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Castel Firmian

Wo die Etsch zur Adige wird, in Mezzacorona, einem kleinen Trentiner Bergdorf an der Grenze zu Südtirol. liegt Castel Firmian. In der Mezzacorona-Kellerei entstehen unter der Bezeichnung Castel Firmian frische Weißweine und erstklassige Rotweine. Wie auch das sizilianische Schwesterweingut Feudo Arancio steht Castel Firmian für zeitgemäße Weine. Eines der vielen Aushängeschilder des Weingutes ist der Teroldego. Castel Firmian drückt seinen Weinen gekonnt den italienisch-alpinen Stempel auf.

 
2022 Castel Firmian Lagrein Riserva Trentino DOC
2022 Castel Firmian Lagrein Riserva

Castel Firmian

Castel Firmian – Weinbau mit Gespür für die Region

Seit 1904 erzeugt Mezzacorona Weine im Herzen der Dolomiten. Mezzacorona ist dabei nicht nur der Name der Kellerei, sondern auch der eines beschaulichen Trentiner Dorfes. In über 100 Jahren entwickelten dort Generationen von Winzerfamilien ein ganz besonderes Gespür für die Region.

Castel Firmian greift auf diese lange Tradition zurück. Die Gegenwart wird dabei aber niemals außer Acht gelassen. Aus Tradition modern ist viel mehr das Credo der Kellermeister auf Castel Firmian. Das galt wohl auch für das Adelsgeschlecht Firmian. 1480 errichteten sie Burg Firmian als moderne Befestigungsanlage und sind damit die Schutzpatrone und Namensgeber der Weine von Castel Firmian.

Mezzacorona, die Heimat von Castel Firmian, befindet sich ganz im Norden des Trentino. Um ins nördlichere Südtirol zu gelangen, muss man der Adige nur einige Kilometer flussaufwärts folgen. Dennoch ist Castel Firmian ein waschechtes italienisches Gut.

Die Rebflächen erstrecken sich bis zur Küste des Gardasees. Somit spiegeln die Weine des Hauses die komplette Bandbreite vom alpinen bis submediterranen Klima wider. 

 

Weltbekannte Botschafter des Trentino

Das Trentino kann eine große Fülle an einheimischen, autochthonen Rebsorten vorweisen. Und auch bei Castel Firmian bilden die Rebsorten eine charakteristische Säule des Sortiments. Wie es sich für ein ordentliches Trentiner Weingut gehört, keltert man leidenschaftlich gerne Teroldego.

Neben dem herrlich animierenden Teroldego di Rotaliano vervollständigt ein anmutiger Riserva das Sortiment. Hier reift Rebensaft für 24 Monate in Fässern aus französischer Eiche. Die Erträge sind geringgehalten und so entsteht ein Wein von großer Komplexität und Tiefe.

Eine alte Spezialität des Trentino ist der Schiava, der sich irgendwo zwischen Rosé und Rotwein bewegt. Das ist keineswegs einer dieser Mode-Rosés, sondern ein echtes Kulturgut. Weltbekannt, aber nicht kulturärmer sind die zahlreichen internationalen Rebsorten von Castel Firmian.

Kaum einer Region gelingt es so gut, Globetrotter wie Chardonnay oder Cabernet Sauvignon einzubinden. Durch die zahlreichen Mikroklimata findet sich für nahezu jede Rebsorte ein geeigneter Standort. In den höheren, kühleren Lagen reifen elegante und frische Pinots.

An den wärmeren Hängen um den Gardasee reift Cabernet Sauvignon zu einer betörenden Fruchtigkeit heran. Dass das Trentino mehr kann als nur frische Trinkweine, beweist Castel Firmian mit dem Nerofino. Die Flaggschiff-Cuvée des Hauses besteht aus Lagrein und Teroldego und muss sich hinter keinem Rotwein des nahegelegenen Valpolicella verstecken.