DER Festtags-Klassiker, neben der Gans im Winter, ist die Entenbrust oder Keule mit Rotkraut und Kartoffelknödel. Bei der richtigen Zubereitung im Backofen wird das Fleisch aufgrund der langen Garzeit von etwa eineinhalb Stunden bei rund 180 Grad besonders zart und schmackhaft.
Und so geht’s: Die Entenflügel abschneiden, die später der Zubereitung der Soße dienen, und die Ente aushüllen. Nach dem Würzen den Hohlraum mit Äpfel- und Zwiebelwürfeln füllen und die Ente im Bräter in den Ofen stellen. Für die Soße die Entenflügel in Öl anbraten und Gemüsewürfel von Karotten, Sellerie und Zwiebeln hinzufügen. Trauben und Zimt sorgen für einen Hauch von Weihnacht in der Soße.
Zum Ablöschen Geflügelfond und einen Tropfen Rotwein hinzugeben. Der kräftige und filigrane Pinot Noir oder der fruchtige Primitivo verleihen der Soße das gewisse Etwas. Nachdem die Soße eine Stunde lang geköchelt hat, wird sie durch ein Sieb gegeben und mit Butter abgeschmeckt.
Rotkraut und Kartoffelknödel als Beilagen
Zur Entenbrust servieren Sie als passende Beilage ein selbstgemachtes Rotkraut mit weihnachtlichen Zutaten wie Zimt und Nelken. Lassen Sie das Rotkraut über Nacht marinieren. So harmonieren die Aromen von Äpfeln und Zwiebeln sowie die Säuren von Zitronen- und Orangensaft miteinander. Ein Schuss Rotwein sorgt für den kraftvollen Geschmack. Die Knödel nach Omas Rezept gehören zu diesem Festtagsschmaus dazu.