Italienische Weißweine
Italien gehört zweifelsohne zu den wichtigsten Weinländern der ganzen Welt. Auch wenn in Deutschland mehr italienischer Rotwein konsumiert wird, steht der italienische Weißwein diesem qualitativ in nichts nach. Sie überzeugen mit ihrer Spritzigkeit und sind in der Regel unkompliziert und gefällig, womit sie besonders zu leichten Mahlzeiten ein idealer Begleiter sind.
Italiens Geografie bietet unzählige Anbaugebiete für Weißwein, darunter einige echte Geheimtipps. Rund 45 Prozent der in Italien produzierten Weine sind Weißweine, die verbleibenden 55 Prozent des Weinanbaus entfallen auf Rotwein. Deutschland gilt als wichtigster Abnehmer italienischer Weine, dabei liegt der Fokus der Weinliebhaber allerdings zumeist auf den Rotweinen. Eine echte Ikone ist der I Frati Lugana vom Weingut Cà dei Frati. Auch alkoholfreier Weißwein wird inzwischen in Italien erzeugt, beispielsweise von Doppio Passo.
Die Qualität italienischer Weißweine
Zwar erzeugen italienische Winzerinnen und Winzer etwas mehr Rot- als Weißwein, das sagt aber nichts über die Qualität der italienischen Weißweine aus. Die bekanntesten Anbaugebiete für italienischen Weißwein befinden sich in der Toskana, am Gardasee und in Südtirol. Bekannt sind außerdem die italienischen Weißweine aus dem Piemont, hier allen voran der Gavi sowie aus der Region Venetien z. B. der Soave.
Das Klima Italiens bietet optimale Bedingungen für das Wachstum der verschiedenen Rebsorten. Viele Sonnenstunden sorgen für die besonders fruchtigen, erfrischenden und intensiven Geschmäcker, welche die italienischen Weißweine auszeichnen. Damit können italienische Weißweine ideal zu Fisch, Krustentieren oder auch heller Pasta gereicht werden.
Rebsorten für den Weißwein Italiens
Der in Deutschland wohl bekannteste italienische Weißwein ist Pinot Grigio. Er vereint Apfel-, Dörrobst-, Zitrus-, Mango- und Nussaromen in sich. Pinot Grigio ist ein trockener italienischer Weißwein, der vor allem in Norditalien angebaut wird. Die bekanntesten Anbaugebiete der Rebsorte sind Südtirol, Veneto, Trentino und Friaul. Ebenfalls weitverbreitet sind die Rebsorten Pinot Bianco, Chardonnay oder Sauvignon Blanc.
Die beliebtesten italienischen Weißweinsorten im Überblick:
- Pinot Grigio: Trockener Weißwein mit Mango- und Nussaromen.
- Pinot Bianco: Frischer Weißwein mit rassiger Säure und Fruchtaromen.
- Chardonnay: Zartfruchtiger Weißwein mit Birne- und Pfirsicharomen.
- Sauvignon Blanc: Frischer Weißwein mit Aprikose- und Pfirsicharomen.
Angebaut werden sie in Venetien und der Toskana. Exotische Fruchtaromen verleihen ihnen das gewisse Etwas, das von Weinkennern geschätzt wird. Eine besondere Spezialität in Sachen italienische Weißweine verbirgt sich hinter dem Namen Prosecco Frizzante. Dieser leicht perlende Weißwein kann hervorragend bei sommerlichen Temperaturen an der frischen Luft genossen werden.
Die hochwertige Schaumwein-Variante ist unter der Bezeichnung Spumante erhältlich. Ein eng mit dem Land verbundener italienischer Weißwein ist zudem der Marsala. Dieser vor allem in Sizilien angebaute Dessertwein beruht auf zwei besonderen Rebsorten: Die Inzolla-Traube erreicht ebenso wie die Rebe Grillo ohne Alkoholzusätze eine Stärke von bis zu 20 Volumenprozent Alkohol. Das hängt mit der Zuckerbildung der Trauben zusammen. Der italienische Weißwein Marsala ist also ein sehr starker, aber dennoch süßer Dessertwein, der ein köstliches Menü wunderbar abrundet.
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