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Weingut Georg Preisinger

Seit 1858 betreibt die Familie Preisinger in Gols Weinbau. Georg Preisinger VI verbindet heute Handarbeit, Nachhaltigkeit und Spiritualität zu charaktervollen Weinen – von klassischen Sorten bis zu den einzigartigen Agnihotra-Weinen.

 

Weingut Georg Preisinger

Das Weingut im Überblick

  • Gründungsjahr: 1858
  • Ort: Gols, Burgenland, Österreich
  • Inhaber & Winzer: Georg Preisinger VI
  • Fläche: ca. 10 Hektar
  • Rebsorten: 50 % Weißwein, 50 % Rotwein
  • Zertifizierung: ab Jahrgang 2023 biologisch
  • Besonderheit: Agnihotra-Weine – nach vedischem Feuerritual hergestellt


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Hawesko Expertenmeinung zum Weingut

Weine für Menschen, die Ursprünglichkeit und Energie im Glas suchen. Sie verbinden Handwerk, Natur und Spiritualität zu unverwechselbaren Erlebnissen – charakterstark, lebendig und geprägt vom pannonischen Licht.


Familientradition seit 1858

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts steht der Name Preisinger für handwerklich geprägten Weinbau im burgenländischen Gols. Das Familienweingut wird heute von Georg Preisinger VI in sechster Generation geführt. Er übernahm den Betrieb 1998 und führt damit eine Linie fort, in der Erfahrung, Naturverbundenheit und sorgfältige Handarbeit im Mittelpunkt stehen.

Statt Expansion auf industrielle Größen setzt die Familie auf bewusste Reduktion: geringe Erträge, selektive Handlese und viel Zeit für die Reben. Diese Haltung prägt den Stil der Weine ebenso wie die innere Überzeugung, dass Wein Menschen im Genuss verbinden soll. Neben klassischen Tischweinen entstehen so auch anspruchsvoll vinifizierte Premiumweine, die für die Balance zwischen Herkunft, Handwerk und Zeit stehen.


Wein als harmonisches Zusammenspiel der Elemente

Die Philosophie des Weinguts beruht auf der Achtung der Naturkräfte – Erde, Wasser, Luft, Feuer und Metall – und auf der Überzeugung, dass der Mensch nur lenkt, nicht dominiert. Georg Preisinger versteht Wein als Produkt von Resonanz und Gleichgewicht. Handarbeit ersetzt Technik, Zeit ersetzt Eingriffe. Nachhaltigkeit zeigt sich im sorgsamen Umgang mit Böden und Wasser, im Verzicht auf chemische Zusätze und in der biologischen Bewirtschaftung aller Lagen ab dem Jahrgang 2023.

Spirituelle Praktiken wie das Agnihotra-Ritual, ein vedisches Feuerritual, fließen direkt in die Arbeit im Weingarten ein. Die dabei entstehende Asche dient als natürlicher Dünger und steht symbolisch für das Gleichgewicht zwischen Erde und Energie.


Der pannonische Einfluss rund um den Neusiedler See

Das Preisinger Weingut liegt in Gols, im Nordburgenland. Die Region wird als „Sonnenregion Österreichs“ bezeichnet – mit durchschnittlich 61 Sommertagen über 25 °C und einem pannonischen Klima, das warme, trockene Sommer und milde Winter mit sich bringt. Der Neusiedler See wirkt als Wärmespeicher und verlängert die Vegetationsperiode auf rund 250 Tage.

Diese klimatischen Bedingungen ermöglichen eine gleichmäßige Reifung und prägen die charakteristische Fruchtfülle der Weine. Die Weingärten umfassen rund zehn Hektar Rebfläche, bepflanzt zu gleichen Teilen mit roten und weißen Sorten. Die Kombination aus alten Reben – teils bis zu 55 Jahre alt – und vitalen Böden schafft das Fundament für authentische Weine mit Herkunft und Tiefe.


Klassik und Agnihotra als zwei Pole einer Philosophie

Das Portfolio reicht von klassisch vinifizierten bis zu den außergewöhnlichen Agnihotra-Weinen, die ihren Ursprung in einem über 3.000 Jahre alten Ritual haben. Während die klassischen Weine die burgenländische Sortentypizität widerspiegeln, entstehen die Agnihotra-Weine aus Rebstöcken, die ausschließlich mit Agnihotra-Asche gepflegt werden.

Dieses vedische Ritual wird täglich bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang vollzogen und dient der energetischen Harmonisierung von Boden und Pflanze. Das Ergebnis sind Weine mit außergewöhnlicher Tiefe und Energie, die Preisinger als „liquide Zeitreisen“ versteht – Momentaufnahmen eines Jahres, konserviert im Glas. Dabei setzt man beim Weingut Preisinger auf einen breiten Rebsortenmix, zu dem Sauvignon Blanc, Grauburgunder, Chardonnay, Pinot Noir und Zweigelt zählen.