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Castel Firmian

Elegante Weine aus dem Trentino

Wo die Etsch zur Adige wird liegt Castel Firmian. Genau genommen in Mezzacorona, einem kleinen Trentiner Bergdorf an der Grenze zu Südtirol. In der gleichnamigen Mezzacorona-Kellerei entstehen unter der Bezeichnung Castel Firmian frische Weißweine und betörende Rotweine. Wie auch das sizilianische Schwesterweingut Feudo Arancio steht Castel Firmian für moderne und beständige Weine. Eines der vielen Aushängeschilder des Weingutes ist der Teroldego. Ein tief dunkler und urtümlicher Botschafter der Bergregion. Aber auch frische Weißweine aus Pinot Grigio oder Chardonnay gehören zum Sortiment von Castel Firmian. Die schmecken hier so gar nicht austauschbar. Castel Firmian drückt seinen Weinen gekonnt den italienisch-alpinen Stempel auf.

Castel Firmian

Castel Firmian - Weinbau mit Gespür für die Region

Seit 1904 keltert Mezzacorona Weine im Herzen der Dolomiten. Mezzacorona ist dabei nicht nur der Name der Kellerei sondern auch der, eines beschaulichen Trentiner Dorfes. In über 100 Jahren entwickelten dort Generationen von Winzerfamilien ein ganz besonderes Gespür für die Region. Castel Firmian greift auf diese lange Tradition zurück. Die Gegenwart wird dabei aber niemals außer Acht gelassen. Aus Tradition modern ist viel mehr das Credo der Kellermeister auf Castel Firmian. Das galt wohl auch für das Adelsgeschlecht Firmian. 1480 errichteten sie Burg Firmian als moderne Befestigungsanlage und sind damit die Schutzpatrone und Namensgeber der Weine von Castel Firmian.

Mezzacorona, die Heimat von Castel Firmian, befindet sich ganz im Norden des Trentino. Um ins nördlichere Südtirol zu gelangen, muss man der Adige nur einige Kilometer flussaufwärts folgen. Dennoch ist Castel Firmian ein waschechtes italienisches Gut. Die Rebflächen von Castel Firmian erstrecken sich bis zur Küste des Gardasees. Somit spiegeln die Weine des Hauses die komplette Bandbreite vom alpinem bis submediterranen Klima wider. Doch das erklärt nur teilweise die große Vielfalt der Weine. Das Erbe der Region wird sehr bedacht verwaltet. Ein schonender Umgang mit der bergigen Natur ist essenziell für Castel Firmians feine Weine.

Weltbekannte Botschafter des Trentino

Italien ist das Land der Rebsorten. Nirgendwo befinden sich mehr Rebsorten im Anbau als auf dem Stiefel von Palermo bis Bozen. Das Trentino kann dabei eine große Fülle an einheimischen, autochthonen, Rebsorten vorweisen. Und auch bei Castel Firmian bilden die Rebsorten eine charakteristische Säule des Sortiments. Wie es sich für ein ordentliches Trentiner Weingut gehört, keltert man leidenschaftlich gerne Teroldego. Neben dem herrlich animierenden Teroldego di Rotaliano vervollständigt ein anmutiger Riserva das Sortiment. Hier reift Rebensaft für 24 Monate in Fässern aus französischer Eiche. Die Erträge sind geringgehalten und so entsteht ein Wein von großer Komplexität und Tiefe. Eine alte Spezialität des Trentino ist der Schiava, der sich irgendwo zwischen Rosé und Rotwein bewegt. Das ist keineswegs einer dieser Mode-Rosés, sondern ein echtes Kulturgut. Weltbekannt aber nicht kulturärmer sind die zahlreichen internationalen Rebsorten von Castel Firmian. Kaum einer Region gelingt es so gut Globetrotter wie Chardonnay oder Cabernet Sauvignon einzubinden. Durch die zahlreichen Mikroklimata findet sich für nahezu jede Rebsorte ein geeigneter Standort. In den höheren, kühleren Lagen reifen elegante und frische Pinots. An den wärmeren Hängen um den Gardasee reift Cabernet Sauvignon zu einer betörenden Fruchtigkeit heran. Dass das Trentino mehr kann als nur frische Trinkweine, beweist Castel Firmian mit dem Nerofino. Die Flagschiff-Cuvée des Hauses besteht aus Lagrein und Teroldego und muss sich hinter keinem Rotwein des nahegelegen Valpolicella verstecken.

Trentino – das Beste aus zwei Welten

Das Trentino beweist, dass das italienische dolce vita abseits von Meeresrauschen und frutti di mare an Strahlkraft nicht verliert. Denn im Bergland der Dolomiten zu Hause sind die Trentiner waschechte Italiener. Während der Südtiroler Norden deutschsprachig geprägt ist, spricht man hier italienisch. Kulinarisch vereint das Trentino die Herzhaftigkeit der alpenländischen Küche mit der mediterranen Leichtigkeit. Knödel mit Speck stehen genauso auf dem Speiseplan wie feine Pasta-Gerichte. Mustergültig lässt sich die breite Auswahl an Gerichten durch die zahlreichen Rebsorten der Region begleiten. Der Lokalmatador des Trentino ist der Teroldego. Die uralte rote Trentiner Rebsorte ist ein Musterbeispiel für das, was Kenner autochthon nennen. Eine angestammte Rebsorte, die von hier kommt und sich hier zu Hause am wohlsten fühlt. Tief dunkel mit voller Frucht und dennoch sanftem Tannin passt sie hervorragend zur deftigen Küche des Trentino. Ähnlich offenbart sich der Marzemino. Ebenfalls eine einheimische und rote Rebsorte, die früher sogar seinen Weg in den Chianti fand. Mittlerweile finden sich in den Rebhängen des Trentin vermehrt internationale Rebsorten. Besonders Chardonnay und Pinot Grigio erlagen hier einen ganz eigenen alpinen Charakter. Wer Müller-Thurgau noch immer belächelt, sollte unbedingt dessen reintönige und feine Vertreter des Trentino probieren. Die gehören nämlich zu den besten dieser Rebsorte.