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Verdicchio

Aromenreiche Weißweine aus Italien

Ein Klassiker unter den weißen Rebsorten Italiens ist Verdicchio. Die Trauben waren schon im antiken Italien beliebt und stammen laut Weinforschern von der Trebbiano-Greco-Familie ab. Erste Nachweise für den Anbau von Verdicchio in Mittelitalien führen ins 14. Jahrhundert zurück. Dort wird die Sorte bis heute auf etwa 4.000 Hektar Fläche angebaut. Auch in den Provinzen Abruzzen, Marken und Umbrien sowie auf der Mittelmeerinsel Sardinien wird Verdicchio bestockt. Die klassischen Weine der Rebsorte besitzen einen intensiven Obstduft, während die Qualitätstropfen oftmals eine nussige Note haben. Bekannte Weine sind der Garofoli Verdicchio Classico oder der Verdicchio dei Castelli di Jesi Classico Superiore Macrina.

Verdicchio

Herkunft und Verbreitung der Verdicchio

Die Ursprungsregion der Verdicchio ist Mittelitalien, hier befindet sich auch heute noch das größte Anbaugebiet der weißen Rebsorte. Weinforscher vermuten, dass die Rebe, die schon zu Zeiten der Etrusker bekannt war, ein Abkömmling der Greco-Trebbiano-Familie ist.

Der Anbau von Verdicchio wurde erstmals im 14. Jahrhundert nachgewiesen, die Provinzen Abruzzen, Marken und Umbrien sowie die italienische Mittelmeerinsel Sardinien gehören zu den bekannten Anbaugebieten der Sorte. 

Die besten Tropfen aus den Trauben der Verdicchio stammen aus der Provinz Marken. Die Weißweine mit DOC-Status wie der Verdicchio dei Castelli di Jesi und der Verdicchio di Matelica bestehen fast ausschließlich aus der weißen Rebsorte. Weitere beliebte Sorten sind der Le Vele Verdicchio dei Castelli di Jesi Classico und der Garofoli Verdicchio Classico. Neben Spitzenweinen keltern italienische Winzer auch Spumante aus den frucht- und säurehaltigen Trauben – einer der ersten Schaumweine Italiens entstand aus Verdicchio.

Der Verdicchio dei Castelli di Jesi überzeugt nicht nur geschmacklich, der italienische Weißwein ist vielen dank der berühmten Amphoren-Flasche mit Schriftrolle am Hals bekannt. Das beliebte Sammlerstück wurde in den 1950er Jahren vom Weingut Fazi Battaglia ins Leben gerufen und steht heute als Synonym für Weine der Rebsorte Verdicchio. In vielen italienischen Restaurants ist die außergewöhnliche Weinflasche als Dekoration zu finden.

Wie schmeckt Verdicchio?

Die Weine aus den Verdicchio Trauben haben viele positive Eigenschaften. Die Klassiker sind bekannt für ihre intensive, natürliche und angenehme Säure sowie für das fruchtige Bouquet, das an Obstsorten wie Apfel, Pfirsich oder Birne erinnert. Die hochwertigen Weißweine der Rebe haben im Abgang oftmals ein nussiges oder mandelähnliches Aroma und schmecken vollmundig. Im Glas überzeugen Verdicchio Weine mit einer leuchtend gelben Farbe bis hin zu einem sonnigen Strohgelb.

Die bekanntesten DOC-Weine der Rebsorte wie der Verdicchio di Matelica oder der Verdicchio dei Castelli di Jesi bestehen zum Großteil aus den fruchtigen Trauben. Die Weißweine werden meist ausschließlich aus Verdicchio gekeltert oder aus einem Verschnitt von weniger als 20 Prozent aus den Rebsorten Malvasia oder Trebbiano. Fast alle anderen Weine der Rebsorte enthalten jedoch einen Mindestanteil von 50 Prozent der Verdicchio-Beere.

Der italienische Weißweinklassiker schmeckt hervorragend zur mediterranen Küche mit frischen Fischgerichten und Meeresfrüchten, gegrilltem Gemüse, leichtem Geflügel und Pasta mit fruchtiger Soße und Kräutern. Aber auch zu einem süßen Dessert harmoniert die fruchtig-nussige Note der Verdicchio-Weine ausgezeichnet. Dank seines frischen Dufts nach Apfel und Pfirsich mundet der italienische Weißwein vor allem in den Frühlings- und Sommermonaten.