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IT-BIO-009 IT-BIO-015 N-BO39
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Piemont

Region der Qualitätsrotweine

Die italienische Weinregion Piemont ist weltweit für ihre hochwertigen Rotweine bekannt. Insbesondere der Barolo, der „Wein der Könige“, hat dem Piemont zu seinem außergewöhnlichen Ruf verholfen. Aber auch zahlreiche andere Rotweine sowie einige Weißweine kommen aus dem gemäßigt kontinentalen Klima der Region. Viele Piemont-Weine werden auf traditionsreichen familiengeführten Weingütern gekeltert. Dabei kommen Reben zum Einsatz, die teils Jahrhunderte alt sind. Das Ergebnis sind authentische Rotweine, die das Zusammenspiel aus Terroir und Winzerhandwerk widerspiegeln. Ein Genuss für erfahrene Kennerinnen und Kenner, aber auch zugleich für Wein-Neulinge!

Piemont

Weltklasseweine aus der Umgebung Turins

Das Piemont ist eine nordwestitalienische Region an den Ausläufern der Alpen und des Apennin. Wegen der Nähe zu den Bergen herrschen hier hervorragende Bedingungen für Reben, denn das Klima ist gemäßigt kontinental. Die Sommer sind heiß und trocken, wobei der Lago Maggiore und die Flüsse Tanaro und Po die Hitze ein wenig abmildern. Zugleich sind die Alpen eine Barriere für Unwetter, sodass die edlen Trauben in Ruhe reifen können. Die Berge sind auch für den mystischen Nebel verantwortlich, in den die Weinberge im Herbst getaucht werden.

Südlich der Barockstadt und Provinzhauptstadt Turin bauen die Winzerinnen und Winzer Weltklasseweine mit großem Prestige an. Dazu gehören die beiden DOCG-Weine Barolo und Barbaresco, die die Herzen von Weinliebhabern und -liebhaberinnen höherschlagen lassen. DOCG steht in Italien für Denominazione di Origine Controllata e Garantita – die höchste Qualitätsstufe italienischer Weine.

Besonders wichtig für das Piemont ist die alte Sorte Nebbiolo. Aus dieser Rebe werden Weine wie Barolo, Barbaresco und Roero gekeltert. Aber auch die Rebsorte Barbera sowie die weißen Sorten Cortese di Gavi und Arneis tragen zum Ruhm der Region bei. Auf insgesamt 48.000 Hektar werden hier pro Jahr 2,5 bis 3 Millionen Hektoliter Wein produziert.

Die Weine und Gebiete des Piemont

Das Piemont blickt auf eine sehr lange Geschichte als Anbauregion für köstliche Rotweine zurück. Dabei ist bis heute unklar, ob die Etrusker oder die Griechen die ersten Weinreben in die Region brachten. Auf jeden Fall wurde das günstige Klima in der Gegend rund um Turin schon früh erkannt. Der Weinanbau ist fast im ganzen Piemont möglich. Besonders gut eignen sich die Hügellandschaften im Süden der Region. Hier liegen die Weinprovinzen Cueno, Asti und Alessandria, Langhe und Monferrato, aus denen die Spitzenweine der Region kommen.

Unter den Weinen Italiens sind der Barolo und der Barbaresco, die Spezialitäten des Piemonts, besonders bekannt. Diese beiden Rotweine stammen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, obwohl sie aufgrund der langen Tradition der Region oft als deutlich älter eingeschätzt werden. Ihr modernes Erscheinungsbild stammt erst aus den 1970er Jahren.

Weitere berühmte italienische Weine aus dem Piemont sind der Barbera d’Alba, der Barbera d’Asti, der Moscato d’Asti, der Gavi, der Roero Arneis und der Langhe. Jeder dieser Weine hat seinen eigenen Charakter. Ein Blick auf alle Piemonteser Weine zeigt zudem, dass sie sich sehr von anderen Weinen Italiens absetzen. Denn viele der dortigen Trauben werden nur im Piemont angebaut. Dies gilt insbesondere für Rebsorten wie Nebbiolo, Grignolino, Dolcetto, Correse und Barbera. Einige davon gibt es zwar auch in anderen Regionen Italiens, aber dort spielen sie keine große Rolle.

Barolo - der bekannteste Wein des Piemont

Rund um Turin wird die Nebbiolo-Rebe angebaut, aus der vor allem Barolo- und Barbaresco-Weine hergestellt werden. Der Barolo ist der bekannteste Rotwein aus dem Piemont, der hohe Preise erzielt und ein wahrer Star unter den italienischen Weinen ist. Sein Erfolg beruht darauf, dass die Nebbiolo-Rebe im Piemont optimale Bedingungen findet und somit duftig-komplex schmeckt.

Schon im Jahr 1730 wurde der Barolo zum ersten Mal schriftlich erwähnt. Damals wurde er als restsüßer Wein produziert. Aber erst 100 Jahre später überzeugte der trockene Wein in größerem Stil. Das ansässige Königshaus der Savoyen wurde zu einem Barolo-Befürworter und verhalf dem Wein aus Italien zu weltweiter Bekanntheit. In den 1970er Jahren kam der Barolo allmählich aus der Mode, bis die sogenannten Barolo Boys ihn retteten. Sie wurden vom rebellischen Winzer Elio Valtare angeführt. Er entwickelte eine moderne Barolo-Variante und machte den Rotwein schneller trinkbereit. Somit war diese Spezialität aus dem Piemont bereit für die Globalisierung.

Die verträumte Stadt Alba ist das regionale Zentrum für die Rebsorten-Diva Nebbiolo. Hier werden beeindruckende Barolo-Weine produziert, die kräftig und zugleich elegant sind. Ihre feste Tanninstruktur resultiert in ausdrucksvollen Aromen, die an Rosen und Trüffel erinnern. Obwohl der Barolo nur in einem recht kleinen Teil Italiens angebaut wird, hat er sich aufgrund seiner komplexen Stilistik einen weltweiten Ruf erworben.

Im Glas weist der edle Tropfen aus dem Piemont eine helle, orange-rote Farbe auf. Ein guter Barolo sollte mindestens drei Jahre reifen. Davon verbringt er 18 Monate im Eichenfass, um seine volle Aromatik zu entfalten. Der kleine Bruder des Barolo, der Barbaresco, hat eine kürzere Reifungszeit und schmeckt etwas fruchtiger und leichter. Er wird nur 20 Kilometer entfernt angebaut.

Die wichtigsten Rebsorten des Piemont

In Italien scheint jedes Dorf seine eigene Rebsorte zu haben, und das ist auch im Piemont nicht anders. Über 60 Rebsorten stammen aus DOC-Regionen und DOCG-Regionen, was auf ihre hohe Qualität hinweist. Allen voran ist hier die berühmte Nebbiolo-Traube zu nennen, die in der Region als „Spanna“ bekannt ist.

Neben Nebbiolo sind auch Barbera und Dolcetto berühmte rote Rebsorten aus dem Piemont. Barbera ist die zweitwichtigste Rotweinsorte der Region. Sie wird schon seit dem Mittelalter rund um Turin kultiviert. Insbesondere seit dem frühen 20. Jahrhundert erlebt Barbera einen Boom. Früher diente diese Traube vor allem für Alltagsweine, die keinen allzu guten Ruf hatten. Nach einem Weinpansch-Skandal in den 1980er Jahren änderte sich dies, denn ehrgeizige Winzer und Winzerinnen aus der Region machten sich daran, das Image von Barbera zu verbessern. Die neuen Barbera-Weine waren fruchtbetont und harmonisch. Bis heute sind sie sehr erfolgreich. Rund um die kleinen Städte Alba und Asti entstehen heute besonders hochwertige Barbera-Weine.

Als trockener Rotwein hat sich Dolcetto einen Ruf als drittwichtigste Rotweinrebe aus dem Piemont verdient. Diese Rebsorte ist nicht so süß, wie ihr Name vermuten lässt. Die gleichnamigen Weine werden meist trocken ausgebaut. Sie haben einen milden, vollfruchtigen Geschmack mit Mandel- und Bitternoten. Da die Rebe deutlich weniger anspruchsvoll ist als die Nebbiolo-Rebe, sind diese Weine deutlich günstiger. Ein Dolcetto-Wein aus DOCG-Lagen entfaltet das volle Potenzial der Rebe und ist daher bei Kennern besonders beliebt.

Obwohl diese Region Italiens vor allem für Rotweine bekannt ist, gibt es auch einige gute Weißweine. Aus der Moscato-Bianco-Traube aus Asti werden zum Beispiel erfrischende Moscato-Schaumweine. Zudem sind die weißen Sorten Cortese und Arneis sehr beliebt. Ob Asti Spumante, klassischer Barolo oder ein Dolcetto: Im Piemont werden alle Weinliebhaber und Weinliebhaberinnen glücklich!

Wein und Tourismus in Kombination

Insbesondere im Zentrum und im Süden der italienischen Region Piemont befinden sich renommierte Appellationen für Spitzenweine. Besonders schön ist es, wenn Sie die Weingüter im Rahmen einer Verkostungstour selbst entdecken. Auch touristisch hat das Piemont sehr viel zu bieten. Die sanft hügelige Langhe-Landschaft punktet mit mittelalterlichen Dörfern, kleinen Schlössern und der Barockstadt Turin.

Fußball, Fiat und Gourmet-Küche prägen Turin. Hier erhalten Sie zu jeder Mahlzeit eine Auswahl regionaler Weine. Nutzen Sie diese Chance, um alte Barolo-Weine oder elegante Barbaresco-Spezialitäten zu verkosten. Auch ein Besuch in Alba darf nicht fehlen. Hier befinden Sie sich im Herzland des leckeren Barolo und haben zugleich einen herrlichen Urlaubsort in Italien entdeckt.