2023

Gérard Bertrand Rouge Clair

Pays d'Oc IGP
€ 7,99
pro Flasche€ 10,65/L
inkl. Mwst. zzgl. Versand
Art.Nr.593209
Lebensmittel­angaben
Sofort lieferbar
Übersicht

2023 Gérard Bertrand Rouge Clair

Aus dem sonnigen Südwesten Frankreichs stammt dieser leichte Rotwein von Gérard Bertrand. Der Rouge Clair zeigt sich harmonisch, frisch und unkompliziert. Zarte Aromen von Erdbeere und Kirsche werden von blumigen Noten untermalt und einer feinen Mineralik ergänzt. Am Gaumen weich und rund, mit sanftem Tannin und schönem Trinkfluss. Der ideale Begleiter zum sommerlichen Picknick und zur leichten Küche.
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Nicht das was ich erwartet habe (für Jahrgang 2023)

Der Wein hat mich etwas enttäuscht, ich habe anhand der Beschreibung einen gefälligeren Wein erwartet. Tatsächlich schmecke ich die beschriebene Fruchtigkeit nicht heraus. Als Begleiter zu z.B. Pasta kann ich ihn mir vorstellen, als Terrassenwein zum "so trinken" gefällt er mir nicht so gut.
Der Winzer

Gérard Bertrand

Der Botschafter des Languedoc

Von den Weinbergen des Corbières über die französische Rugby Nationalmannschaft in den Madison Square Garden: Das ist die Erfolgsgeschichte des aus Südfrankreich stammenden Gérard Bertrand. 11 Weingüter in den schönsten Lagen des Languedoc-Roussillons bewirtschaftet Bertrand. Seine Verdienste haben ihm die Bezeichnung ‚Prinz des Languedoc‘ eingebracht. Gérard Bertrands Weine sind längst über die Grenzen Frankreichs hinaus bekannt und berühmt, seine Merlots, Cabernet Sauvignons, Chardonnays, Syrahs und Rosés wurden international vielfach ausgezeichnet. Im August 2016 wurden Gérard Bertrands Weine bei den MTV Music Video Awards im New Yorker Madison Square Garden serviert – ein großer Moment für den Botschafter des Languedoc!

 

Die Herkunft

Pays d'Oc IGP

Weinland der unbegrenzten Möglichkeiten

Von den steilen Hängen der Pyrenäen bis zu den sanften Hügeln, von Garrigue bis zu endlosen Stränden - die Weinberge der Pays d'Oc IGP erstrecken sich über vier Departements des Languedoc-Roussillon (Gard, Hérault, Aude und Pyrénées Orientales). Seit 2.600 Jahren spielt Pays d'Oc eine zentrale Rolle im wirtschaftlichen und kulturellen Austausch im Mittelmeerraum. Seit mehr als 35 Jahren tragen die Winzerinnen der Pays d'Oc maßgeblich zum Erfolg der hauptsächlich sortenreinen Weine und dem Ruf dieser geografisch geschützten Herkunft bei. Ganz gleich, ob Rot-, Rosé- oder Weißwein, ob sortenrein oder Cuvée - die Winzerinnen der Pays d'Oc haben die Freiheit, ihren eigenen Stil zu wählen, im Einklang mit ihrem Motto "Liberty of Style". Mit 58 verschiedenen zugelassenen Rebsorten und einem Gebiet von 120.000 Hektar sind der Kreativität der Winzer*innen keine Grenzen gesetzt. Das mediterrane Klima, die Lage zwischen Meer und Bergen, die reichlich vorhandenen Sonnenstunden und die vorherrschenden Winde tragen nicht nur zur Produktion herausragender Weine bei, sondern ermöglichen auch einen verantwortungsvollen Weinbau, mit einem besonders hohen Anteil an Biowein.

Die Rebsorten

Grenache

Der Garnacha Geschmack

Grenache, das ist eine sehr alte, weit verbreitete Rebsorte. Sie trägt, je nach Anbauregion, viele verschiedene Namen und doch handelt es sich überall – ob in Spanien, Italien, Frankreich oder Sardinien, wo sie als Cannoau bekannt ist – immer um die gleiche, unverwechselbare Sorte. Die Reben sind sehr widerstandsfähig gegen Dürre und daher in heißen Gebieten so beliebt. Sie treiben früh aus und nach einer langen Wachstumsperiode besitzen die Trauben meist einen hohen Zuckergehalt.

Es gibt sie nicht nur in roter Farbe (Grenache Noir), sondern auch in grauer und heller Variante (Grenache Gris und Grenache Blanc). Aus den Trauben werden helle bis dunkelrote Rotweine, aber auch Rose und Weißweine gekeltert. Weine, die am Gaumen vor allem durch ihre weiche Fruchtigkeit bestechen, eher tanninarm und dafür alkoholreich sind und charakteristische Aromen von Kirsche, Brombeere, Blaubeere oder Granatapfel aufweisen.

Bei einigen Exemplaren kommen mit zunehmender Reife außerdem interessante Noten von schwarzen Oliven, Kaffee, Pfeffer, Leder oder Lakritz hinzu. Sortenrein wird Grenache eher selten ausgebaut. Meist verleiht er einer Cuvée mit tanninreicheren Sorten wie Syrah oder Tempranillo durch seine üppige Frucht eine angenehme Wärme und Weichheit.

Die vielseitige Traube wird von manchem Winzer auch für die Erzeugung von lieblichen Weinen verwendet. 

Es gibt aber auch einige Winzer, die reine Grenaches mit niedrigen Erträgen ausbauen, die überwiegend als Grenaches Noir bekannt sind. Sie bringen sie zur vollen Reife, um dann hoch konzentrierte, vollmundig-würzige Weine von dunkler Farbe und mit langer Lagerfähigkeit zu gewinnen. 

 

Groß in Frankreich, Spanien und Italien

Grenache – seine Ausbreitung ist enorm und seine weltweite Anbaufläche ebenso. Diese robuste Rebe hat in vielen heißen Gegenden der Erde ein Zuhause gefunden und spielt speziell in Frankreich, Spanien und Italien eine bedeutende Rolle für den Weinbau. Sie wird in allen Ländern neben dem Rotwein auch in der Rosé-Variante, in lieblich und trocken erzeugt.

Überall hat man ihr einen anderen Namen geschenkt: In Spanien, das als ihr ursprüngliches Herkunftsland gilt, ist sie als Garnacha bekannt und die dunkle Garnacha Tinta ist hier eine der am häufigsten angebauten roten Rebsorten. In Katalonien heißt sie Garnatxa. Sardinien reklamiert ebenfalls den Ursprung des Grenaches, der hier Cannonau heißt, für sich.

 Viele sardische Winzer glauben, dass die Rebe einst von ihrer Insel aus nach Spanien gelangte. Sie bauen den Wein meist sortenrein oder zumindest fast sortenrein aus: DOC-Rotwein Cannonau di Sardegna muss zu mindestens 90 % aus diesen Trauben bestehen. Große Teile der Anbauflächen nimmt Grenache auch in Frankreich, vor allem im Süden, für sich in Anspruch.

Aus dem traditionsreichen Anbaugebiet Rhône stammen beispielsweise berühmte und oft sortenreine Exemplare. Unter dem Namen Alicante bringt er ebenfalls in Italien nicht nur sehr viele, sondern mitunter auch sehr gute und unter Kennern hochgeschätzte Weine hervor – wobei er auf Sizilien, Ischia und in Kalabrien Guarnaccia genannt wird. Aber auch außerhalb der europäischen Grenzen erfreut sich der Grenache großer Beliebtheit: In Australien, Argentinien oder den USA ist die Rebsorte sehr häufig anzutreffen. 

 

Garnacha als Speisebegleiter

Der passende Wein macht ein gutes Essen noch besser. Welcher Tropfen mit welchen Speisen harmoniert, ist zwar immer auch Geschmacksache, dennoch gibt es zumindest Richtlinien, die einem die Wahl etwas einfacher machen. Grundsätzlich heißt es, dass leichte frische Weine gut zu Fisch und leichten mediterranen Gerichten passen, kräftig-würzige dementsprechend eine stimmige Liaison mit deftigen und gehaltvollen Speisen eingehen.

Doch auch beim Essen kann gelten: Gegensätze ziehen sich an. Es ist also durchaus mal einen Versuch wert, etwas Leichtes mit etwas Schwerem zu kombinieren. Beim Grenache steht zumindest fest, dass diese abwechslungsreichen Weine – egal ob als dunkle, helle oder Rosé Variante – viele verschiedene Speisen mit ihrem fruchtigen warmen Bouquet gut unterstreichen. Rote Vertreter mit viel Substanz werden oft zu mediterranen Fleisch- oder Fischgerichten, ebenso zu Wild, Kalb und Lamm empfohlen.

Reifer weißer Grenache passt dagegen beispielsweise gut zu Trüffelgerichten, aber auch zu Risotto, Fisch oder Meeresfrüchten. Zu Geflügel oder knackigen Salaten kann man gut einen Rosé reichen. Auch für den runden Abschluss eines Menüs eignen sich die vielseitigen Weine hervorragend: Feine Desserts wie Crema Catalana oder Panna Cotta, aber auch dunkle Schokolade schmecken zusammen mit einem weichen Grenache noch köstlicher.

 

Garnacha ist der ideale Partner

Grenache ist eine erstaunliche Rebsorte: sehr alt und enorm weit verbreitet, aus dem Mittelmeerraum ist sie nicht wegzudenken und dominiert hier vielerorts die Rebfächen – und doch finden wir sie auf den Weinetiketten eher selten. Der Grund – Grenache ist ein guter Teamplayer.

Er, als weicher, vollmundig-fruchtiger Vertreter, verleiht kargeren und tanninreicheren Sorten wie Tempranillo, Syrah oder Mourvèdre einen süßen Schmelz, alkoholische Stärke und einen warmen Touch. So entstehen mit seinem Zutun reichhaltige Cuvées, die mit ihrer großzügigen Frucht den Gaumen verwöhnen. Großartige Beispiele solcher Liaisons findet man unter den begehrten französischen Châteauneuf-du-Pape-Weinen aus dem gleichnamigen Anbaugebiet im südlichen Rhonetal.

Diesen edlen roten und raren weißen Cuvée-Weinen verleiht speziell der rote Grenache Noir oder die helle Variante, der Grenache Blanc, eine tiefgründige Intensität und weiche Fülle. Grenache findet ebenfalls gerne Verwendung in spanischen Rosados, also Roséweinen, in denen er beispielsweise mit Cabernet Sauvignon eine harmonische Verbindung eingeht. Oder in den spanischen Crianzas: Reife Weine mit einem Mindestalter von zwei Jahren, die anschließend zusätzlich im Eichenfass ausgebaut werden.

Wichtiger Bestandteil ist er außerdem von den berühmten Vins Doux Naturels, natürliche Süßweine aus der französischen Gemeinde Roussillon, die im oxidativen Verfahren ausgebaut werden und über eine unverwechselbare würzige bis fruchtige Aromenvielfalt verfügen. 

 

Grenache Weine online kaufen

Mit den Weinen aus der Rebsorte Grenache können Sie nichts falsch machen. Sie sind nicht nur die perfekten Begleiter für ein gutes Essen, sondern sind durch ihre vielfältige Variation in Rosé, Blanc oder Rouge auch sehr vielfältig. Aber auch mit Internationalität können die Weine glänzen und haben ihre Heimat z.B. in Frankreich, Italien oder auch Übersee gefunden. Entdecken Sie ganz einfach die Vielfalt der Grenache Weine in unserem Online-Sortiment. Bestellen Sie ganz bequem Online von zu Hause – wir kümmern uns um die Lieferung bis zu vor Ihre Tür!

Die würzig weiche Sorte des Südens

Die Grenache stammt wohl ursprünglich aus Spanien und ist dort als Garnacha, Garnaxa oder Aragones bekannt. Auf Sardinien heißt sie Cannonau. Die alte Sorte hat im Laufe der Zeit viele Mutationen erlebt und so gibt es sie rot und roséfarben, weiß und mit Grauton als Grenache gris. Am weitesten verbreitet ist die rote Grenache. Sie ist relativ alkoholstark und säurearm, mit weichem Tannin und einer besonderen Würze. Sie wird reinsortig und oft auch als Cuvée mit Syrah und Mourvèdre ausgebaut. Diese Cuvée wird in Kalifornien, Südafrika und Australien gerne auch GSM genannt. Von der Südrhône abwärts ist sie eine der wichtigsten Rebsorten und bringt so begeisternde Weine wie den Navaherreros von Bernabeleva hervor.

Syrah

Bedeutung und Verbreitung der Syrah Traube

Syrah ist eine der bedeutendsten Rebsorten und belegt in der weltweiten Rangordnung den sechsten Platz. Die Traube benötigt ein trockenes und heißes Klima und wird in erster Linie in Südfrankreich kultiviert. Die französischen Anbauflächen erstrecken sich über das nördliche Rhônetal bis hinunter ins Languedoc-Roussillon und Pays d'Oc.

In Europa wird Syrah zudem in Spanien, Italien (insbesondere in der IGT Sicilia), Portugal, Österreich und in der Schweiz angebaut. In englischsprachigen Ländern wird Syrah als Shiraz bezeichnet, es handelt sich jedoch um die gleiche Rebsorte. Ein echter Experte für Shiraz in Südafrika ist das Weingut Boekenhoutskloof.

Die Syrah Trauben, die für Rosé Weine verwendet werden, werden meistens in kühleren Lagen angebaut. So erhalten Frische und Aromatik. Ein typisches Gebiet für Syrah Rosé ist beispielsweise das Pays d'Oc.

Syrah-Rotwein eignet sich hervorragend für die Lagerung und entwickelt gereift ein faszinierendes Aromenspektrum. Die schwarze Taube wird in trockenen, sonnigen Regionen angebaut, wobei der Boden vorzugsweise nährstoffarm ist. Dabei weist sie vielfältige Aromen auf.

 

Der Mythos um die schwarze Traube: Geschichte und Herkunft

Die Syrah Traube entstand als Folge einer Kreuzung aus der Weißweinsorte Mondeuse Blanche und der wahrscheinlich ausgestorbenen roten Sorte Dureza. Die exakte Herkunft der Traube steht jedoch nicht fest. Aller Wahrscheinlichkeit nach wurde sie zuerst im Rhônetal angebaut. Ein prominenter Verwandter der Syrah ist übrigens die Pinot Noir, die man in Deutschland und Österreich als Spätburgunder kennt.

 

Fragen und Antworten zu Syrah

Wie schmeckt Syrah?

Syrah Wein weist vielfältige Aromen auf. Je nach Anbaugebiet und Reifegrad hat der Wein Noten von Johannisbeere, Schokolade, Nelken, Pfeffer und Rauch. Beerennoten und fruchtige Aromen dominieren dann den Geschmack des Weines. 

 

Welche Speisen passen zu Syrah?

Syrah passt am besten zu kräftigen, würzigen Speisen. Der Geschmack von Beeren und Kirschen harmoniert beispielsweise hervorragend mit Wild, aber auch in Kombination mit gerösteten und gegrilltem passt Syrah bestens. Zu dunkler Schokolade schmeckt der Rotwein ebenfalls, wobei der Kakaoanteil über 60 Prozent liegen sollte. Ein Tipp: Gesalzene Schokolade oder Chili-Schokolade und Syrah-Wein sind eine delikate Verbindung.

 

Ist Shiraz und Syrah das Gleiche?

Ja! Es handelt sich um ein und dieselbe Traube. In Europa wird sie Syrah genannt, in Übersee Shiraz. Shiraz schmeckt im Wesentlichen wie Syrah und wird in der Regel wird der Syrah trocken erzeugt.

 

Muss man Syrah lagern?

Es empfiehlt sich den dunklen Wein zu lagern, da der hohe Tanningehalt längere Reifezeit in der Flasche in Anspruch nimmt. Damit verhindert man eine unangenehme Mundtrockenheit und kann das unverkennbare Johannisbeer-Aroma genießen.

 

Syrah und Shiraz online kaufen

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Jede Woche erhalten Sie günstige Angebote und können den Wein Ihrer Wahl - auch eine Cuvée mit Cabernet oder Primitivo, wenn es nicht nur Syrah sein soll - mit wenigen Klicks kaufen und nach Hause bestellen. Einer der bekanntesten Shiraz Weine, noch dazu in einer Cuvée mit Cabernet Sauvignon, ist der Chocolate Block von der Kellerei Boekenhoutskloof in Südafrika. Aber auch die Kellerei Feudo Arancio in der IGT Sicilia ist bei unseren Kunden sehr beliebt!

Dunkel, würzig, vielfältig und voller Potential

Syrah ist eine der ganz großen Rebsorten der Weinwelt. Sie bringt wie kaum eine andere Sorte das Terroir des Ortes ins Glas und ist dabei sehr wandlungsfähig. Die großen Weine aus dem Hermitage, der Côte Rôtie in Frankreich oder die Weine von Penfolds aus Australien wird man aufgrund ihrer Tiefe, Würze und Komplexität nicht mehr vergessen. Typisch sind Aromen von Veilchen und Pflaumen, Pfeffer und frischem Fleisch, Leder und Lakritze. Der tiefdunkle Rotwein harmoniert mit seiner Würze perfekt zu Rind in Form von Entrecôte oder Schmorbraten, aber auch zu Lamm und Wild mit südlichen Kräutern. In Südafrika, Australien und Nordamerika heißt die Rebsorte Shiraz. Aus der roten Traube werden außerdem aromatische Roséweine erzeugt.

Steckbrief

  • Artikelnummer 593209
  • Bezeichnung Wein
  • Weinart Rotwein
  • Jahrgang 2023
  • Anbauregion Languedoc-Roussillon
  • Herkunftsangabe Pays d'Oc
  • Qualitätsstufe IGP - Indication Géographique Protégée
  • Rebsorten 50% Grenache
    50% Syrah
  • Bio Kennzeichnung Händler DE-ÖKO-006
  • Bio Kennzeichnung Produkt FR-BIO-01
  • Trinktemperatur 8 °C
  • Alkoholgehalt 12,5 % Vol.
  • Restsüße 4 g/L
  • Säuregehalt 3,5 g/L
  • Lagerpotential 2028
  • Verschluss Drehverschluss
  • Allergenhinweis enthält Sulfite
  • Hersteller / Importeur GÉRARD BERTRAND À F11100-262, FRANCE
  • Land Frankreich
  • Füllmenge 0,75 L
  • Geschmack trocken