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Rotwein Weißwein
Sagrantino Cabernet Sauvignon Chardonnay Grecchetto Procanico
Agricola Mevante Azienda Vinicola Falesco s.r.l. Castello della Sala Maison Jean Jean Marchesi Antinori
2021 2020 2019 2018 2017
4 Sterne und besser
Nein Ja
rot weiß
IT-BIO-015
edelsüß trocken
ausdrucksstark & fein fein & aromatisch fruchtig & aromatisch jung & frisch kräftig & würzig
Fruchtig Zitrusfrüchte
Halbe Flasche (0,375l) Standard Flasche (0,75l) Andere Flaschengröße
James Suckling Luca Maroni Robert Parker
ja

Umbrien

Im grünen Herzen Italiens

Mit der Toskana im Rücken und Rom im Norden liegt Umbrien wahrlich in bester italienischer Weinbau-Gesellschaft. Die Gebiete Marken und Latium begrenzen den Landstrich zusätzlich, sodass Umbrien als einziger Landstrich Italiens keinen Zugang zum Wasser besitzt. Auch wenn die hochkarätigen Weinregionen es einem nicht gerade leichtmachen, die Region rund um die Hauptstadt Perugia hat einiges zu bieten. So gilt das Gebiet mit seinen zahlreichen Seen, Bergen und Hügeln den nicht umsonst als „Grünes Herz Italiens“.

Umbrien

Weine aus Umbrien vom mediterranen Klima geprägt

Die Landschaft, der Boden und auch das Klima in Umbrien kommen den Bedingungen in der Toskana sehr nah. Letzteres zeichnet sich vor allem durch regenreiche Winter und sonnig-trockene Sommer aus. Den Weinbau begünstigen vor allem die kühlenden Winde vom Tyrrhenischen Meer sowie die Feuchtigkeit des Tiber Flusstals, der das gesamte Gebiet durchzieht. Ferner herrschen in höheren Lagen zwischen Tag und Nacht hohe Temperaturunterschiede, die ideale Bedingungen zur Erzeugung eleganter Weißweine verheißen. Der Boden in Umbrien ist sehr kalkhaltig und besteht im Bereich der Weinberge aus Lehm und Sand. Da der Untergrund teilweise stark variiert, pflanzen je nach Boden die Winzer unterschiedliche Rebsorten an. Dies hat zur Folge, dass die Region viele verschiedene Weinstile hervorbringt.

Umbriens Spitzenweine

Bekannt als älteste Weinbauregion Italiens zeugen vor allem die 3000 Jahre alten Weinkeller in den Felsen des Umlands von Umbriens Vorherrschaft als Weinproduzent. Und trotzdem standen die Winzer hier lange Zeit im toskanischen Schatten. Heute zeigt sich ein anderes Bild:
 
  • Gerade in der jüngsten Zeit, bekommt die Region immer mehr Zuwachs von italienische Top-Önologen.
  • Dabei keltern jene nicht nur Weine aus einheimischen Rebsorten, sondern verzieren ihren Rebsaft mit Chardonnay, Cabernet Sauvignon und Merlot.
  • Es scheint als gelänge den Weinbauern endlich der Durchbruch und die Rückkehr in die weltweiten Weinregale.

Orvieto - der fruchtig Weiße

  • Beschreibung: Mehr als die Hälfte der weißen DOC-Erzeugung fallen auf den Orvieto. Meistens als trockener Weißwein ausgebaut, finden ihn Weintrinker auch in verschiedenen Süße-Graden. Zu 60 Prozent keltern ihn die Winzer aus den Rebsorten Procanico-Traube und Grechetto di Orvieto. Die übrigen 40 Prozent dürfen frei nach Belieben mit zugelassenen Sorten wie Drupeggio, Malvasia Bianca Lunga und Verdello veredelt werden.
  • Geschmack: Sein besonderes Markenzeichen ist die strohgelbe Farbe sowie sein grünlicher Schimmer. Blumig duftet er im Glas und bezaubert mit feinen Nuancen, die an Banane und weiße Blüten erinnern. Mit seiner fruchtig-süffigen Note sorgt er für das kleine Fünkchen Italien im Glas.

Montefalco Sagrantino – der samtig Rote

  • Beschreibung: Zwar reicht der Rotwein aus Umbrien nicht ganz an das toskanische Format, dennoch gewinnt er unter Weinfreunden immer mehr Ansehen. So wollen diese schon lang nicht mehr so tief in die Tasche für einen klassischen Toskaner greifen und schätzen deshalb die hohe Qualität aus der Nachregion zu weitaus bezahlbareren Preisen.
  • Der Geschmack: Die besten Weinberge von Montefalco und Bevagna bringen den einzigartigen Rotwein hervor. Besonders cremig rundet den Sagrantino ein leichtes Aroma von Brombeer- und Heidelbeerkonfitüre ab. Das Bouquet von saftigen Kirschen, Lakritz und einem Hauch von Schokolade machen den roten Klassiker aus Umbrien zu einem unverzichtbaren Tropfen im italienischen Weinregal.

In Umbrien zu Gast

Natur pur: Umbrien ist eine Genießerregion und vor allem unter Naturliebhabern eine echte Geheimadresse Italiens. Zu den beliebtesten Ausflugszielen gehören die Wanderwege Umbriens. So führen diese noch überwiegend durch eine sehr intakte Natur und sind auch für Mountainbiker ein wunderbares Ausflugsziel. Überdies laden zahlreiche Naturschutzgebiete ein, die spannende Tier- und Pflanzenwelt der Region kennen zu lernen. Wer es etwas aufregender mag, den begrüßen die endlosen Wasserwege. Auf Kajak-Touren und Rafting-Ausflügen lässt sich Umbrien hervorragend auch zu Wasser erkunden. Mittelalterliche Städte: Wer es belebt mag, darf auf historisch-italienisches Flair hoffen. Doch zunächst heißt es: Wer die Wahl hat, hat die Qual! Mittelalterlich verzaubert die Hauptstadt Perugia mit ihrer wunderschönen Lage auf einem Hügel. Hier geht es durch enge Gassen und vorbei an wunderschönen Baudenkmälern wie dem Arco Etrusko, einem mittelalterlichen Aquädukt oder dem Palazzo dei Priori. Gleichzeitig lockt das Weltkulturerbe, die Stadt Assisi mit ihrer prachtvollen Basilika. Im Südwesten Umbriens liegt das Örtchen Orvieto – malerisch thront es hoch oben auf seinem Tuffsteinplateau und bietet dem Besucher eine phantastische Aussicht in das angrenzende Tal. Bei einem guten Glas Wein lässt sich die Landschaft wahrlich genießen!