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Aglianico

Antike Rebsorte für süditalienische Rotweine

Die Aglianico-Traube gehört zu den ältesten und bekanntesten Rebsorten in Süditalien. Sie kommt für Rotweine zum Einsatz. Die Herkunft von Aglianico lässt sich bis auf die alten Griechen zurückführen, die Aglianico vor etwa 2.500 Jahren nach Italien brachten, und zwar unter dem Namen „Vitis Hellenica“ oder griechischer Wein. Die Rebsorte breitete sich schnell in Süditalien aus, da sie auf vulkanischem Boden sehr gut gedeiht. Heute sind die größten Anbaugebiete der Aglianico-Rebsorte in Kampanien und der Basilikata im Süden Italiens. Insbesondere die Region rund um den erloschenen Vulkan Monte Vulture, die auch als DOC-Region ausgezeichnet ist, ist für Aglianico-Weine bekannt. In Kampanien kommen die besten Aglianico-Weine aus Taurasi.

Aglianico

Herkunft und Verbreitung der Rebsorte

Der Süden Italiens ist ein Paradies für Weinliebhaber und Weinliebhaberinnen. Auf dem vulkanischen Boden gedeihen verschiedenste Rebsorten sehr gut und bieten dadurch perfekte Bedingungen für qualitativ hochwertige Reben. Besonders hervorzuheben ist die alte Rebsorte Aglianico, die vermutlich ursprünglich aus Griechenland stammt. Experten gehen davon aus, dass die Rebe dort schon rund um das Jahr 6.000 v. Chr. bekannt war. Allerdings haben DNA-Analysen bis heute keinen eindeutigen Aufschluss über die Herkunft der Traube gegeben.

Fest steht, dass der kraftvolle und samtige Aglianico-Wein seit über 2.000 Jahren im sonnigen Süden Italiens produziert wird. Hier gedeiht die Rebe auf den vulkanischen Böden. Insbesondere in den DOCG-Gebieten Taurasi in Kampanien und Aglianico del Vulture in der Basilikata werden köstliche Rotweine aus der Aglianico-Traube produziert.

Für viele Kenner und Genießerinnen gilt der Wein aus Aglianico-Reben als bester Rotwein der Region. Insbesondere der Wein aus Taurasi wird als „Barolo des Südens“ bezeichnet, um an die bekannten Weine des Piemonts zu erinnern. Auf jeden Fall können sich die Weine aus den Regionen Basilikata und Kampanien mit Weinen aus dem Norden Italiens messen.

Heutzutage ist die Rebsorte Aglianico auch außerhalb von Italien verbreitet. Unter anderem kommt sie in Kalifornien und Argentinien vor. Das begehrte DOCG-Siegel fehlt hier jedoch, da nur italienische Aglianico-Rebsorten dieses tragen dürfen.

So schmeckt Aglianico

Der DOCG-Wein aus den Beeren der Aglianico-Rebe ist für einen körperreichen, gehaltvollen und würzigen Geschmack bekannt. Da die Beeren ein hohes Tanningehalt haben, benötigen sie einige Jahre, um beim Reifen ihre volle Qualität und den ganzen Geschmack zu entfalten. Die kräftigen Gerbstoffe der Aglianico-Reben prägen den vollen Geschmack des Weins und sorgen für ein ausdrucksstarkes Erlebnis mit einem langen und intensiven Abgang.

Das Aroma dieses roten Weins wird oft mit Pflaumen und Schokolade verglichen. Auch eine Andeutung von dunklen und roten Früchten wie schwarzen Johannisbeeren, Schattenmorellen und Cranberries ist im Bouquet zu finden. Die Farbe des Rosso Vino ist rubinrot bis dunkelviolett. Junger Aglianico-Wein hat eine lebendige Säure. Je älter der Rotwein wird, desto vielseitiger und samtiger wird sein Geschmack, da die Aglianico-Traube eine Traube mit tiefem Reifepotential ist.

Meist besteht der Wein ausschließlich aus Aglianico-Trauben, aber in Kampanien gibt es auch Rotweine, die mit Cabernet Sauvignon und Merlot-Trauben sowie Aglianico kombiniert werden. Bis zu 15 Prozent anderer Sorten dürfen im Taurasi-Wein verschnitten werden. Der ausgezeichnete Aglianico del Vulture DOC hingegen ist immer reinsortig.

Am besten lässt sich der süditalienische Wein mit reichhaltigen Fleischgerichten wie etwa Lamm kombinieren. Die Kombination aus milder Säure und kraftvollem Körper passt mit ihren vielseitigen Aromen auch zu Rindersteaks, Schmorbraten und würzigem Hartkäse.

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