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Francis Ford Coppola Winery

Ikone nicht nur beim Wein

Francis Ford Coppola ist nicht nur als US-Regisseur erfolgreich, sondern seit Jahrzehnten auch als Weingutsbesitzer. In Kalifornien erwarb er 1979 einen Teil des Inglenook-Anwesens, vergrößerte seinen Besitz später immer weiter und verfügt heute nicht nur über Rebflächen im Nappa Valley, sondern seit 2007 auch im Sonoma Valley. Das ehemalige Château Sovereign heißt heute „Rosso und Bianco“, wie eine erfolgreiche Kollektion des Regisseurs. Die Francis Ford Coppola Winery bietet ein breites Sortiment aus hochwertigen Weinen. Alle Trauben stammen aus organischem Anbau. Der Hollywood-Star, der ursprünglich in die Weinproduktion einstieg, um eine simple Familientradition fortzuführen, dürfte seinen Großvater stolz gemacht haben.

Francis Ford Coppola Winery

Der Regisseur Francis Ford Coppola

Francis Ford Coppola wurde im April 1949 in Detroit geboren. Mit 30 Jahren gründete er das Filmstudio American Zoetrope, das sich bewusst vom üblichen Studiobetrieb Hollywoods absetzte. Dort entstanden unter anderem die ersten Filme von George Lucas. Francis Ford Coppola selbst war als Regisseur mehrmals für den Oskar nominiert und gewann den wichtigsten Preis der Filmindustrie 1975 für „Der Pate – Teil 2“. Ebenso erfolgreich war er als Drehbuchautor, auch hier zählen die Oskars für seine Paten-Triologie (1973 und 1975) zu den größten Erfolgen. Mit „Apocalypse Now“ holte er 1980 den Golden Globe für die beste Regie und war mehrmals nominiert sowohl für seine Drehbücher als auch seine Leistung hinter der Kamera. Als Produzent trat Francis Ford Coppola bei zahlreichen Filmen in Erscheinung, sein bisher letzter Film als Regisseur erschien 2011.

Seit 1963 ist der Hollywood-Star mit seiner Frau Eleonor verheiratet. Die Idee, sich für die Winzerkunst zu interessieren, entstand aus Liebe zu seinem Großvater: Agostino Coppola hatte früher in seinem New Yorker Apartment selbst Wein hergestellt. In den 70er Jahren suchte die Familie von Francis Ford Coppola im Nappa Valley nach einem kleinen Weingut als Wochenendhaus. Sie entschieden sich schließlich für den Kauf keines geringeren als der Niebaum Villa in Rutherford. Somit fiel ein Teil des weltberühmten Inglenook Estate an Francis Ford Coppola. Statt Filme zu drehen, konzentriert sich der Regisseur heute ganz auf sein groß gewordenes Wein-Imperium. Seine Motivation, trinkbare Tropfen zu erzeugen, die jeder gerne mit Freunden und Familie teilt, ist zu einer großen Aufgabe für den Ruhestand geworden.

Die Geschichte der Winery Francis Ford Coppola

100 Jahre lang stand das Inglenook Estate im Nappa Valley für höchste Weinqualität aus Kalifornien. Als das Unternehmen in den 80er Jahren zerfiel, erlebten Teile der wertvollen Rebflächen einen neuen Aufschwung. Francis Ford Coppola und seine Frau Eleanor kauften 1979 die Niebaum Villa in Rutherford. Der Umbau und die Restaurierung sollten 30 Jahren dauern. Nach Abschluss dieses Projekts konzentrierte sich Francis Ford Coppola auf das Sonoma County. Dort erwarb die Familie das ehemalige Château Sovereign und benannte es in „Rosso und Bianco“ um. Neben der gleichnamigen Wein-Linie entstand dort auch erstmalig die Diamond Kollektion. Beide etablierten Francis Ford Coppola als Produzenten von gut trinkbaren und dennoch exklusiven Weinen.

Das Anwesen in Rutherford, die „Francis Ford Coppola Winery“, ist nach den Vorstellungen der Tivoli Gardens in Copenhagen gestaltet – mit zahlreichen Wasserspielen, Rutschen und Spaß für die ganze Familie. Mittlerweile hat die Familie die alte Marke Inglenook zurückgekauft, um die Niebaum-Tradition fortzuführen. Chef-Winzer ist Corey Beck, der bereits über 20 Jahre Erfahrung in das Unternehmen einbrachte. Ihm verdankt Francis Ford Coppola die großartige Entwicklung in den Weinbergen. Neben den Rebflächen in Nappa und Sonoma Valley zählt heute auch das Virginia Dare Weingut und die Domaine de Broglie zur Weinfamilie von Francis Coppola. In allen Produktionsbereichen spielt Nachhaltigkeit eine große Rolle. Das Unternehmen ist ausgezeichnet mit dem „Green Medal Award“ für nachhaltigen Weinbau in Kalifornien. Der bewusste Umgang mit den Ressourcen und der schonende Anbau gehören für den Betrieb zum Alltag. 2015 befragte Francis Coppola aufgrund der großen Dürre beispielsweise sein gesamtes Team nach Verbesserungsvorschlägen für das Unternehmen. Seither werden diese nach und nach umgesetzt.

Die Francis Coppola Weine

Zu den Weinen von Francis Ford Coppola zählen 14 Kollektionen allein aus dem Mutterschiff in Rutherford. Immer wieder verbindet sich die Filmgeschichte hier mit der Liebe zum Wein zum Beispiel, wenn die Rebsortenweine nach berühmten Filmen wie „Vendetta“ oder „Apocalypse Now“ benannt werden. Die persönliche Note findet sich auch in Widmungen wie einer Kollektion Rosé für seine Tochter Sofia. Bekannt wurde Francis Coppola hauptsächlich mit der Reihe „Rosso und Bianco“, die sich sehr gut für den täglichen Genuss eignet. Die neuen Besitztümer in Sonoma ehrte das Unternehmen mit einer eigenen Reserve-Kollektion.

Ebenfalls aus den Weinbergen des kalifornischen Sonoma Valleys stammen die Trauben für den „Director’s Cut“, edlen Lagenweinen in Rot und Weiß. Sie tragen die Geschmacksvariationen ihres jeweiligen Terroirs und der besonderen Mikroklimata in dem berühmten Wein-Tal im Westen der USA. Der Director’s Cut Chardonnay lebt beispielsweise von den sandigen Ton- und Schwemmlandböden am Russian River. Seine schöne Säure ergibt sich durch die perfekte Reifezeit. Außerdem überrascht dieser Weißwein mit Aromen nach exotischen Früchten und ist sehr vielschichtig und ausdrucksstark. Der Pinot Noir der Director’s Cut Reihe duftet nach roten Beeren, Nelken, Anis und Teeblättern. Er überzeugt durch samtige Tannine und dezente Säure. Auch der feine und aromatische Cabernet Sauvignon zeigt, dass Francis Coppola längst zu den großen im Weinland Kalifornien zählt: Opulent zergeht er auf der Zunge und hinterlässt Aromen von Cassis, Kirsche, Vanille, roten Beeren und Kaffee. Als Nachkomme klassischer Bordeaux-Weine reift er im Eichenfass und ist mit Cabernet Franc und Petit Verdot verschnitten. Ein saftiger, vollmundiger Genuss.