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Roda

Qualitätsweine aus Spanien

Seit Ende der 1980er Jahre gibt es in der spanischen Rioja-Region mit dem Weingut Bodegas Roja einen beliebten und inzwischen weltberühmten Anbieter. Gegründet von Mario Rotllant und Carmen Daurella setzt sich der Name des Gutes aus den Nachnamen des Paares zusammen. Ihr Ziel, die Qualität der Weine aus der Rioja-Region auf eine neue Stufe zu heben, haben die beiden sicherlich erreicht. Großen Anteil an diesem Erfolg hat Kellermeister Agustín Santolaya. Darüber hinaus beherrscht er auch die Produktion von Olivenöl. Heute lebt Santolaya mit seiner Familie in Villamediana und pflegt dort die Weinbautradition. Besonders markant sind die klassischen Trauben Tempranillo, Graciano und Garnacha von Bodegas Roda.

Roda

Höchste Qualität seit 1987

Mario Rotllant und Carmen Daurella stammten aus Katalonien. Als sie gegen Ende der 1980er Jahre die Rioja-Region besuchten, erkannten sie das Potenzial der Weinberge für Weine höchster Qualität. Das Paar gründete in der Stadt Haro die Winzerei Bodegas Roda und kaufte dafür 21 Parzellen mit einer Fläche von über 150 Hektar. Bis heute hat das Gut beste Lagen in Rioja Alta und Alavesa. Mithilfe bekannter Weinexperten, darunter der Önologie-Professor Santolaya, erzielte das Paar schnell hervorragende Ergebnisse.

Die besondere Philosophie von Bodegas Roda ist für die Qualität der Spitzenweine verantwortlich. Durch das abwechslungsreiche Klima sind die Reben jedes Jahr anders, aber die liebevolle Selektion und Ernte von Hand garantiert trotzdem beste Ergebnisse. In großen Eichenfässern reifen Weine mit einem starken Charakter, die vom Alter der Reben sprechen: Manche Rebstöcke des spanischen Gutes sind bis zu 90 Jahre alt. Auch die Eichenfässer der Winzerei sind schon viele Jahrzehnte alt, denn die Winzer folgen der klassischen französischen Weinkunst.

Der Schlüssel zum Erfolg

Dank der langen Tradition der Winzerei in der Rioja Alta Region können die Winzer rund um Agustín Santolaya auf alte Techniken und einen großen Wissensschatz zurückgreifen. Hinzu kommt ein überaus sorgfältiges Vorgehen, das die Marke als Schlüssel zum Erfolg benennt. Die Nutzung alter, klassischer Rebsorten garantiert einzigartige Geschmackserlebnisse, die in jedem Jahr noch ein wenig weiter verfeinert werden.

Darüber hinaus ist das Weingut stolz auf seinen nachhaltigen Anbau: Traditionelle Formationen der Rebstöcke, der Verzicht auf chemische und synthetische Produkte sowie der Respekt für natürliche Prozesse machen das Weingut aus. Dazu gehört auch die Ernte von Hand. Jedes Jahr kommen 40 Experten auf das Gut, die die Trauben von Hand verlesen. So ist es möglich, die Weintrauben von Bodegas Roja als Reflektion der Umgebung zu sehen.

Ein Blick in die Geschichte zeigt, wie ungewöhnlich sorgsam die Winzer von Bodegas Roda vorgehen: Die in den frühen 1990er Jahren angepflanzten Rioja-Trauben wurden erst vor wenigen Jahren zum ersten Mal verwendet, um hochklassige Ergebnisse zu erzielen. In der Zwischenzeit kauften die Experten von Bodegas Roda alte Trauben von anderen Vintage-Rioja-Produzenten und mieteten zusätzliche Weinberge an. Von den alten Rebstöcken kommen stets nur die besten Trauben zum Einsatz – manchmal sind das nur 5 Kilo pro Hektar, aber die Ergebnisse sprechen für sich.

Die Weine: Rotwein als Spezialität

Die Weine vom Roda-Gut zeichnen sich durch Herzblut und Leidenschaft aus. Auf über 150 Hektar dominiert die regionstypische Tempranillo-Traube. Von allen Rebstöcken werden in jedem Jahr nur die besten Trauben verlesen. Ganz ohne Umpumpen von Most und Wein sowie ohne Filtration bei der Füllung erzeugt Agustín Santolaya köstliche Weine. Die Gärung erfolgt ebenfalls sehr schonend, nämlich traditionell in großen Bottichen aus französischer Eiche. Nach einer Reifezeit von zwölf Monaten kommt es zum Verschnitt und einer weiteren Reifezeit von vier Monaten. Nach der Lagerung, die bis zu 24 Monate dauern kann, sind die Bodegas Roda Weine bereit für den Genuss.

Besonders bekannt sind die Rotweine der Marke. Laut Kennern überzeugen sie mit Frucht, Frische, Samtigkeit sowie einer gewisse Noblesse. Das Ziel der Gründer, den Charakter der Rioja-Region zu zeigen, erfüllen die edlen Tropfen eindeutig. Von Meininger gab es dazu zum Beispiel 92 Punkte im Jahr 2011 und auch Robert Parker hat 2013 91 Punkte vergeben.

Zu den beliebtesten Weinen gehören der reinsortige „Roda I Reserva“, der kraftvoll und intensiv schmeckt. Der Roda Reserva besteht aus Tempranillo und Garnacha Tinta und der „Cirsion“-Wein vereint ausschließlich die besten Trauben des Gutes. Mit dem „Sela“ ist eine saftige und fruchtige Cuvée aus Tempranillo und Graciano gelungen.

Stete Innovation

Das Thema „Research and Development” wird bei Bodegas Roda großgeschrieben. In den Entwicklungsplänen des Weingutes, die jeweils für drei bis vier Jahre gelten, liegt ein großer Schwerpunkt auf wissenschaftlicher Forschung und technologischer Innovation. So möchte das Unternehmen seine Wettbewerbsfähigkeit garantieren und den Wein aus der Region immer weiter verbessern.

Zu den Innovationen von Bodegas Roda gehört zum Beispiel die Partizipation im Projekt „Ship2Fair“, das sich für solarthermische Technologien in der Landwirtschaft einsetzt. Ein weiteres Projekt, an dem das Weingut teilnimmt, ist „CoolWine“: Hier geht es darum, die perfekte Balance von Ethanol im Wein zu finden, ohne auf gentechnisch modifizierte Hefen zu setzen.

Durch diese Aktivitäten setzt Bodegas Roda ein wichtiges Zeichen gegen die negativen Konsequenzen des Klimawandels auf den Weinbau und für nachhaltige, traditionelle Methoden. Dabei respektiert das Winzerteam das jahrhundertealte Wissen aus Haro und Umgebung, macht sich aber zugleich modernste Technologien zu Nutzen.