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Grauburgunder
Was ist der Unterschied zwischen Grauburgunder und Weißburgunder?
Grau- und Weißburgunder stammen beide von dem Pinot Noir ab. Unklar ist, ob der Graue Burgunder eine Mutation des Weißburgunders ist oder umgekehrt.
Während für den Grauburgunder Aromen von Apfel, Mandel und Honig typisch sind, schätzt man am Weißburgunder eher subtile Aromen wie Melone, Birne und Lindenblüten.
Der Weißburgunder mit seiner grüngelben Farbe hat ebenfalls wenig Säure und wird meistens trocken ausgebaut. Ein Grund für seine wachsende Beliebtheit dürfte neben seinen Aromen auch die im Vergleich zum Grauburgunder höhere Ertragssicherheit sein. Denn letzterer ist aufgrund seiner dünnen Schale empfindlicher als andere Trauben.
Wie schmeckt der Grauburgunder Wein?
Bei einer Blindverkostung wird man den grauen Burgunder am ehesten an seiner Frucht erkennen, den weißen Burgunder an seiner Frische und Lebendigkeit. Schon deswegen liegt es nahe, die beiden als Cuvée zu erzeugen. Dies gibt dem Wein die ideale Kombination aus der Frucht des Grauburgunders und dem spritzigen Charakter des Weißburgunders.
Ist Grauburgunder das Gleiche wie Pinot Grigio?
Der Burgunder Weißwein ist weitverbreitet. Die Vielzahl seiner Namen macht seine Beliebtheit deutlich. Die Ungarn nennen ihn Grauer Mönch, die Italiener kennen ihn als Pinot Grigio, die Franzosen unter Pinot Gris und selbst hierzulande weist die Bandbreite seiner Namen auf eine weite Verbreitung.
Lange Zeit wurde er auch als Grauer Clevner oder Ruländer bezeichnet. Heutzutage versteht man unter Ruländer nur noch den süßen oder lieblichen Grauburgunder. Aufgrund des hohen Zuckergehalts bietet sich die Traube des Grauen Burgunders auch zum Ausbau eines Dessertweines an. Auch findet man den Grauen Burgunder häufig als Kabinettwein.
Im südlichen Frankreich hält man es eher mit den Italienern, die gerade in den norditalienischen Regionen die säurearme Sorte dieses Weißweins mit den Aromen von Äpfeln, Marillen, Mandeln, Rauch und Honig bevorzugen. Vor allem in Venetien, Friaul und Südtirol ist der Anbau weitverbreitet.
Die Grauburgunder Traube gedeiht vor allem in den sonnigen Weinbauregionen besser. Ein Grund, weswegen sie hierzulande besonders in der Pfalz, in Baden und Rheinhessen beliebt ist.
Ist Grauburgunder Wein trocken?
Die meisten Winzer erzeugen trockene Grauburgunder, prinzipiell sind hier aber keine Grenzen gesetzt und die Erzeuger können entscheiden, ob ihr Wein trocken, halbtrocken, lieblich oder süß werden soll.
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Weingüter wie Markus Schneider und Karl Pfaffmann in der Pfalz, oder Dreissigacker in Rheinhessen sind exzellente Adressen für den beliebten Weißwein.
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