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Südtirol Friaul
2021 2020 2016
4 Sterne und besser
ausdrucksstark & fein fruchtig & aromatisch jung & frisch
DIAM Naturkorken
ja

Pinot Bianco

Europäische Rebsorte mit Vielfalt

Pinot Bianco, auch Weißburgunder oder Pinot Blanc, wird unter anderem auf Weinbergen in Südtirol und der Lombardei angebaut. Die Rebsorte bevorzugt ein warmes Klima und wasserspeichernde Böden mit einem etwas höheren Kalkgehalt. Die hell- bis dunkelgelben Weine sind durchweg fruchtig und eine Bereicherung für vielerlei Speisen. Pinot Bianco wird von Weinliebhaberinnen und -liebhabern besonders gern zu leichteren Gerichten wie hellem Fleisch und Fisch genossen. Der Wein bietet eine besonders vielfältige Aromatik, die eine ganze Bandbreite an unterschiedlichen Früchten widerspiegeln kann. Generell gilt der Geschmack des Pinot Bianco als fruchtig-frisch mit bisweilen mineralischen oder nussigen Anklängen.

Pinot Bianco

Geschätzt in weiten Teilen Europas

Die Rebsorte Pinot Bianco, auch Klevner genannt, ist bereits seit dem 14. Jahrhundert bekannt. Als Herkunftsgebiet werden die Region zwischen Genfer See und dem Rhônetal oder der Schweizer Kanton Wallis vermutet. Entstanden ist die Rebsorte aus einer Mutation der Pinot Noir-Rebe. Von Zisterziensermönchen in den Rheingau gebracht, begann der Pinot Bianco von hier aus seinen Siegeszug durch ganz Europa. Eines der Anbaugebiete, die dem Pinot Bianco sowohl ideale klimatische Bedingungen als auch hervorragende Böden zu bieten haben, ist Südtirol. Südtirol profitiert von den warmen Klimaeinflüssen des Mittelmeers, wobei die Alpen die kalten Winde aus dem Norden abhalten. Ebenso wie Chardonnay gedeiht Pinot Bianco am besten in Terroirs mit guter Bodenqualität. Ideal sind Böden mit guter Wasserspeicherfähigkeit und einem höheren Kalkgehalt in warmen Lagen. Oftmals verdrängt der Pinot Bianco in wärmeren Gebieten den Riesling, der es etwas kühler mag.

Pinot Bianco erfreut sich unter Weinliebhaberinnen und -liebhabern weltweit großer Beliebtheit, die Anbaugebiete sind dementsprechend auf eine Vielzahl von Ländern verteilt. In Deutschland sind wichtige Anbaugebiete Baden, die Pfalz und Rheinhessen. In Norditalien wird der Weißburgunder im Friaul, in Südtirol, in Venetien und in der Lombardei kultiviert.

Früher wurde der Weißburgunder oft mit dem Chardonnay verwechselt. Die beiden Rebsorten sehen sich sehr ähnlich, haben genetisch jedoch nicht viel gemeinsam. Allerdings heißt der Pinot Bianco noch bis heute manchmal Pinot Chardonnay. In südlicheren Anbaugebieten fehlt der Rebe die Säure – sie wird hier oft durch Chardonnay ersetzt.

Gerngesehener Begleiter der leichten Küche

Pinot Bianco ist von dichtbeerigem Wuchs und bringt grüngelb gefärbte Beeren mit einer dünnen Haut hervor. Bedingt durch diese dünne Haut gilt die Verarbeitung des Pinot Bianco als nicht ganz einfach und erfordert Umsicht. Die Rebsorte bringt hell- bis dunkelgelbe Weine hervor, die bisweilen mit grünlichen Reflexen brillieren. Die Aromatik des Weißburgunders ist zwar variabel, enthält jedoch stets eine gewisse Fruchtigkeit. Aromen von Birne, Apfel, Pfirsich und Zitronenschale finden sich ebenso wie Nuancen von Lindenblüten, Walnuss, Quitte und Melone. Mineralische Anklänge sind eher selten, kommen aber durchaus vor. Pinot Bianco aus Südtirol beispielsweise ist in Bezug auf seine Säure moderat, wobei die Herkunft und der Ausbau des Weins diesbezüglich eine große Rolle spielen.

So vielfältig wie die Geschmacksnuancen des Pinot Bianco ist seine Eignung als Begleiter der unterschiedlichsten Speisen. Sein unaufdringliches Bouquet ist eine ideale Ergänzung insbesondere zu leichten Gerichten wie hellem Fleisch, Geflügel, Meeresfrüchten und Fisch. Wird der Weißburgunder in Barriquefässern ausgebaut, erhält er etwas mehr Charakter und kann dann auch ein vollwertiger Ersatz für einen leichten Rotwein zu Lamm oder Jungwild sein.