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Weinlexikon
Barbera

Die rote Rebsorte stammt vermutlich aus der italienischen Region Piemont, wo rund die Hälfte des Weines daraus gekeltert wird. Die Gesamtrebfläche in Italien beträgt rund 50.000 ha. Sie dominiert weiters in der Lombardei, wo sie zum Beispiel im DOCG-Wein Franciacorta in kleinerer Menge enthalten ist. In der Region Emilia-Romagna wird sie häufig mit der Rebsorte Bonarda verschnitten. In weiten Teilen Italiens wird ein einfacher Vino da Tavola daraus gekeltert. In Argentinien ist sie ebenfalls sehr beliebt, dort belegt sie mehrere tausend Hektar. In keineren Flächen wird sie auch in Kalifornien angebaut. Es ist auch eine weiße Sorte namens ”Barbera Bianca” bekannt. Die spätreifende Rebe hat einen hohen Säuregehalt. Die einfachen daraus gekelterten Weine sind eher rustikal, säurebetont und gerbstoffarm. Mit rigoroser Ertragsbeschränkung und in guter Lage erhält man aber kernig–kraftvolle Weine, die zunehmend im Barrique-Ausbau produziert werden.

Quelle: https://glossar.wein-plus.eu/