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Champagne Lanson

Der Champagner von Königen und Fürsten

Es war der Magistratsbeamte François Delamotte, der im Jahr 1760 eines der ersten Champagnerhäuser in Reims gründete. Sein Sohn Nicolas-Louis führte es alsdann zusammen mit Jean-Baptiste Lanson weiter, der es später übernahm. Lanson richtete seinen Fokus besonders auf Großbritannien, wo das Haus Lanson als Hoflieferant des Britischen Königshauses bis heute seinen wichtigsten Markt hat. Die Champagner teilen sich Non-Vintage-, Vintage-, Multi-Vintage- und Prestige-Cuvées auf, die vor allem aus Chardonnay und Pinot noir erzeugt werden. Die Champagner erfahren keine malolaktische Gärung, weshalb sie sich besonders frisch präsentieren. Zudem werden sie lange ausgebaut, bevor sie in den Handel gelangen.

Champagne Lanson

Die Geschichte des Champagnerhauses Lanson

Gegründet in 1760 ist Maison Lanson heutzutage eins der größten Champagnerhäuser, das sich noch im Familienbesitz befindet. Basierend auf der langen und tief verwurzelten Familiengeschichte und besonderer Expertise werden die Frauen und Männer der Maison Lanson seit ihrer Gründung von der Leidenschaft ihrer Arbeit und der Aufmerksamkeit für Andere geleitet. Diese Werte wurden weitergegeben vom Sohn des Gründers, der ein Ritter des Ordens von Malta war – die älteste Wohltätigkeitsorganisation der Welt. Sie war es auch, die der Maison Lanson das Malteserkreuz verlieh. Dieses Kreuz, das später zum „Lanson Kreuz“ umgestaltet wurde, ist in jeder einzelnen Champagnerflasche eingraviert und steht heutzutage als Symbol für die Offenheit, Herzlichkeit und Gastfreundschaft des Hauses.

Der Handel mit dem eigenen Champagner nach Münster und Umgebung wurde ein großer Erfolg. Im Jahr 1837 konnte Lanson das Haus in den Alleinbesitz überführen und nannte es fortan Lanson & Cie. Die Familie Lanson fokussierte sich vor allem auf die Exportmärkte und wurde sowohl Lieferant des englischen, des schwedischen und des spanischen Hofes als auch exklusiver Lieferant des Fürstenhauses von Monaco. 1980 wurde das Haus von Etienne und Pierre Lanson verkauft, wanderte kurzfristig durch verschiedene Hände und wurde schließlich 1996 in die Gruppe Boizel-Chanoine integriert, zu der auch Marken wie Besserat de Bellefon, Philipponnat, de Venoge, Tsarine, Chanoine Frères, Boizel und Alexandre Bonnet gehören. Seit 2006 nennt sich die Gruppe Lanson-BCC. Ihr steht seit langem Bruno Paillard vor, der seit den 1970ern selbst ein renommiertes eigenes Champagnehaus aufgebaut hat. Zwei der Markenzeichen von Lanson sind das Malteserkreuz und der Coat of Arms, das Wappen der Britischen Krone. Dies geht darauf zurück, dass Nicolas-Louis Delamotte Mitglied des Malteserordens war und Lanson seit dem Ende des 19. Jahrhunderts, also seit der Zeit von Queen Victoria, Hoflieferant des Britischen Königshauses ist.

Der Lanson-Stil – seit mehr als 260 Jahren

Tradition wird bei Lanson Champagner bis heute groß geschrieben, vor allem in der Art der Erzeugung der Champagner. Sie bieten eine außergewöhnliche Geschmacksentwicklung unter Beibehaltung der natürlichen Reinheit der Frucht. Frische und Energie, die den Lanson-Stil prägen, werden dadurch hervorgerufen, dass man von jeher auf eine malolaktische Gärung nach der eigentlichen Vergärung verzichtet hat. Das heißt, dass im Gegensatz zu den meisten anderen Weinen die natürlich vorhandene Apfelsäure nicht in Milchsäure umgewandelt wird, um die Grundweine weicher zu machen. Lanson betont die frische Frucht und den Reichtum der Aromen auf der Suche nach Reinheit in seinen Weinen.

Ein besonderer Wert wird im Hause auf die Kunst der Assemblage gelegt. Bei der Assemblage handelt es sich um die Zusammenführung unterschiedlichster Grundweine zum späteren Cru. Diese Grundweine stammen bei Champagnern ohne Jahrgang, den sogenannten Non-Vintages, aus den drei Hauptrebsorten der Champagne, aus Chardonnay, Pinot noir sowie kleinen Anteilen Pinot Meunier und aus unterschiedlichsten Lagen sowie aus bis zu zehn Jahrgängen. Die Fülle an Reserveweinen verleiht schon den Non-Vintages einen reifen und eleganten Charakter, der noch dadurch unterstrichen wird, dass die Reserveweine im Holz reifen und dass schon die Einstiegs-Champagner wie der berühmte Lanson Black Label mindestens drei Jahre in den Kellern des Weinguts sur lattes liegen. Verantwortlich für den Keller bei Lanson ist Hervé Dantan, der die Verantwortung 2015 von Jean-Paul Gandon übernommen hat, der den Keller mehr als 30 Jahre lang betreut hatte.

Viele Lagen und ein einzigartiger Weinberg

Das Lagenportfolio von Lanson Champagner umfasst heute 500 Hektar eigener Weinberge und jene, die seit Langem von mit dem Haus verbundenen Weinbauern gepflegt werden. Das ist typisch für die Champagne, deren Gebiet recht begrenzt ist und in der die unabhängigen Traubenerzeuger eine starke Stellung besitzen. Die Pinot-Trauben stammen vornehmlich aus der Montage de Reims und von der Côte des Bar. Der Chardonnay wächst vor allem auf den südlichen Hügeln der Montagne de Reims rund um Verzenay und Verzy sowie in Cru-Lagen der Côte des Blancs wie Avize, Oger oder Vertus. Der Meunier schließlich stammt aus dem Vallée de la Marne.

Der Meunier wird bei Lanson lediglich für die Non-Vintage-Champagner wie den bekannten Black Label Brut, den Rose Labe Brut (Rosé), den Ivory Label (Demi-Sec), den White Label (Sec) sowie den Green Label genutzt, dessen Trauben biologisch-organisch bewirtschaftet werden. Diese Champagner werden im Wesentlichen mit 50 % Pinot noir, 35 % Chardonnay und 15 % Pinot Meunier assembliert. Lediglich der White Label verfügt über 25 % Meunier und weniger Anteile von Pinot noir. Außerdem hat der White LLabel einen Restzuckergehalt von 28 Gramm pro Liter. Der Black Label mit dem auffälligen roten Malteserkreuz und der Jahreszahl der Gründung 1760 ist der Signature-Champagner des Hauses, der in großer Stückzahl weltweit seine Liebhaber besitzt.

Oberhalb der Non-Vintages ist der Gold Label anzusiedeln. Dieser Vintage-Champagner stammt, wie die Bezeichnung schon andeutet, aus jeweils einem Jahrgang und ist immer eine Cuvée aus 50 % Pinot Noir und 50 % Chardonnay. Die Frucht stammt ausschließlich aus Grand-Cru-Weinbergen. Der Champagner reift normalerweise zehn Jahre lang in den Kreidekellern des Weinguts, bevor er als Brut-Champagner dosiert und veröffentlicht wird.

Auszeichnungen für Lanson Champagner Qualität

Im Laufe der Zeit hat Lanson hunderte von hohen Bewertungen und Medaillen erhalten. Dabei fällt auf, dass gerade auch gereifte Lansons aus den 1980er und 1990er Jahren hervorragend abschneiden. Das gilt genauso auch für aktuelle Füllungen. So erhält der Lanson Rosé Label 92 von 100 Punkten im Wine Spectator und 91 von 100 Punkten im Wine Enthusiast. Das bekannteste Aushängeschild Lanson Black Label bekommt 91 Punkte im Wine Spectator, sowie je 90 Punkten bei Robert Parker und dem Wine Enthusiast.

Der Champagner von Fürsten, Königen und Tennis Assen

Dass Lanson Champagner auch innerhalb der glamourösen Champagnerwelt einen ganz besonderen Status hat, zeigen nicht zuletzt die Illustren Kunden und Partnerschaften des Hauses: Schon seit dem Jahr 1900 ist Champagne Lanson offizieller Hoflieferant des englischen Königshauses. Auch im Fürstenhaus von Monaco genießt man bevorzugt Lanson. Seit 1977 ist Lanson der offizielle Champagner des legendären Tennis Turniers von Wimbledon, und auch das Rolex Tennis Paris Masters setzt auf Lanson Champagner. Wenn man also einen Schluck Lanson trinkt, kann man sich für einen Moment auf Augenhöhe mit Königen, Fürsten und Tennis Assen fühlen.