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Frankreich

Heimat der edelsten Weine der Welt

Die grande Nation hat nicht nur eine lange Weinbautradition, es ist auch heute noch das wichtigste und einflussreichste Weinland. Hier finden sich die berühmtesten Anbaugebiete – man denke nur an Bordeaux, an das Burgund oder den Champagner. Von hier stammen jene Sorten wie Pinot Noir und Chardonnay, Syrah, Cabernet Sauvignon, Merlot oder Sauvignon Blanc, die sich weltweit größter Beliebtheit erfreuen. Außerdem ist es das Land, in dem die Herkunft, das Terroir, bis heute das wichtigste Kennzeichen eines Weines ist. Französische Winzer schaffen es vom Elsass bis ins Roussillon, vom Vin de Pays bis zum Grand Cru Classé, Weine auf einem Niveau anzubieten, das sowohl an der einfachen Tafel als auch in der Sternegastronomie begeistert.

Frankreich

Wein aus Frankreich

Der französische Wein gilt weltweit als etwas ganz außergewöhnliches und als Ausdruck kultureller Vollkommenheit. Der bekannte Journalist Hugh Johnson hat das in seinem Buch ”Atlas der französischen Weine” wie folgt beschrieben: ”Im Laufe der Geschichte hat sich an verschiedenen Stellen der Erde eine Form kultureller Vollkommenheit entwickelt, die sich jeder logischen Erklärung entzieht. Denkt man an den Nahen Osten, ist dies die religiöse Fruchtbarkeit, der Name Deutschland verbindet sich mit Musik, der Name Italien mit Architektur. Wer aber von Frankreich spricht, denkt unwillkürlich an Tafelfreuden. Die Franzosen wählen und bereiten ihre Speisen mit so viel Eifer und Sorgfalt wie sonst niemand auf der Welt. Sicherlich hat dieses geniale Talent zum Genießen den Franzosen dazu verholfen, die Schöpfer der edelsten Weine zu werden.

Wie der Wein nach Frankreich kam


Die ersten Reben kamen schon 500 Jahre vor Christi durch die Griechen nach Frankreich. Die Römer sorgten dann für eine systematische Verbreitung, am Beginn der christlichen Zeitrechnung im Rhônetal, im 2. Jahrhundert in Burgund und Bordeaux und im 3. Jahrhundert an der Loire. Der römische Kaiser Aurelius Probus soll dann angeblich Mitte des 3. Jahrhunderts die Anpflanzung von Reben in ganz Gallien befohlen haben. Der König der Franken und spätere Kaiser Karl der Große hat durch seine Verordnungen entscheidende Impulse für den Weinbau im heutigen Frankreich gegeben. Im Kloster Citeaux im Burgund wurde 1098 der Orden der Zisterzienser gegründet, der sich rasch über ganz Europa ausbreitet. Die Mönche perfektionierten den Weinbau hinsichtlich Boden, Rebsorten und Vinifikation und setzten damit Impulse nicht nur in Frankreich, sondern ganz Europa.

Erwähnenswert ist, dass der Wein sogar im französischen Revolutions-Kalender berücksichtigt wurde. Das ”Jahr I” begann am 22. September 1792 nach dem Gründungsmonat der französischen Republik; der neue Monatsname lautete Vendèmiaire (Weinmonat). Auch die Tage erhielten phantasievolle Namen und es waren Weinrebe, Fass und Presse darunter. Von Frankreich aus begann in den 60er-Jahren des 19. Jahrhunderts die Reblaus ihren Vernichtungs-Feldzug über ganz Europa. Aber zum gleichen Zeitpunkt begannen auch die ”Goldenen Jahre des Bordeaux”, als man im Médoc begann, in großem Stil Weingärten anzulegen. Die Jahrgänge 1858, 1864, 1869, 1870, 1874, 1875 und 1878 waren so fabelhaft, dass gut erhaltene Flaschen auch heute noch höchsten Weingenuss liefern.

Frankreich und das Terroir


Die Franzosen haben sehr frühzeitig erkannt, dass auf einem bestimmten Boden, unter Einfluss des dort herrschenden Klimas und bestimmter Rebsorten ein Wein mit unverwechselbarer, eindeutiger Charakteristik entsteht. Die Anfänge machten bereits die Zisterzienser. Im ersten Drittel des 20.Jahrhunderts wurde der Begriff Terroir geprägt. Baron Le Roy de Boiseaumarié beschrieb 1923 die idealen 13 Rebsorten für den Châteauneuf-du-Pape aufgrund des dort typischen Bodens und Klimas. Einen sehr wichtigen Impuls gab der Landwirtschafts-Professor Joseph Capus, der als Pate des Appellationsgesetzes für Wein und des in diesem Zusammenhang gegründeten INAO (Institut National des Appelations d´Origine) gilt, des zentralen Institutes für den Weinbau in Frankreich.

Frankreichs Rebsorten im Überblick


Bezüglich der Mischung von Rebsorten gibt es in Frankreich eine unterschiedliche Philosophie. Im Süden und Südwesten werden (vor allem in Bordeaux), speziell die Rotweine, aus mehreren Sorten gemischt, die klassichen Cuvées. In den nördlicheren Gebieten hingegen (Chablis, Elsass, Loire, Savoyen und vor allem im Burgund) werden die Weine nur aus einer Rebsorte und häufig auch aus nur einer Lage gekeltert. Die Rebfläche beträgt eine knappe Million Hektar. Rund 60% entfallen auf rote und 40% auf weiße Rebsorten. Die dominierenden 10 Rebsorten nach der Rebfläche sind:

 

  • Carignan (rot) mit 165.000 ha
  • Trebbiano = Ugni Blanc (weiß) mit 101.000 ha
  • Grenache (rot) mit 82.000 ha
  • Merlot (rot) mit 55.000 ha
  • Syrah (rot) mit 54.000 ha
  • Cinsaut (rot) mit 46.000 ha
  • Aramon (rot) mit 37.000 ha
  • Gamay (rot) 36.000 ha
  • Cabernet Sauvignon (rot) mit 35.000 ha
  • Chardonnay (weiß) mit 18.000 ha

 

Die französischen Anbaugebiete


Frankreich hat (Stand 1997) insgesamt 914.000 Hektar Rebfläche und liegt damit gemeinsam mit Spanien und Italien im Spitzenfeld. Im Jahre 1997 wurden insgesamt 54 Millionen Hektoliter Wein produziert, was eindeutig den ersten Platz ergibt. Das Land ist verwaltungsmäßig in insgesamt 95 Départements unterteilt, die sich in Kreise (Arrondissements) und Kantone aufteilen. Die Weinbaugebiete sind ziemlich gleichmäßig über drei Viertel der Oberfläche verteilt. Unter dem Schutz und Aufsicht der INAO erfolgte eine Einteilung in derzeit rund 400 Appellationen. Die französischen Weinbau-Regionen sind:

 

  • Armagnac mit 12.000 ha
  • Bordeaux mit 100.000 ha
  • Burgund mit 40.000 ha
  • Champagne mit 34.000 ha
  • Cognac
  • Elsass mit 14.000 ha
  • Jura 1.500 ha
  • Languedoc-Roussillon mit 400.000 ha
  • Loire mit 80.000 ha
  • Provence mit 20.000 ha
  • Rhone mit 60.000 ha
  • Savoyen mit 1.500 ha
  • Südwest-Frankreich mit 160.000 ha

 

Die Qualitätsstufen der französischen Weine


Die Franzosen hatten schon gegen Ende des ersten Jahrtausends strenge Weingesetze und als erstes Land hat es seine Weinbaugebiete in exakten Karten erfasst. Dies geschah durch Festlegen von gesetzlich gültigen Gebieten und Grenzen, mit deren Hilfe die Qualität eines Weines klar abgeleitet werden kann. Die Qualität eines Weines ist dadurch definiert, aus welcher ”Appellation” er stammt. Je besser ein Wein, desto genauer die Bestimmungen. Das besondere System der “kontrollierten Herkunft” ist unter AC = Appellation Contrôlée beschrieben. In Frankreich gibt folgende Qualitätsstufen:

Vin de table: Die niedrigste französische Qualitätsstufe für den einfachen Wein, der dem deutschen bzw. österreichischen ”Tafelwein” oder dem italienischen ”Vino da tavola” entspricht. Er kann durchaus aus einer klassifizierten Region stammen, erfüllt aber die Normen der Appellation nicht (Höchstertrag, Mindestalkoholgehalt, Sorte) oder aber auch eine Mischung von Weinen aus ganz Frankreich sein.

Vin de pays: Entspricht dem österreichischen bzw. deutschen ”Landwein” oder dem italienischen ”IGT” und stellt die Elite der Tafelweine dar. Die dafür geltenden Regeln wurden in Frankreich 1970 festgelegt, sie sind etwas weniger streng als für die Stufe VDQS und per Gebiet unterschiedlich. Dabei sind die zulässigen Traubensorten, der Höchstertrag von 70 bis 90 hl/ha, ein Mindest-Alkohol-Gehalt zwischen 9 und 11% vol sowie der zulässige Schwefel-Gehalt definiert. Es gibt drei Kategorien: regionale (erstrecken sich über mehrere Départements), départementale (entsprechen einem Département) und lokale bzw. zonale (variable Größe von einer einzigen Gemeinde bis zu mehreren Bezirken). Die Rebsorten sind auch gesetzlich verzeichnet, und sowohl Säure- wie auch Alkohol-Gehalt werden kontrolliert. Es gibt über 100 Gebiete, rund 85% davon kommt aus dem riesigen Bereich Midi. Der Bereich kann mehrere Départements umfassen (zum Beispiel “Vin de pays du Jardin de France) oder auch nur wenige Hektar (wie zum Beispiel “Vin de pays des Coteaux Charitois“). Die Bezeichnungen Château oder Clos sind verboten. Der Gesamtanteil an der französischen Weinproduktion beträgt etwa 15%. Diese zumeist frischen, fruchtigen und vollmundigen Weine werden jung getrunken.

VDQS = Vins Délimités de Qualité Supérieure: Diese Weine erreichen oft das Niveau der höchsten Klasse AC bzw. AOC, gelten teilweise als Vorstufe dazu oder sind diesen gleichgestellt. Sie sind denselben strengen Bestimmungen unterworfen. Es gibt allerdings keine wie bei den AC-Weinen üblichen weiteren Klassifizierungen (Cru). Dieser Wein stammt aus einer bestimmten Region mit garantierter Ursprungsbezeichnung und ist ausschließlich aus erlaubten Rebsorten mit festgesetztem Ernteertrag gekeltert; auch der Alkohol-Gehalt ist vorgeschrieben.

AOC oder AC = Appellation d´Origine Contrôlée: Die höchste französische Qualitätsstufe, welche Herkunftsgebiet, Rebsorten und Herstellungs-Methode exakt festlegt. Die Bezeichnung auf dem Etikett kann für eine ganze Region (z. B. Bordeaux), für eine Gemeinde (z. B. Sauternes), einen Rebberg (z. B. Le Montrachet) oder aber für einen Weintyp (z. B. Crémant de Bourgogne) vergeben werden.

Innerhalb der AC-Klassen gibt es weitere, aber nicht amtliche Qualitäts-Begriffe. Diese sind je nach Appellation unterschiedlich in Bezeichnung und Stufung. Siehe dazu unter Bordeaux-Klassifizierung und Burgund-Klassifizierung."

 

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