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Gemischter Satz

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Gemischter Satz
Ein Wein aus den Trauben verschiedener Rebsorten, die in einem und demselben Weingarten kultiviert, zur selben Zeit gelesen und gemeinsam vinifiziert werden, kommt als Gemischter Satz in den Handel. Das Gegenteil dieser Weinberggestaltung ist der Reine Satz, also der heute übliche Anbau einer einzigen Rebsorte in einem Weingarten. Zu unterscheiden ist der Gemischte Satz von der Cuvée, für die verschiedene, getrennt gepflanzte Rebsorten entweder gemeinsam gekeltert oder als fertig durchgegorene Weine verschnitten werden.

Bis ins 20. Jahrhundert hinein waren die meisten Weinberge im Gemischten Satz bestückt. Die Bepflanzung mit mehreren Rebsorten, die sich zum Erntezeitpunkt auch in unterschiedlichen Stadien der Reife befanden, diente der Risikominimerung: Ein Totalausfall ließ sich so praktisch ausschließen, zudem konnte der Winzer von einer gewissen Minimalqualität des Weins ausgehen. Aus Regionen mit vielen autochthonen Rebsorten, zum Beispiel Portugal oder Südfrankreich, kommen Weine vom Typ Gemischter Satz, die durch Vielschichtigkeit und komplexe Aromenstruktur beeindrucken. Der klassische weiße Wiener Heurige zählt ebenfalls zu dieser Kategorie.