Gut verzichtet nach Möglichkeit auf chemische Behandlungen und setzt stattdessen Nützlinge oder Pheromone ein, die mit der sogenannten „Verwirrmethode“ Insekten an der Fortpflanzung hindern sollen. Außerdem kommen Kupfer und Schwefel zum Einsatz. Zudem kümmert sich das Team rund um das sizilianische Anwesen um die heimische Flora und Fauna: Einheimische Pflanzen stehen unter Schutz, die Tuffsteinbrüche von Feudo Arancio wurden gerettet und die Arbeiter bemühen sich darum, die Erosion des Terroirs zu verhindern. Das alles nützt nicht nur der Umwelt, sondern trägt dazu bei, dass die Reben beste Bedingungen vorfinden und die Weine einen unverkennbaren Geschmack entwickeln.

Sizilien – die Heimat von Feudo Arancio

Sizilien gilt als Wiege des europäischen Weinbaus. Griechen und Römer nutzten die sonnenverwöhnte Insel bereits als Quelle für ihre edlen Tropfen. Heute ist die Heimat des Feudo Arancio mit etwa 150.000 Hektar Rebfläche das größte Anbaugebiet Italiens. Dank des Ätna, der immer noch von Zeit zu Zeit aktiv ist, stehen die Reben fast überall auf fruchtbarem Vulkangestein. Während manche Weinberge nahe dem feuerspuckenden Riesen auf 1000 Meter Höhe liegen, ziehen sich andere bis an die Küste. Der Norden der Insel ist weniger heiß als der Süden, in dem Feudo Arancio seinen Sitz hat.

Als wichtigste Rebsorte Siziliens gilt der Nero d’Avola, aber auch Syrah, Merlot, Cabernet Sauvignon und Chardonnay sind von Bedeutung. Große Bekanntheit haben auch der Marsala, der süße Dessertwein der Insel, sowie der aromatische Inzolia erreicht. Mit einer Gesamtproduktion von 10.000.000 Hektolitern ist Sizilien nicht nur der größte Weinlieferant Italiens. In den letzten Jahren setzen die Winzer auch zunehmend auf Qualitätsweine. Hinzu kommt, dass die Insel als der Vorreiter für italienischen Bio-Weinanbau gilt. Im DOC Sicilia gibt es ein eigenes Förderkonsortium für nachhaltige Weine. Mit dem Nero d’Avola und seinem beerigen, dunklen Rubinrot und mit dem Grillo, der heute seine eigene ausgeglichene Säure präsentiert, verbreitet die Insel ein Stück sizilianische Identität in der Welt.

Ein Besuch im Süden Siziliens

Feudo Arancio ist nicht nur reine Produktionsstätte. Das Weingut bietet individuelle Führungen und Verkostungen an und ist außerdem oftmals Mittelpunkt großer Feierlichkeiten. Eine Hochzeit in den Weinbergen? Ein runder Geburtstag mit Kellerführung? Oder ein Meeting in entspannter Atmosphäre? Das Tal von Agrigent, das nur eineinhalb Autostunden entfernt liegt, zählt zu den größten Sehenswürdigkeiten der griechischen Antike. Auch die Küste lockt mit einem erfrischenden Bad in den Fluten. Von vielen Orten im sizilianischen Süden lässt sich bei gutem Wetter die afrikanische Küste in der Ferne erahnen. Wem es am Strand zu heiß wird, der zieht sich mit einem Glas Nero d’Avola in eine der zahlreichen Weinrestaurants zurück. In Cianciana findet jährlich ein Erntefest statt, das „Festa del Raccolto“. Natürlich bietet Sizilien auch sonst noch zahlreiche Wein- und Kulturveranstaltungen, die das Herz jedes Genießers höher schlagen lassen.