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Falstaff James Suckling Jancis Robinson
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Nahe

Weinland im Südwesten Deutschlands

Warum in die Ferne schweifen? Das Glück für Weinfreunde liegt an der Nahe! Im Südwesten Deutschlands grenzt diese Weinregion an Rheinhessen. Der Fluss Nahe gab dem Anbaugebiet mit seinen etwa 4200 Hektar Rebfläche seinen Namen. Durch ihn hat sich ein ganz eigenes Mikroklima in diesem milden Gebiet entwickelt. Sanfte Hügel und wenige Steilhänge säumen den Naheverlauf von Martinstein bis Bingen am Rhein. Die Weine von der Nahe sind so abwechslungsreich wie die Böden der Region. So genießen Weinkenner gerne den Riesling dieser Gegend, aber auch viele weitere hochwertige, fruchtige, schlanke und rassige Weiß- und Rotweine schätzen Nahe als Lebensader.

Nahe

Willkommen im Weinland Nahe

Die Nahe-Region lebt von ihren Kontrasten: So finden sich neben mediterranen Weinbergen im Nahetal auch raue Höhen, die an den Hunsrück angrenzen. Insgesamt überwindet der Fluss bei seinem Lauf durch das Anbaugebiet 322 Höhenmeter. Die Nebenflüsse Guldenbach, Gräfenbach, Alsenz, Ellerbach und Glan sorgen ebenfalls für fruchtbare Bedingungen. Über 97 Kilometer führt der Weinwanderweg Rhein-Nahe von Kirn bis nach Bingen am Rhein. Dabei durchstreifen Wanderer die atemberaubende Landschaft, die sich inmitten des Naturparks Soonwald-Nahe sehr abwechslungsreich zeigt. Kulturlandschaften wechseln mit Wäldern und malerischen Flusstälern.

Rebsorten aus dem Nahetal und ihren Nebenflüssen

Seit die Nahe 1971 offiziell zum eigenen Weinbaugebiet wurde, haben die Winzer ihre Lagen genau studiert und ihr Sortenspektrum nach und nach erweitert. Den hauptsächlichen Ertrag gewinnen sie immer noch mit dem Riesling. Die Weißweine nehmen insgesamt 75 Prozent aller Rebflächen ein, die beliebtesten Sorten sind Müller-Thurgau, Silvaner, Weißer- und Grauburgunder sowie Kerner. An roten Trauben verarbeiten die Kellereien hauptsächlich Dornfelder und Spätburgunder. Die meisten Rebstöcke wachsen an Flach- und Hügellagen, nur um Bad Münster herum finden sich einige Steillagen. Viele Betriebe liefern direkt an ihre Kunden – nur 50 Prozent der Qualitäts- und Prädikatsweine sind für den Markt bestimmt.

Die Teilbereiche Nahetal, am Glan und an der Alsenz

Um das vielfältige Weinangebot vom Weinland Nahe besser kennenzulernen, kann sich der Weinkenner an den Großlagen orientieren. Zum Nahetal gehören beispielsweise Kronenberg, Rosengarten, Paradiesgarten und Sonnenborn. Die bekanntesten Weinörtchen am Glan sind Lettweiler, Oldernheim und Raumbach. An der Alsenz kommen Genießer unter anderem nicht an Hochstätten, Altenbamberg und Obermoschel vorbei. All diese Lagen pflegen ihre alten Weinbautraditionen und erhalten das bunte Sortiment der Nahe-Weine. Aufgrund dieser Vielseitigkeit gilt die Nahe als Geheimtipp unter Weinfreunden.

Die besten Weingüter an der Nahe

Qualität und Unverwechselbarkeit sind die Aushängeschilder der meisten Weingüter an der Nahe. Einige haben sich über die Jahre einen besonders exzellenten Ruf erarbeitet. Das Schlossgut Diel in Rümmelsheim ist für seine feinen Rieslinge und die neuere Sektproduktion bekannt. Auf dem Weingut Schäfer-Fröhlich zeigt die Familie Fröhlich Gästen, was exquisite Rieslinge und Weißburgunder sind. Auf dem Weingut Poss bei Windesheim ist nicht nur der berühmte Chardonnay „Euphoros“ zu Hause. Das Team und Kellermeister Poss wissen außerdem, wie sie aus Burgundertrauben Spezialitäten zaubern. Die Liste der sehenswerten Weingüter ist schier endlos und erzählt vom Reichtum dieser Gegend, die echte Spitzenweine hervorbringt.

Die historischen Ursprünge des Nahe-Weins

Die Weinkultur an der Nahe ist bereits mehrere Hundert Jahre alt. Wissenschaftler können nachweisen, dass bereits die Römer in der Gegend um Bad Kreuznach Wein anbauten. Das älteste Weingut Deutschlands, Weingut Salm in Wallhausen, zeugt ebenfalls von dieser Tradition. Zunächst nahmen die mittelalterlichen Klöster die römischen Bräuche wieder auf. Mit dem „Monzinger Feuerwein“ ist 1500 der erste Export aus der Nahe-Region dokumentiert. Zeitgleich pflanzten die Mönche Deutschlands älteste noch erhaltene Rebstöcke, den Weißen Orlean, der bis heute an der Nahe wächst. Bis 1971 vermarkteten die Winzer ihre Erzeugnisse als Rheinwein, dann erhielt die Nahe-Region offiziell den Titel eines Weinbaugebiets. Heute leben die alten Traditionen fort, gleichzeitig haben sich die Winzer ihre Betriebe mit modernster Technik und ausgeklügeltem Marketing fit für das 21. Jahrhundert gemacht. Die zahlreichen Möglichkeiten für Ausflüge, Weinwanderungen und Feste sind ein Beweis der guten Zusammenarbeit der Nahe-Weingüter.

Sehenswertes für Weinkenner an der Nahe

Die Naheweinstraße führt durch das gesamte Anbaugebiet und verbindet auf ihrem 130 Kilometer langen Rundweg die wichtigsten Weinorte der Region. Neben atemberaubenden Ausblicken bietet diese Wanderung zu Fuß oder mit dem Auto Gelegenheit, die weinkulinarischen Traditionen und Rhein-Pfälzische Geschichte zu entdecken. Auf der Strecke liegen zum Beispiel die Ruine Gutenberg, die Benediktiner-Abtei-Sponheim oder das Freilichtmuseum in Bad Sobernheim. Wer mehr über den Wein der Region lernen will, kann auf einen der zahlreichen Weinlehrpfade gehen. Mit kurzen Spaziergängen wie dem Guldental-Weg oder dem Geokulturpfad Obermoschel und längeren Wanderungen wie der Weinbergroute Meisenheim oder dem Wingertsweg Meddersheim ist für jeden etwas dabei. Die Veranstaltungsreihe „Komm näher“ lockt jedes Jahr im Juli Besucher mit exklusiven Events zum Thema Wein. Die Gäste können zum Beispiel an einem Weinpicknick teilnehmen, an außergewöhnlichen Weinproben teilnehmen oder sich bei einem Sommerfest an den kulinarischen Köstlichkeiten der Region erfreuen. Neben großartigen Weinen finden Schlemmerfreunde an der Nahe auch hervorragende Spezialitäten wie Spießbraten, Spundekäs, Zwiebelkuchen oder gefüllte Klöße. Das abwechslungsreiche Spitzen-Sortiment der Nahe-Weine bietet zu jedem Gericht den richtigen Begleiter.

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