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Weingut Rings

Spitze bei Weinen aus der Pfalz

Im Jahr 2009 übernahmen die Brüder Steffen und Andreas Rings das Familienunternehmen ihrer Eltern. Seither hat das Weingut aus Freinsheim in der Pfalz sich einen internationalen Ruf als Top-Erzeuger erworben. Die Weiß-, Schaum- und vor allem Rotweine von den Hängen rings um das kleine Örtchen, erhalten immer wieder Auszeichnungen. Um ihrem Status als VDP-Mitglied Nachdruck zu verleihen, stellten die Brüder 2017 auf biologischen Anbau um. Den Qualitätsweinen wie dem Freinsberger Schwarzes Kreuz, dem Kallstadter Steinacker oder dem Saumagen schmeckt man die Liebe zum pfälzischen Terroir und das Bewusstsein für schonenden Ausbau an.

Weingut Rings

Die Geschichte des Familien-Weinguts Rings

1960 gründete Friedrich Weinsheimer das heutige Weingut Rings an der Pfälzer Mittelhaardt. Sechzehn Jahre später erhielt das Unternehmen seinen jetzigen Namen durch die Heirat von Weinsheimers Tochter Traudl mit Willi Rings. Das Paar betrieb zwar Jahrzehntelang erfolgreich Weinbau, verkaufte jedoch keine eigenen Produkte. Sie bewirtschafteten etwas mehr als 20 Hektar Rebfläche sowie einige Obstbäume. 1993 entschied die Familie dann, aktiv ins Weingeschäft einzusteigen. Die beiden Brüder Andreas und Steffen Rings hatten beide unabhängig voneinander ihre Ausbildung als Weinbautechniker absolviert und kehrten 2008 in den Familienbetrieb zurück. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten beide bereits tausende Weine verkostet.

Seit der Übernahme hat sich Rings in der Spitzengruppe der deutschen Weingüter etabliert und wurde 2015 Mitglied des VDP. Zunächst steigerten die beiden jungen Winzer die Qualität ihrer Weine. Dies gelang zum einen durch die Konzentration auf die Top-Lagen des Weinguts wie den Felsenberg, den Saumagen oder den Steinacker. Außerdem stellte Rings seine Produktion nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit um und konnte so die Flaschen ab 2017 mit Bio-Zertifizierung verkaufen. Sowohl die spontane Gärung als auch die Selektion der Trauben und eine strikte Ertragsreduktion waren wichtige Schritte zu hervorragenden Weinen, welche die Brüder sich nach und nach angeeignet haben. Der naturnahe Anbau und die späte Lese garantieren heute die hohe Qualität der Weine aus Freinsheim. Das Familienunternehmen wächst und konnte beispielsweise 2018 mit Investitionen in der Top-Lage Schwarzes Kreuz seine Zukunft als Top-Erzeuger der Region weiter festigen.

Die Weine aus dem Hause Rings

Etwa 30% der Rebflächen rund um Freinsheim an der Pfälzer Mittelhaardt entfallen jeweils auf Riesling und Spätburgunder. Gefolgt von Weiß- und Grauburgunder, Syrah, Chardonnay, Cabernet Sauvignon, Merlot und Portugieser. Rings verfügt über einige exzellente Lagen, so dass auch die VDP Guts- und Ortsweine des Familienbetriebs qualitativ ansprechend sind. Der Spätburgunder Freinsheim bestimmt durch Vielschichtigkeit sowie eine seidige Finesse. Unter den VDP Gutsweinen überrascht der Riesling Kalkmergel zum Beispiel mit saftiger Frische und einer harmonischen Säure-Süße-Balance. Kräftige Frucht und pfeffrige Würze bringt der „Rote Satz“, ein Cuvée aus St. Laurent und Portugieser, mit.

Die Top-Weine kommen aus den VDP Erste Lagen und von der VDP Große Lage. Für den Kallstadter Saumagen mit seiner dunkelbeerigen, komplexen Frucht und der mineralischen Dichte verwenden die Brüder Rings nur die besten Trauben von Spätburgunder oder Riesling. Besonders Zweiter zeigt ein großes Reife-Potential. Der pfälzische Weilberg mit seiner 2000jährigen Weinbau-Tradition gehört ebenfalls zum Hause Rings. Ein opulenter Riesling und ein trockener Weißer Burgunder fühlen sich in der Roterde dieses Weinbergs wohl. Große Lage ist auch der Felsenberg, dessen Spätburgunder eine trockene Eleganz aufweist. Die ersten Lagen schmücken so große Namen wie der Kallstadter Steinacker, auf dem Riesling, Chardonnay und Spätburgunder zu Hause sind, oder der Ungesteiner Nussriegel mit seinen kräftigen Rieslingen. In den letzten Jahren hat Rings zudem mit seinen roten Cuvées Das kleine Kreuz und Das Kreuz auf sich aufmerksam gemacht, die von der heißesten Lage Ferienheims stammen. Weitere Spezialitäten des Hauses sind die Bruts wie der Blanc et Noir mit seiner feinen Perlage sowie die großartigen Réserves wie der Syrah trocken oder der Kalk & Stein.

Was die Wein-Presse über Rings sagt

Die Auszeichnungen für das Weingut Rings ließen nicht lange auf sich warten. Mittlerweile stehen neue Jahrgänge des Hauses stets unter den Top-Weinen vieler Magazine. Außerdem gehören die Brüder Rings grundsätzlich zu den vorderen Plätzen beim Deutschen Rotweinpreis und im Falstaff Wein Guide belegen ausgewählte Tropfen des Unternehmens bis zu 95 Punkte. Der Weinguide Vinum sagte 2019 voraus, „der Erfolgszug von Rings dürfte noch lange kein Ende gefunden haben“. Im Eichelmann Weinführer steht der Betrieb nicht nur unter den „hervorragenden Erzeugern“, sondern ihm wurde beispielsweise 2017 auch ein „unaufhaltsamer Aufstieg“ attestiert.

Der Gault Millau schrieb 2017 über die Weine von Rings, sie könnten „nur noch als hervorragend bezeichnet werden, am besten mit drei Ausrufungszeichen dahinter“ und der Wine Advocate glaubt sogar, die Brüder produzierten „better and better wines every year“. Noch ehe die VDP-Mitgliedschaft sicher war, sah 2010 die Zeitschrift Vinum diese mit der Begründung vorher, die beiden Brüder seien „Schnellstarter, die ein höllisches Tempo vorlegen und dabei Konstanz zeigen“. Seit der Aufnahme in den VDP 2015 besteht kein Zweifel mehr an der hervorragenden Qualität des Weinguts. So zeigt sich Falstaff einzig enttäuscht, wenn Rings sich dazu entschließt, in einem qualitativ schlechten Jahrgang (wie 2017) keine roten Lagenweine herauszubringen, gleichzeitig bewundern die Weinkritiker aber auch hier die „Konsequenz“ der Jungwinzer.

Rings als Botschafter der Pfalz

Um die Stadt Freinsheim im Landkreis Bad Dürkheim erstrecken sich die rund 31 Hektar Rebfläche der Familie Rings. Darunter sind einige der besten Lagen der Pfalz. Das Anbaugebiet zählt zur Mittelhaardt, deren nördlicher Teil traditionell sowohl Weiß- als auch Rotweine anbaut. Die besten Lagen des Weinguts Rings sind das Freinsheimer Schwarze Kreuz, der Kallstadter Saumagen sowie der Steinacker. Die Produktion des Hauses beläuft sich auf etwa 190 000 Flaschen pro Jahr. Auffällig ist, wie unterschiedlich die roten und weißen Rebsorten der Brüder Rings sind, gedeihen sie doch alle im Weinfreundlichen Klima der Pfalz. Die Gegend zählt viele Sonnenstunden und weist gleichzeitig geringe Niederschläge auf.

Innerhalb der gesamten Rebfläche variieren jedoch die Bedingungen je nach Lage und Bodenbeschaffenheit. So wachsen die Reben am Kallstadter Saumagen zum Beispiel auf kargen Böden mit einem Lehm-Löss-Gemisch, das von Kalksteinen durchsetzt ist. Die feinen Cuvées vom schwarzen Kreuz profitieren auf der etwa 4,2 Hektar großen Rebfläche am Ortseingang von Freinsheim von den trockenen Sandböden und deren Kieselsteinen. Der Ungesteiner Nussriegel weist ein sehr lehmiges, tonhaltiges Terroir auf, das harmonische Weine prägt. Am Leistadter Felsenberg können die Trauben auch auf die alten Löss-Kalkmergel-Ablagerungen zurückgreifen und gedeihen zudem an sonnenfreundlichen Südhängen. Wer die Schönheit der Pfälzer-Mittelhaardt einmal live erleben will, der kann bei der Familie Rings im Gästehaus unterkommen. Besonders lohnt sich ein Besuch während der „Rotweintage“, die stets am ersten Adventswochenende stattfinden.

Die Wein-Philosophie der Rings-Brüder

Ihre angenehme Säure, die mineralische Note und ihre charakteristische Trockenheit erhalten die Erzeugnisse des Weinguts Rings nicht von ungefähr. Der Anbau erfolgt seit 2017 unter DE-ÖKO-022-Zertifizierung und das Prinzip lautet stets Qualität vor Quantität. Die sorgfältige Selektion und die lange Reifezeit vieler Weine gehören zu den Errungenschaften der Jungwinzer Rings. Dem naturnahen Anbau folgt die größtenteils spontane Vergärung im Keller. Die Gutsweine reifen fast ausschließlich in Stahltanks, 10-30% aber auch in Holzfässern. In dieser Produktionsphase achten die Kellermeister darauf, die Moste so wenig wie möglich zu stören.

Je nach Wein dauert der Reifeprozess unterschiedlich lange. Der VDP Ortswein Riesling braucht beispielsweise sieben Monate auf der Vollhefe, die Großen Gewächse wie der Felsenberg zehn Monate. Noch länger lassen die Brüder Rings den Rotweinen Zeit. So reift der VDP Große Lage Spätburgunder achtzehn Monate im Barriques, die Réserves wie der Syrah oder der Kreuz-Cuvée sogar 21 Monate. Für die Qualität der Weine lässt sich also durchaus berechtigt behaupten: In der Ruhe liegt die Kraft.