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2017

Nierstein Silvaner

Trocken, RheinhessenWeingut Schätzel
€ 13,90
pro Flasche€ 18,53/L
inkl. Mwst. zzgl. Versand
Art.Nr.514181
Übersicht

2017 Nierstein Silvaner

Alle, die nach aromatischem und fruchtigem Weißwein suchen, werden hier garantiert fündig. Dieser Weißwein stammt aus Rheinhessen und ist ein perfekter Sonntagswein. Seine Vitalität ist angenehm und animiert. Im Geschmack ist er leicht und frisch. Das Bouquet dieses Trocken aus dem Jahr 2019 erinnert an Birne, Apfel und Zitrus. Auch Aromen von Kräutern, Heu und Waldboden entfalten sich. Der Wein strahlt in mittlerem Strohgelb. Ein Wein für Familienfeiern, den man bei 9 °C am besten zu Flammkuchen, Münster oder zu Mulligatawny Suppe anbietet.
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Geschmacksprofil

 

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Klasse! (für Jahrgang 2012)

Top Silvaner (für Jahrgang 2017)

Der Wein lässt sich gut trinken ohne langweilig am Gaumen zu sein. Ich würde ihn nochmal kaufen!

Geschmack ist Glückssache (für Jahrgang 2017)

geschmacksneutral. staubig im Abgang.
Der Winzer

Weingut Schätzel

Im Rückblick zum Fortschritt: Schätzels Weg zum Erfolg

Dem Gault Millau gilt das Weingut von Kai Schätzel als einer der „spannendsten Betriebe in der ganzen Region, mit Ingredenzien, die in ihrer Summe weltweit rar gesät sind.“ Dazu zählen die spektakulären Rotschieferlagen in Nierstein am Rhein, der alte Rebbestand und die aufwändige Handarbeit in Weinberg und Keller. Kai Schätzels komplexe, intensive und herrlich leichte Weine zählen zu den besten der Region, aber auch die in Kooperation mit der Winzerin Katharina Wechsler entstandenen Weine sind ein heißer Tipp im Preiseinstiegsbereich! „Schätzel ist eine der aufregendsten und interessantesten neuen Entwicklungen in der deutschen Weinkultur“ schreibt Stephan Reinhardt in Robert Parker’s The Wine Advocvate.

Die Herkunft

Rheinhessen

Deutschlands größtes Weinanbaugebiet

Inmitten von sanften, grünen Hügeln befindet sich das größte deutsche Weinbaugebiet, Rheinhessen. Im Bundesland Rheinland-Pfalz wachsen Weinreben, aus denen köstliche Weiß- und Rotweine entstehen. Die trockenen Weißweine aus Rheinhessen zählen zu den besten in Deutschland. Noch dazu lässt sich die malerische Landschaft rund um Mainz und Worms sehr gut beim Wandern oder auf dem Fahrradsessel erkunden – selbstverständlich mit ausreichend Pausen auf Weingütern für Verkostungen. Der Wein ist zentral für das Leben in Rheinhessen. Schon seit dem Jahr 20 vor Christus werden hier Reben kultiviert. Mit dem „Niersteiner Glöck“ befindet sich die älteste deutsche Weinlage in der Region, die schon 742 urkundlich erwähnt wurde. Im Mittelalter blühte der Weinbau in Rheinhessen noch weiter auf. Viele der Weine aus der Gegend zwischen Mainz und Worms sind Auktions-Stars und wechseln für hohe Summen den Besitz. Seit 2008 ist Mainz mit Rheinhessen ein Mitglied im Netzwerk der „Great Wine Capitals“.

Die Rebsorte

Silvaner

Woher kommt der Silvaner?

Die Silvaner-Rebe entstand ursprünglich aus einer natürlichen Kreuzung von Traminer und Österreichisch Weiß. Bereits im ersten Jahrhundert n. Chr. findet der gleichnamige Wein Erwähnung. Es ist unklar, woher die Bezeichnung kommt, jedoch vermuten Experten, dass römische Wort für Wald (silva) hätte dem Alpenbewohner seinen Namen gegeben. In Deutschland feierte die Weinszene 2009 das 350-jährige Silvaner-Jubiläum. Am 10.4.1659 wurde die Weißwein Rebe erstmals in Deutschland gepflanzt. Sechs Jahre später entstand eine der heute noch berühmtesten Silvaner-Lagen am Würzburger Stein: Der Abt Alberich Degen setzte den Grundstein für den legendären fränkischen Weinberg.

Den größten Anteil an deutschen Rebflächen hatte der Silvaner in den 1970er Jahren. Heute sind nur noch etwa 4700 Hektar mit der anspruchsvollen Rebe bestückt. Am beliebtesten ist die Sorte in Rheinhessen, gefolgt von Franken und der Pfalz. In Franken wird er traditionell von den meisten Winzern in die Bocksbeutel Flasche gefüllt, hier wird er auch hin und wieder halbtrocken ausgebaut. Grüner Silvaner ist eine der Spielarten, die es gibt. Außerdem sind noch der Rote und Blaue Silvaner, die aber nur einen sehr geringen Anteil an der Gesamternte haben nahe Verwandte. Ertragsregulierungen sind unbedingt notwendig, um qualitativ gute Silvaner Weine zu erzeugen. Dies sowie die Anfälligkeit der Rebe für Frost und ihre Abneigung gegen flachgründige Böden könnten ihren Rückgang begründet haben. Die Winzer, die heute auf ihrem Weingut Silvaner anbauen, haben hohe Ansprüche an ihre Gewächse. Auf Muschelkalk- und Keuperlagen reifen echte Spitzenweine heran. Paradebeispiele liefern zum Beispiel das Weingut Hans Wirsching und das Juliusspital letztes erzeugt aus der Silvaner Rebe auch Schoppenweine, die man schon günstig erwerben kann. In Würzburg kann man sich seinen Schoppen direkt auf der alten Mainbrücke kaufen und das Treiben in der Altstadt gemütlich mit einem Glas Weißwein genießen. Längst ist der Österreicher besser in Deutschland integriert als in seiner ehemaligen Heimat. Dennoch finden sich heute noch kleine Anbauflächen in der Alpenregion sowie in den USA. In Franken führt der Silvaner mittlerweile den Rebsorten-Spiegel an. Der Wein wird meisten trocken ausgebaut, es gibt aber auch halbtrocken, lieblich und süß.

Wie schmeckt Silvaner?

Silvaner-Trauben müssen gut und lange reifen, damit aus ihnen elegante Weißweine heranreifen. Sie sind nicht vor Oktober reif und benötigen sonnige, vor Frost geschützte Lagen. Um nicht zu wässrige Weine zu erhalten, arbeiten die meisten Winzer mit niedrigen bis mittleren Erträgen. Dies lässt die Qualität des Weins deutlich steigen. Der Silvaner ist bekannt für seine angenehme Harmonie, besonders auf Verwitterungsböden erhält er eine Eleganz, die ihresgleichen sucht. Die Weine dieser Rebsorte spiegeln das Terroir wunderbar wider und eignen sich daher für Prädikatsweine wie Kabinetts.

Die meist trockenen Silvaner-Weine weisen eine feine Säure auf und können erdige Töne annehmen. Je nach Ausbau sind ihre fruchtigen Aromen blumiger oder zurückhaltender. Diese Rebsorte eignet sich als Alltagswein und kann sowohl sehr unkompliziert sein als auch mit intensiven Aromen als Großes Gewächs, Kabinett oder als Edelsüßer überraschen. Nicht umsonst ist Silvaner, vor allem trocken, nach Riesling und Müller-Thurgau die drittbeliebteste deutsche Weißweinsorte. Der trocken ausgebaute Silvaner  lässt sich sehr gut mit herzhafter Küche kombinieren, zum Beispiel zu Fisch oder Spargel. Der typische Silvaner-Duft lockt mit einem Hauch von frischem Heu, Kräutern oder Stachelbeere. Grüner Silvaner ist ebenfalls ein feiner Speisebegleiter.

Trocken und aus Franken eine echte Macht

Die weiße Rebsorte Silvaner kommt ursprünglich aus Österreich. Heute hat sie jedoch in Deutschland, besonders in Rheinhessen und Franken, ihre größten Anbaugebiete. Bekannt ist sie auch als Grünen Silvaner oder Sylvaner. Kleinere Flächen gibt es zudem in Südtirol, der Schweiz und den USA. Erste Erwähnung fand die Rebsorte bereits im ersten Jahrhundert n. Chr. Sie liebt Böden, die Kalk, Keuper oder Bundsandstein enthalten, und stellt gewisse Ansprüche an die Winzer. Bei guter Pflege bringt die Silvaner-Traube jedoch herausragende trocken ausgenaute Weißweine hervor. Diese sind bekannt für ihre Zartheit und ihre feine Säure. Viele Silvaner tragen das deutsche Prädikatssiegel Kabinett.

Steckbrief

  • Artikelnummer 514181
  • Bezeichnung Wein
  • Weinart Weißwein
  • Jahrgang 2017
  • Anbauregion Rheinhessen
  • Ort Nierstein
  • Herkunftsangabe Rheinhessen
  • Rebsorten 100% Silvaner
  • Trinktemperatur 9 °C
  • Alkoholgehalt 11 % Vol.
  • Restsüße 1,5 g/L
  • Säuregehalt 8,5 g/L
  • Lagerpotential 2024
  • Verschluss Drehverschluss
  • Allergenhinweis enthält Sulfite
  • Hersteller / Importeur Weingut Schätzel, D - 55283 Nierstein
  • Land Deutschland
  • Füllmenge 0,75 L
  • Geschmack trocken