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Domaine Schlumberger

Riesling, Gewürtraminer und mehr aus dem Elsass

Das traditionsreiche Weingut Domaines Schlumberger im Elsass besitzt einige der besten Grand-Cru-Lagen der Region. Schon seit 1810 ist das Gut im Besitz der Familie. Gegründet von Nicolas Schlumberger, gehört es heute der siebten Generation, Séverine und Thomas Schlumberger. Der hervorragende Boden in Kombination mit der besonderen Topografie und einer hohen Sonneneinstrahlung ermöglicht es den Schlumbergers, ihren Platz als Grand-Cru-Experten zu behalten. Das Weingut ist das größte AOC-Gut im Elsass und umfasst insgesamt 130 Hektar. Davon sind 70 Hektar als Grand Cru klassifiziert. Die besten Lagen sind Kitterle, Saering und Kessler. Hier werden die besten Weine des bereits sehr hochqualitativen Sortiments angebaut.

Domaine Schlumberger

Weine in siebter Generation

Die Schlumberger-Familie kommt aus Schwaben, also aus Baden-Württemberg. Schon im 16. Jahrhundert ließ sich Claus Schlumberger in Guebwiller nieder. Damals wurde die Region von Mönchen dominiert, den „princes abbés“, was für Claus schnell zu viel wurde. Daher zog er nach Mulhouse um – eine freie, protestantisch geprägte Stadt. Hier ließ sich die Schlumberger-Familie, die traditionell im Gerber-Beruf arbeitete, für viele Generation wieder und war bald eine der größten Familien von Mulhouse.

Der Gründer des Weingutes war Nicolas Schlumberger, geboren im Jahr 1782. Er zog von Mulhouse wieder zurück nach Guebwiller, wo er ab dem Jahr 1810 unter anderem mit der Winzerei begann. Nach seinem Tod im Jahr 1867 kümmerten sich seine Kinder um die diversen Geschäfte. Jean Schlumberger hatte die Weinberge und Ländereien geerbt. Unter seiner Leitung begann das Gut mit der groß angelegten Weinproduktion. Der Elsass-Konflikt zwischen Deutschland und Frankreich führte in den nächsten Jahrzehnten zu Aussetzern in der Winzerei. Unter Ernst Schlumberger (1885-1954) wuchs das Weingut und verbesserte sich rasant. Ernst kaufte 70 Hektar neues Land und implementierte ein horizontales Anbausystem.

Heute sind die Geschwister Séverine und Thoma Schlumberger gemeinsam mit ihrem Onkel für das Gut der Familie zuständig. Die Zusammenarbeit der Generationen erlaubt die Fusion von Erfahrung und Moderne. Ein Hinweis auf die lange Geschichte der Familie findet sich in den Namen der Weine, die oft nach Familienmitgliedern benannt werden.

Vinifikation: Tradition trifft auf Moderne

Da Domaines Schlumberger nur im Premiumsegment aktiv ist, nutzt das Gut ausschließlich eigene Trauben. Das bedeutet, dass die vinifizierten Trauben zu 100 % aus den eigenen Weinbergen der Schlumbergers kommen. Somit handelt es sich um eines der wenigen Weingüter im Elsass, das keine externen Trauben, Säfte oder Moste hinzukauft. Dies erlaubt es dem Weingut, die volle Kontrolle über die Qualität der Weine zu behalten.

Manchmal bedeutet dieser Ansatz der Vinifikation, dass pro Hektar nur 25 Hektoliter Wein produziert werden. Dieser ist dafür aber von der höchsten Qualität. Kenner wissen diesen exklusiven Ansatz sehr zu schätzen.

Darüber hinaus legen die Schlumbergers viel Wert auf eine langsame, schonende Verarbeitung der Trauben. Die Gärung erfolgt temperaturgeführt, um auch hier stets die volle Kontrolle über die Trauben zu behalten. Der Ausbau der Weine erfolgt im traditionellen Holzfass, wobei die önologische Erfahrung mehrerer Generationen eine wichtige Rolle spielt. Die mehr als 120 Weinfässer von Domaines Schlumberger werden traditionell eingesetzt, enthalten aber jeweils ein ausgeklügeltes Thermoregulierungssystem. Dies ist ein gutes Beispiel dafür, wie die Familie Tradition und Moderne miteinander zu kombinieren weiß.

Grand-Cru-Terroir der Spitzenklasse

Schon seit Gründung des Weingutes achtet die Familie auf einen naturnahen, integrierten Anbau der Weintrauben. Bis heute sind die Weinberge in kilometerlange Natursteinmauern eingebettet, die nicht nur pittoresk aussehen, sondern auch zum Schutz der Reben beitragen. Die terrassenförmigen Weinberge sollen die natürliche Erosion verhindern. Sie bilden eine Art Hufeisen.

Der karge Boden der Region besteht hauptsächlich aus Buntsandstein. Hier wachsen klassische Sorten wie Pinot Blanc, Pinot Gris und Pinot Noir, aber auch Riesling, Gewürztraminer und Muskat. Sie alle haben ein hervorragend ausgebautes Terroir, das die elsässischen Weine von Domaines Schlumberger unverwechselbar macht.

Das Gut in Guebwiller ist das einzige Weingut im Elsass, das vier Grand Crus produziert. Etwa die Hälfte der Weinberge, insgesamt 70 Hektar, ist für diese speziellen Terroirs reserviert. Die Grand Cru-Weine können dank des Sandstein-Bodens jedes Jahr wieder das besondere Terroir der Region widerspiegeln.

Die folgenden Lagen sind für ihr Grand-Cru-Terroir bekannt:

- Grand Cru Kitterle- Grand Cru Saering- Grand Cru Spiegel- Grand Cru Kessler

Weine aus sieben verschiedenen Rebsorten

Der wohl beliebteste Wein von Domaines Schlumberger ist der Pinot Blanc. Darüber hinaus stellt das Grand-Cru-Gut viele weitere Weine dar, wobei stets ein Fokus auf den sortenreinen Trauben liegt, die liebevoll im passenden Terroir angebaut und bei der Ernte handverlesen werden.

Die folgenden Trauben verarbeitet Domaines Schlumberger:
- Sylvaner
- Pinot Blanc
- Muskat
- Riesling
- Pinot Gris
- Gewürztraminer
- Pinot Noir

Einmal im Jahr werden die Weinberge und die Weine selbst von ECOCERT kontrolliert, um den biologischen Anbau zu kontrollieren. Dies ist eine von vielen Maßnahmen der Schlumberger-Familie, die dazu beitragen, die höchste Qualität der Weine zu garantieren.

Neben den genannten Rebsorten experimentiert die Familie im französischen Guebwiller auch immer wieder mit alten Trauben. So gibt es auf dem Gut eine kleine Menge an Chasselas-Trauben, die für Edelzwicker-Weine genutzt werden. Auch Chardonnay-Trauben kommen in kleinen Mengen für die Komposition von Schaumweinen zum Einsatz. Kenner greifen im Sortiment der Domaines Schlumberger jedoch vor allem zu den Weißweinen wie den Pinots und dem Riesling.