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Ferrari

Der Name Ferrari steht nicht nur für einige der begehrenswertesten Sportwagen Italiens, sondern auch für den wohl prestigeträchtigsten Metodo Classico des Landes. Bereits seit 1902 entstehen in Trento Schaumweine, die es mit den besten der Welt aufnehmen können. Seine erste Ehrung bekam Ferrari bei der Weltausstellung in Mailand im Jahr 1906. Die vielleicht wichtigste erfolgte im Jahr 2015, als der Spitzenbetrieb bei den »Champagne & Sparkling Wine World Championships« als Sparklingwine Wine Producer of the Year ausgezeichnet wurde. Von der Linea Classica bis zur Linea Grand Cuvée gibt es brillante Schaumweine mit einem ganz eigenen feinen Charakter und einem hohen Wiedererkennungswert: für Schaumweinliebhaber ein Muss!

 

Ferrari

Mythos Ferrari-Schaumwein

Sobald irgendwo auf der Welt besonders gute Schaumweine entstehen, wird der Vergleich mit der Champagne herangezogen. Giulio Ferrari hat das nie gestört. Der Italiener aus dem Trentino hat sein Handwerk an der Weinbaufachschule im französischen Montpellier gelernt und sowohl die traditionelle Schaumweinproduktion im südfranzösischen Limoux wie auch in der Champagne kennengelernt.

Dabei hat er sich für die Erzeugung nach méthode champenoise, wie sie früher hieß, entschieden. 1902 gründete er sein Weingut und war einer der Ersten, die den Chardonnay in Italien verbreiteten, um aus ihm feinste Schaumweine zu erzeugen. Bereits 1906 erhielten die ersten Ferrari Spumante die Goldmedaille bei der Weltausstellung in Mailand und damit lange, bevor der erste Sportwagen gleichen Namens Erfolge auf internationalen Rennstrecken erzielen konnte.

 

Ferrari Trento steht für Family-Business

Da Ferrari kinderlos blieb, suchte er nach einem ihm genehmen Nachfolger. Den fand er schließlich, als er den Trentiner Weinhändler Bruno Lunelli kennenlernte. Was Bruno Lunelli zwischen 1952 und 1970 mit viel Erfolg weiterführte, konnten dessen Söhne Gino, Franco und Mauro noch mehren. Sie bauten den Betrieb aus und machten den Ferrari zu einem der begehrtesten Schaumweine weltweit.

Zwischen 1970 und 2000 entstanden so erfolgreiche Weine wie der Ferrari Rosé, der Ferrari Perlé und die Giulio Ferrari Riserva del Fondatore, ein reinsortiger Chardonnay mit besonders langem Hefelager. Seit rund 15 Jahren ist es mit Camilla, Marcello, Matteo und Alessandro die dritte Generation der Lunelli, die die Geschicke des Hauses lenkt.

 

Immer höher und immer ökologischer

Um ihre Heimat zu bewahren und auch die Weine immer noch ein Stück besser werden zu lassen, haben die Lunelli im Laufe der Zeit auf einen immer ökologischeren Weinbau gesetzt, den sie aktuell auch zertifizieren lassen. So werden in den nächsten Jahren die gesamten 120 Hektar Rebfläche in den Ausläufern der Alpen ökologisch bewirtschaftet.

 Gerade in den letzten Jahren hat Ferrari zudem Flächen in immer höheren Lagen erworben, um im Laufe des Klimawandels die Frische der Weine zu garantieren. Unter der Leitung des Önologen Ruben Larentis sind die Spumante in der Tat immer kühler, feiner und finessenreicher geworden.

 

Höchstes Niveau in der Flasche und auch auf dem Teller

Die Lunelli bewahren nicht nur eine hundertjährige Tradition, sie wappnen sich auch für die Zukunft. Das geschieht sowohl in den Rebflächen als auch im Keller und in der Präsentation der Marke. Während der Keller zu den modernsten des Trentino gehört, kann man die Spumante unweit des Weinguts im hauseigenen Sterne-Restaurant Locanda Margon genießen.

Wer es nicht nach Trento schafft, hat die Möglichkeit, die Schaumweine in einer der Ferrari-Bars, den Ferrari Spazio Bollicine, in Rom, Mailand oder Madonna di Campiglio zu genießen. Es lohnt sich.