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Weinlexikon
Furmint

Die weiße Rebsorte hat auch die Synonyme Gelber Furmint, Luttenberger, Moslavac Bijeli (Kroatien), Mosler, Sipon und Zapfner. Es gibt zwei Vermutungen über den Ursprung. Der ungarische König Béla IV. (1235 – 1270) holte Italiener ins Land, die ihre Lieblingsrebe mitbrachten, die gemeinsam mit dem Hárslevelü und etwas Muskateller den berühmten Tokajer ergibt. Andere Quellen aber nennen den Balkan, wo sie immer noch angebaut wird. Der Furmint wird in Ungarn (Tokaj-Hegyalja-Gebiet), auf der Halbinsel Krim, im Burgenland/Österreich und in der Slowakei kultiviert. In Österreich ist er seit 1987 zugelassen und hauptsächlich im Gebiet von Rust verbreitet. Die Rebsorte ist ideal für den weltberühmten “Ruster Ausbruch geeignet. Die spätreifende Traube mit einem Honig-Aroma neigt zur Edelfäule, erbringt exraktreiche, säurebetonte Weine mit bis zu 14% vol Alkohol-Gehalt. Der Wein hat eine goldgelbe oder weizengelbe Farbe (Froment), woraus sich auch der Name ableitet.

Quelle: https://glossar.wein-plus.eu/