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Fontanafredda S.r.l.

Spitzenweingut aus Italien

Fontanafredda gehört zu den Spitzenweingütern Italiens: Der in der Region Piemont gelegene Winzerbetrieb ist der Geburtsort von Namen wie Barolo, Barbera oder Barbaresco. Seit 1878 besteht das Weingut im Landstrich Langhe. Heute gehört es zur Stiftung E. di Mirafirore – das Hauptaugenmerk liegt auf den Rotweinen, allen voran der Star-Rebsorte Nebbiolo, gefolgt von einem Anteil an Weiß- und Schaumweinen. Fontanafredda steht nicht nur für höchsten Qualitätsanspruch, sondern auch für Biodiversität, natürlichen Weinbau und strenge Auslese. Rund um die Gemeinden Diano d’Alba, Murisengo, Barolo und Serralunga d’Alba wachsen die Trauben für einige der besten italienischen Weine. Der Wine Enthusiast zeichnete das Gut 2017 als Winery of the year aus.

Fontanafredda S.r.l.

Die Geschichte von Fontanafredda

Ursprünglich war Fontanafredda als Geschenk für Rosa Vercellana gedacht, eine Tambourmajorstochter, die das Herz des Sardinischen Königs 1858 eroberte. Ihr Sohn sollte es schließlich sein, der das Weingut gründete. Die hügelige Landschaft Piemonts war hervorragend geeignet zum Anbau von Reben, sodass sich Fontanafredda schnell als Weinhändler etablieren konnte. Der gute Ruf hielt sich trotz wechselnder Besitzer. 2008 kauften schließlich Luca Baffigo Filangieri und Oscar Farinetti das Weingut auf.

Seither gehört der Betrieb zur Stiftung E. di Mirafiore und hat entscheidende Impulse zur Modernisierung erhalten. Neben einer Bioweinlinie setzt Fontanafredda auch beim konventionellen Anbau auf möglichst natürliche Gärprozesse und Biodiversität im Weinberg. Mittlerweile verfügt das Unternehmen über rund 100 Hektar Rebflächen. Der Betrieb steht unter der Leitung von Giovanni Minetti. Im Jahr 2017 prämierte der Wine Enthusiast das Weingut aus dem Langhe DOC mit der Auszeichnung „European Winery of the year“. Sollte der Erfolg der Italiener schon vorher kaum mehr zu bremsen gewesen sein, so haben sie sich seither endgültig an der Spitze der Qualitätsgüter im Piemont etabliert. Mit einer Jahresproduktion von 8,5 Millionen Flaschen beliefern sie Weinliebhaber auf der ganzen Welt.

Die Region und die Weinberge der Langhe

Das Weingut Fontanafredda liegt in Serralunga d’Alba im italienischen Piemont. Rund um die Gemeinde zählen noch andere wie Barolo, Diano d’Alba und Murisengo zum Anbaugebiet des Betriebs. Die Weinberge liegen auf einer Höhe von 200 bis 400 Metern und profitieren von den herausragenden geologischen Bedingungen der Region. Die Langhe, wie die Landschaft hier im Norden Italiens bezeichnet wird, bietet zwar kaum fruchtbares Erdreich, dafür allerdings umso mehr mineralische Substanzen. Die Böden sind aus Sand- und Schwemmland sowie Kalk- und Mergelablagerungen entstanden. Dieses Terroir bildet das Fundament für die Spitzenweine von Fontanafredda.

Zu den besten Lagen gehören Lazzaritio, Vigna La Villa und Vigna La Rosa. In der Langhe fühlen sich die traditionellen Rebsorten Nebbiolo, Barbera, Dolcetto und Moscato besonders wohl. Das Hügelland im unteren Bereich der Region profitiert von warmen Sommermonaten mit geringen Niederschlägen. Die sogenannten Alta Langhe, Landstrichen, die den Alpen näherliegen, eignen sich jedoch weniger für den Weinbau. Fontanafredda ist in der glücklichen Situation, das perfekte Terroir für herausragende Qualitätsweine zu besitzen.

Die Weine von Fontanafredda

Die Weißweine von Fontanafredda, Chardonnay, Gavi und Arneis, tragen zu 26% zu der Gesamtproduktion des Unternehmens bei. Ein edler Gavi aus dem gleichnamigen DOCG weist zum Beispiel ein intensives Bouquet auf und erfreut bereits das Auge mit seiner strohgelben bis grünlich schimmernden Farbe. Es lassen sich Nuancen von Vanille, Apfel, Citrus und Lilie herausschmecken. Auch der Le Fronde Moscato d’Asti ist ein hervorragender DOCG-Wein. Der süßliche Tropfen erinnert an Honig, Moschus, Salbei und Organgenblüten. Das Sortiment wird durch 32% Schaumweine ergänzt, die sich ebenfalls schmecken lassen können.

Das Hauptaugenmerk liegt bei Fontanafredda jedoch auf den Rotweinen, sie machen ganze 43% der Produktion aus. Die Tropfen aus den jeweils geschützten Herkunftsbereichen Barbaresco, Barolo und Barbera sind auf internationaler Ebene berühmt. Ein Fontanafredda Barberesco Tardizione verfügt beispielsweise über einen ausgewogenen Duft von dunklen Früchten. Zu den Aromen mischen sich Schokolade und Kaffee. Säure- und Tanningehalt sind ebenfalls vorhanden und runden den samtigen Geschmack ab. Ein weiteres Highlight aus dem Sortiment von Fontanafredda ist der Barolo Monforte Black Label: Der Falstaff hat diesen Wein mit 92 Punkten bewertet. Er ist mit seiner üppigen Art typisch für die Region. Gleichzeitig besticht er mit Eleganz und einer komplexen Textur. Unter anderem können Genießer einen Hauch Trüffel und den Geschmack von dunklen Waldbeeren entdecken.

Der Barolo und die Nebbiolo Traube

Der Barolo gehört fest zum Kulturgut Piemonts. Der trockene Rotwein verteidigt seit langem seinen Ruf als einer der besten Weine Italiens. Eine sehr gute Lagerfähigkeit und ein relativ hoher Säure-, Tannin- und Alkoholgehalt machen ihn unter anderem aus. Um als Barolo anerkannt zu sein, müssen die Trauben zu seiner Herstellung aus einer der elf Gemeinden rund um das namensgebende Dorf stammen. Alle Weine müssen außerdem ein reines Produkt der traditionellen Nebbiolo-Traube sein.

Fontanafredda verzichtet bewusst auf den Einsatz jeglicher Insektizide, sodass der pure Geschmack dieser roten Traubensorte noch besser zum Ausdruck kommen kann. Seit Jahrhunderten steht die Nebbiolo für Qualitätsweine aus dem Piemont und aus der Lombardei. Womöglich geht ihre Herkunft bis in die Antike zurück, erstmals fand sie jedoch im 13. Jahrhundert eine schriftliche Erwähnung. Verarbeitet ergibt diese Traube wunderbar gehaltvolle, tanninreiche Weine. Kleine Beeren und eine dicke Schale charakterisieren die Nebbiolo. Sie reift langsam und wird im Herbst geerntet. Auf den kalkhaltigen Mergelböden der Langhe fühlt sie sich Zuhause und schafft damit die Basis für die international gefeierten Weine von Fontanafredda.