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Xavier Monnot

Seit 1994 prägt Xavier Monnot den Familienbetrieb in Meursault im Burgund, dessen Wurzeln bis 1723 reichen. Mit präziser Weinbergsarbeit, differenzierter Kellertechnik und bedeutenden Premier-Cru-Lagen gehört das Gut heute zu den renommierten Produzenten in der Bourgogne.

 

Xavier Monnot

Das Weingut im Überblick

  • Historie bis 1723 zurückreichend, aus der Monnier-Familie hervorgegangen
  • 1994 Übernahme durch Xavier Monnot nach önologischer Ausbildung
  • Bis 2004 als Domaine René Monnier bekannt, seit 2006 eigene Etikettierung
  • 17 Hektar Rebfläche in Meursault, Puligny-Montrachet, Chassagne-Montrachet, Pommard, Volnay und Beaune
  • 60 % Weißwein (v. a. Chardonnay), 40 % Rotwein (v. a. Pinot Noir)
  • Bedeutende Premier Crus: Meursault Charmes, Puligny-Montrachet Les Folatières, Volnay Clos des Chênes
  • Weinbergsbearbeitung nach „lutte raisonnée“, Kombination aus alten und jungen Reben


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Die Weine von Domaine Xavier Monnot vereinen Präzision, Tiefe und Terroir-Authentizität. Sie begeistern Kenner, die elegante Burgunder mit Reifepotenzial schätzen, und Sammler, die herausragende Côte-de-Beaune-Lagen suchen.


Historische Wurzeln und die Familie Monnot

Die Ursprünge des Gutes lassen sich bis 1723 zurückverfolgen, als die Familie Monnier in Meursault mit dem Weinbau begann. Sechs Generationen prägten die Entwicklung, bevor Xavier Monnot 1994 nach Abschluss seines Önologiestudiums die Verantwortung übernahm. Er modernisierte das Gut Schritt für Schritt: Rebanlagen wurden teilweise durch eine Kombination aus „sélection massale“ alter Reben und neuen Klonen neu bestockt, gleichzeitig erhielt der Keller moderne Technik.

Bis zum Jahrgang 2004 firmierte das Weingut als Domaine René Monnier, benannt nach Xaviers Großvater. Erst mit dem Jahrgang 2005 stellte Monnot die Weichen für eine neue Etappe. Seit 2006 erscheinen die Weine unter seinem eigenen Namen.


Philosophie und Arbeitsweise von Xavier Monnot

Im Zentrum der Philosophie steht die Idee, die Weinberge mit derselben Sorgfalt zu pflegen wie einen Golfplatz. Für Monnot bedeutet dies eine konsequente Ausrichtung auf gesunde, vollreife Trauben. Seine Arbeit in den Weinbergen folgt dem Prinzip der „lutte raisonnée“, einem Ansatz, der den Einsatz von Mitteln nur dort vorsieht, wo es zwingend erforderlich ist.

Bemerkenswert ist der bewusste Mix aus alten und jungen Reben: Während die älteren Stöcke Tiefe und Komplexität einbringen, tragen die jüngeren zu Frische und Fruchtintensität bei. Bei der Weißweinbereitung setzt Monnot auf eine sanfte Verarbeitung: Chardonnay wird nach der Lese leicht mit den Füßen gequetscht, die Gärung erfolgt mit autochthonen Hefen im Holzfass, inklusive malolaktischer Gärung und Bâtonnage.

Die Rotweine entstehen nach Kaltmazeration in Edelstahltanks, bevor sie im Holzfass ausgebaut werden. Den Anteil an neuem Holz dosiert Monnot exakt: 15–20 Prozent für regionale Weine, 25 Prozent für Dorflagen und bis zu 35 Prozent für die Premiers Crus.


Terroir und Rebflächen an der Côte de Beaune

Das Weingut umfasst 17 Hektar, die sich auf einige der bedeutendsten Lagen der Côte de Beaune erstrecken. Weiße Sorten nehmen mit rund 60 Prozent den größeren Teil ein, vor allem in Monthelie, Meursault, Puligny-Montrachet und Chassagne-Montrachet. Zu den bedeutendsten Premier-Cru-Lagen gehören Meursault Charmes, Chassagne-Montrachet En Remilly und Puligny-Montrachet Les Folatières.

Rotweine machen etwa 40 Prozent der Erzeugung aus, mit Rebflächen in Beaune, Pommard, Volnay und Maranges. Unter den Premier Crus ragen Beaune Les Cent-Vignes, Beaune Les Toussaints, Volnay Clos des Chênes sowie der Monopol Maranges Clos de la Fussière hervor.

Das Terroir ist geprägt von Kalkböden, Ton und unterschiedlich starkem Geröllanteil, die den Weinen Mineralität und Struktur verleihen. Ein durchschnittliches Rebalter von 30 bis 40 Jahren sorgt für die nötige Balance zwischen jugendlicher Kraft und komplexer Reife.


Die wichtigsten Weine der Domaine

Unter den weißen Gewächsen gilt der Meursault Premier Cru Les Charmes als besonders markant und zählt zu den eindrucksvollsten Weinen der Côte d’Or. Er vereint dichte Struktur mit Länge und Reifepotenzial.

Auch die Chardonnays aus Puligny-Montrachet Les Folatières und Chassagne-Montrachet En Remilly gehören zu den Referenzen des Hauses. Bei den Rotweinen sind es die eleganten, fein strukturierten Volnay Clos des Chênes und die Beaune-Premiers Crus Les Cent-Vignes und Les Toussaints, die das Terroir eindrucksvoll widerspiegeln.

Eine Besonderheit stellt der Monopolwein Maranges Clos de la Fussière dar, der mit klarer Handschrift und präziser Struktur auftritt. Alle Weine zeichnen sich durch ein hohes Maß an Ausdruckskraft aus, zugleich sind sie so vinifiziert, dass sie schon in jungen Jahren zugänglich sind, aber durch Reifung weiter an Tiefe gewinnen.