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Gutedel

Der Gutedel, in Frankreich auch als Chasselas bekannt, ist eine der ältesten Weißweintrauben. Besonders geschätzt in Baden, zeichnet er sich durch seine feinen und subtilen Aromen aus, die das Terroir widerspiegeln. Bei der Winzergenossenschaft Wolfenweiler, den Haltinger Winzern und dem Weingut Julius Zotz spielt er eine Hauptrolle wie beim Weingut Josef Walz und dem Weingut Lämmlin-Schindler.

 

Gutedel

Herkunft und Verbreitung

Der genaue Ursprung des Gutedel ist umstritten, aber man vermutet, dass er aus dem Nahen Osten stammt. Heute findet man ihn vor allem in Deutschland, insbesondere in Baden, in der Schweiz rund um den Genfersee und in Teilen Frankreichs, besonders im Elsass und in der Loire.

 

Zurückhaltend und subtil

Weine aus der Gutedel-Traube sind oft leicht, mit einer zurückhaltenden Fruchtigkeit und subtilen Aromen von grünen Äpfeln, Zitrusfrüchten und manchmal Nüssen oder frischem Brot. Sie besitzen eine moderate Säure und sind in der Regel jung zu trinken, obwohl es auch einige Beispiele gibt, die gut altern können.

 

Die Geschichte des Gutedel

Die Geschichte des Gutedel reicht Tausende Jahren zurück, und es gibt Hinweise darauf, dass er bereits von den alten Römern kultiviert wurde. Sein Name "Chasselas" könnte von der Stadt Chasselas in der französischen Region Mâconnais stammen, obwohl dies nicht eindeutig belegt ist. In Deutschland hat er eine lange Tradition, besonders in Baden, wo er nach wie vor sehr beliebt ist.

 

Vielseitiger Speisebegleiter

Gutedel ist bei Tisch ein vielseitiger Allrounder, der gut zu Vorspeisen, leichten Fischgerichten, Käse und Salaten passt. In der Schweiz wird er traditionell zu Käsefondue oder Raclette serviert, was seine Vielseitigkeit und Anpassungsfähigkeit an verschiedene Geschmacksprofile unterstreicht.

 

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