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Weingut R & A Pfaffl

Europas Kellerei des Jahres 2016

„Europäisches Weingut des Jahres“: 2016 holte das Weingut Pfaffl den begehrten Award des Magazins „Wine Enthusiast“ erstmals nach Österreich. Der Wein-Oskar ging mit gutem Grund an den Familienbetrieb, dessen Weingärten sich über zehn Gemeinden im Weinviertel und in Wien erstrecken. Roman Pfaffl Senior, seit 40 Jahren Winzer und von der Branche zum „Mr. Veltliner“ geadelt, hat die Produktion des Grünen Veltliners zur Perfektion gebracht. Sein Sohn Roman Josef hat das Talent und die Hingabe seines Vaters geerbt und konzentriert sich auf sein Steckenpferd: Außerordentliche Rotweine, bevorzugt aus den heimischen Rebsorten St. Laurent und Zweigelt, die wie die Weißweine aus dem Hause Pfaffl weltweit begeistern.

Weingut R & A Pfaffl

Das Weingut Pfaffl: Tradition und Innovation

Die Geschichte des niederösterreichischen Weinguts Pfaffl erzählt vom Aufstieg eines kleinen Familienbetriebs zu einem der besten Weingüter Österreichs. 1978 übernahm Roman Pfaffl den landwirtschaftlichen Betrieb seiner Eltern in der Gemeinde Stetten nordwestlich von Wien. Einen Weingarten gab es dort bereits, allerdings maß dieser gerade einmal 0,75 Hektar. Doch dann begann der rasante Aufstieg Roman Pfaffls zum Spitzenwinzer im Weinviertel: Innerhalb von zwei Dekaden machte er mit Unterstützung seiner Frau Adelheid aus seinem Mischbetrieb ein 20-HektarWeingut, auf dem er so herausragende Grüne Veltliner produzierte, dass er 1996 vom Falstaff Magazin zum „Falstaff Winzer des Jahres“ gekürt wurde. Inoffiziell hatte ihm die Fachwelt zu diesem Zeitpunkt bereits den Titel „Mr. Veltliner“ verliehen.

Weitere 20 Jahre später erstreckt sich das Weingut Pfaffl heute auf einer Fläche von 110 Hektar über zehn verschiedene Gemeinden. Dazu zählt neben dem Anbaugebiet Weinviertel auch Wien, denn die Pfaffls sind am Stadtrand zu Hause. Beste Lagen suchen und finden ist das Spezialgebiet der Winzer. Sie verstehen es wie kaum andere, die Charakteristika der einzelnen Terroirs herauszuarbeiten und ihre Weine in unterschiedlichsten Spielarten zu präsentieren. Dies gilt besonders für die Lieblingssorte Roman Pfaffls, Grüner Veltliner. Aber auch bei den Rotweinen ist das Weingut inzwischen stark unterwegs. Zu verdanken ist dies vor allem dem Sohn Roman Pfaffls, Roman Josef Pfaffl, der das Weingut seit 2011 gemeinsam mit seiner Schwester Heidemarie Fischer führt. Der Generationswechsel hätte nicht erfolgreicher vollzogen werden können: Im Jahr 2016 kürte das US-amerikanische Magazin „Wine Enthusiast“ das Weingut Pfaffl zum „European Winery of the Year 2016“.  

Ehre, wem Ehre gebührt: Auszeichnungen und Pressestimmen

Am 30. Januar 2017 lud das renommierte Magazin „Wine Enthusiast“ zur Verleihung seiner  15 Wine Star Awards nach Miami Beach. Erstmals in der 17-jährigen Geschichte der Awards ging mit dem Preis „Europäisches Weingut des Jahres 2016“ einer der international begehrten Titel nach Österreich. Für das Weingut Pfaffl markierte die Auszeichnung den vorläufigen Höhepunkt einer langen Erfolgsgeschichte voller Ehrungen und Preise. Jahr für Jahr sorgen die Weiß- und Rotweine aus dem Hause Pfaffl international für Aufsehen und werden dementsprechend gewürdigt. 2017 erhielt das Weingut allein vom Genussmagazin „Selection“ sieben Auszeichnungen. Darunter neben den Titeln „Jungwinzer des Jahres“ und „Weingut des Jahres“ auch die jeweils ersten Plätze in den Kategorien „Rotwein national mit Holzausbau“, „Rote Cuveés“, „Grüner Veltliner trocken mit Holzausbau“ und „Riesling trocken mit Holzausbau“.  Von internationalen Magazinen wie Falstaff oder Wine Enthusiastsowie in den Bewertungen berühmter Kritiker wie Robert Parker und Andreas Larsson erhalten die Pfaffl-Weine regelmäßig Bestnoten.  

Und auch die Presse überbietet sich mit Lobeshymnen für das Ausnahme-Weingut und seine Winzer. Während Roman Pfaffl Senior vor allem als „Mr. Veltliner“ und „Mr. DAC“ in die Annalen der österreichischen Weinwirtschaft eingehen wird, kann sich sein Sohn Roman Josef bereits über inoffizielle Titel wie „Rotweincrack im Weißweinland“ (Hotelerie Gastronomie Zeitung) oder „Dr. Laurent“ (ÖGZ) freuen. Zusammen betitelte das Fachmagazin ÖGZ Roman Senior und Roman Junior fast schon liebevoll als „die zwei Erfolgs-Romane“. 

Weinanbau par excellence: Pfaffl hat das Weinviertel geprägt

Die Verteilung der Weingärten des Weinguts Pfaffl auf zehn verschiedene Ortschaften macht den Winzern die Arbeit nicht unbedingt leichter. Aber die Pfaffls und ihre Mitarbeiter nehmen gern lange Wege in Kauf. Denn die Streuung bringt eine Vielfalt an Böden und Kleinklimazonen mit sich, die Weine mit einer enormen Varianz hervorbringt. 65 Prozent der Produktion sind Weißweine, allen voran Grüner Veltliner, gefolgt von Riesling, Chardonnay, Weißburgunder, Muskateller und Sauvignon Blanc. 35 Prozent sind Rotweine mit Zweigelt, St. Laurent, Merlot, Cabernet Sauvignon und Pinot Noir. Die Geschmackspalette reicht von leicht und verspielt bis dicht und kräftig. Allein die Rebsorte Grüner Veltliner wird auf dem Weingut in sechs Varianten ausgebaut. „Im Weinviertel ändert sich das Mikroklima innerhalb weniger Kilometer immens. Östlich von Stetten erzielen wir aufgrund geringer Niederschläge und vieler Sonnentage beim Grünen Veltliner eine außergewöhnliche Traubenreife, die einen kräftigen, cremigen, säurearmen und goldgelben Wein hervorbringt“, sagt Roman Josef Pfaffl. In der Riede Hundsleiten auf der Bisambergkette hingegen entsteht ein ganz klassischer Grüner Veltliner mit pfeffriger Würze, knackiger Säure und ausgeprägter mineralischer Note. „Bei Verkostungen biete ich gern all unsere Grünen Veltliner nacheinander an. Viele können dann gar nicht glauben, dass es sich immer um dieselbe Rebsorte handelt“, berichtet Roman Josef Pfaffl.

Besonders ans Herz gewachsen sind dem jungen Kellermeister aber die Rotweine. Dabei profitiert er klimatisch von den milden pannonischen Einflüssen, die es über das Marchfeld bis zu einigen Weingärten der Pfaffls schaffen. Sein liebstes Kind ist der St. Laurent. „Diese Burgundersorte passt sehr gut in unsere Region, ist aber im Gegensatz zum Zweigelt eine echte Diva im Weingarten. Aber ich liebe den St. Laurent und die Herausforderung, mit ihm zu arbeiten und die perfekten Lagen für ihn zu finden“, schwärmt Pfaffl. Die Reben für seinen St. Laurent Altenberg Reserve zum Beispiel wachsen in der Riede Altenberg neben einem Wald, der den hitzeempfindlichen Reben nachts die nötige Kühlung verschafft und ihnen genug Zeit zum Reifen lässt. Das Ergebnis: ein eleganter Wein mit konzentrierter, feiner Würze, voller Frucht und einer zarten Barriquenote. Jahr für Jahr befinden sich die St.-Laurent-Weine von Roman Josef Pfaffl unter den besten Rotweinen des Landes.

Komplettiert wird das breit gefächerte Angebot aus facettenreichen Rot- und Weißweinen durch den Gemischten Satz „Symphonie“. Für diese Weißwein-Komposition selektiert Roman Josef Pfaffl verschiedene ausgewählte Weißweintrauben aus seinen Lagen am Rande des Bisambergs. Grüner Veltliner, Riesling, Cabernet Sauvignon und Chardonnay werden gemeinsam geerntet, gepresst, gemaischt und ausgebaut, um schließlich ein harmonisches Ganzes zu ergeben.

Dynamisches Duo: Wien.1 & Wien.2

Die Pfaffls wären nicht die Pfaffls, wenn sie sich ausschließlich mit Spezialitäten aus ihrer niederösterreichischen Heimat begnügen würden. Ein Teil ihrer Weinberge befindet sich inzwischen auf dem Gebiet der Hauptstadt Wien. Hier bauen die Starwinzer den ungemein süffigen Weißwein Wien.1 aus Riesling, Grünem Veltliner und Pinot Blanc und die fruchtige, saftige rote Cuvée Wien.2 aus den Rebsorten Zweigelt und Pinot Noir an.

Perfektion in den Weinbergen, Zurückhaltung im Keller: Pfaffls Philosophie

Was die Arbeit in den Weinbergen angeht, setzen Roman Josef Pfaffl und sein Vater Roman Senior auf integrierten Weinbau. Bei dieser Produktionsmethode stehen der Schutz der menschlichen Gesundheit sowie die Schonung der Böden, der Reben und der Umwelt im Vordergrund. Dies bezieht sich vor allem auf die Behandlung der Reben gegen Schädlinge und Krankheiten. Zwölf Wetterstationen haben die Pfaffls in ihren Weingärten installiert. Über diese beobachten sie akribisch die Entwicklung des Wetters und behandeln die Rebstöcke nur dann, wenn eine akute Infektionsgefahr, zum Beispiel durch Mehltau, besteht. „90 Prozent der Spritzungen sind völlig unnötig, wenn man das Wetter beobachtet. Denn wenn kein Infektionsdruck besteht, muss ich auch nichts machen“, sagt Fachmann Roman Josef Pfaffl. Auch sonst ist der junge Winzer ökologisch orientiert. Zwischen seinen Rebstöcken wächst eine Kleemischung, die Stickstoff bindet und den Boden auf natürliche Art und Weise auflockert. Alle Pflanzenreste, die bei der Weinproduktion übrig bleiben, werden kompostiert und als Dünger eingesetzt. „Das wichtigste ist ein gesunder Weingarten mit vitalen Weinstöcken“, ist Pfaffl überzeugt. Deshalb hat er in seinen Lagen auch die Doppelstockerziehung durchgesetzt. Hierbei werden jeweils zwei Reben direkt nebeneinander angepflanzt. Diese „Konkurrenz“ veranlasst die Rebstöcke dazu, schneller Wurzeln auszutreiben, die tiefer in den Boden eindringen und so besser Wasser aufnehmen können. Hierdurch werden Trockenschäden vermieden. Ein weiterer Vorteil: Bei der Doppelstockerziehung werden die Rebstöcke nicht im sonst üblichen Abstand von 70 cm, sondern in einem Abstand von 140 cm angepflanzt. „Dies erleichtert uns das maschinelle Unkrautjäten. Wir müssen somit keine Herbizide einsetzen“, erklärt Roman Josef Pfaffl.  


Auch im Weinkeller gilt für den jungen Kellermeister das Motto: „Weniger ist mehr.“ „Die Qualität eines Weines kann im Keller nicht verbessert werden. Sie entsteht allein in den Weingärten. Bei der Kellertechnik muss es demnach darum gehen, die natürliche Qualität der Trauben zu erhalten und so schonend wie möglich in die Flasche zu bringen“, beschreibt Pfaffl seinen Ansatz. Die Herausforderung besteht für ihn darin, die notwendigen Maßnahmen zum perfekten Zeitpunkt durchzuführen. „Wenn man am falschen Tag das Falsche macht, kann man einen Wein ruinieren. Es gibt jedes Jahr nur eine Chance“, so der Kellermeister. Um möglichst wenig einzugreifen, gelangen die Trauben bei ihm so schonend wie möglich in die Presse, gepumpt wird wenig. Akribische Sauberkeit und eine exakte Temperaturregulierung sind für Roman Josef Pfaffl das A und O. Ein Teil der Weine wird in Holzfässern ausgebaut. Die Rotweine im Barrique, Weißweine wie Riesling, aber auch der Grüne Veltliner GOLDJOCH Weinviertel DAC Reserve und der Grüne Veltliner HOMMAGE Weinviertel DAC Reserve in Akazienholzfässern. „Akazie gibt ein leichtes Honigaroma an den Wein ab. Mit einigen unserer Weißweine harmoniert das ganz wunderbar“, sagt Pfaffl.

Wein und Food: Der Winzer empfiehlt

So facettenreich die Pfaffl-Weine sind, so breit gefächert sind auch ihre Einsatzmöglichkeiten als Begleiter unterschiedlicher Speisen. „Unsere klassischen Grünen Veltliner wie ZEISENECK,oder HUNDSLEITEN Weinviertel DAC Reserve trinke ich wahnsinnig gern zu einem Wiener Schnitzel oder einem deftigen Backhendl. Der mächtige Grüne Veltliner GOLDJOCH kann es problemlos mit einer schärferen, zum Beispiel asiatischen Küche aufnehmen. Auch zu Curries schmeckt er großartig“, verrät Roman Josef Pfaffl. Zu seinem St. Laurent Altenberg empfiehlt der Winzer einen guten kräftigen Rehrücken, zum St. Laurent Waidgarten mit seinen Zwetschgen-Röstnoten und angenehmen Tanninen im Winter eine Entenbrust. „Und unser leichter, fruchtbetonter Zweigelt schmeckt auch im Sommer leicht gekühlt zu einer Pizza oder beim Grillen zu Lammkoteletts. 

Eine starke Marke: DAC im Weinviertel

Als Obmann des regionalen Komitees Weinviertel war Roman Pfaffl Senior maßgeblich daran beteiligt, dass 2002 der erste in Österreich als DAC (Districtus Austriae Controllatus) klassifizierte Wein mit der Bezeichnung Weinviertel DAC auf den Markt kam. Die Einführung von DAC-Weinen ermöglichte es den Winzern der Alpenrepublik, regionale österreichische Herkunftsbezeichnungen mit klaren Geschmacksprofilen zu schaffen. Wein, der gebietstypisch schmeckt, wird somit nicht mehr nur mit seiner Rebsorte bezeichnet, sondern regional klar zugeordnet und vermarktet. Mit dem Modell folgte Österreich den erfolgreichen Vermarktungssystemen großer Weinbauländer wie Italien (DOC) oder Frankreich (AOC). Inzwischen gibt es in Österreich neun klassifizierte DAC-Anbaugebiete.  

Der Weinviertel DAC wird – typisch für die Region – aus Grünem Veltliner gekeltert. Charakteristisch sind seine pikant pfeffrige Geschmacksnote, ein fruchtbetontes Bukett und eine frische Säure. Seit dem Jahr 2009 gibt es ihn auch als kräftigeren Reserve, der teilweise im Holzfass ausgebaut wird. Das Weingut Pfaffl produziert in seinen unterschiedlichen Lagen aktuell zwei DAC-Weinviertel- und drei Weinviertel-DAC-Reserve-Weine. 

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