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Chianti
2021 2020 2019 2018 2017
4 Sterne und besser
Nein Ja
unbekannt rot
IT-BIO-006 IT-BIO-014
fein & aromatisch fruchtig & weich kräftig & würzig samtig & üppig
Fruchtig Würzig
Magnum (1,5l) Standard Flasche (0,75l)
Nein Ja
DIAM Naturkorken Presskorken
verfügbar ausverkauft bald verfügbar
Antonio Galloni Decanter Falstaff James Suckling Jancis Robinson
ja

Chianti

Das Herz der Toskana

Der Name steht sowohl für einen Vino, als auch für das Gebiet, aus dem er stammt. Es bezeichnet eine hügelige Landschaft zwischen den toskanischen Städten Florenz und Siena. Die erste Erwähnung eines Chianti-Weins findet sich zu Beginn des 15. Jahrhunderts. Dabei handelte es sich noch um einen Vino Bianco – was sich seit dem Mittelalter jedoch geändert hat. Längst steht der Name Chianti geradezu als Synonym für toskanischen Rosso. Auch wenn sein Renommee zwischenzeitlich in den Siebzigern in Form von dünnem Wein in großen Bastflaschen (fiasko) gelitten hat, gehört gerade der Chianti Classico DOCG aus dem Kerngebiet doch heute wieder zu den wichtigsten und besten Erzeugnissen des italienischen Weinbaus.

Chianti

Das Land der Weindynastien

Die hügelige Landschaft des Chianti, die vor allem in Deutschland seit den 1960ern schnell ein kollektives Fernweh auslöst, ist seit dem Mittelalter Korn- und Weinkammer der Toskana. Speziell die Stadtstaaten Florenz und Siena gehören im ausgehenden Mittelalter und dem Zeitalter, das heute als Renaissance bezeichnet wird, zu den modernsten und reichsten Städten der Welt.
 
Ein wesentlicher Grund dafür war Mezzadria, die Halbpacht, nach der jeder Bauer einen größeren Anteil seiner Ernte behalten durfte. Diese frühe Idee der Nachhaltigkeit sorgte dafür, dass alle satt wurden. Gleichzeitig florierte der Handel und damit konnten Kunst und Wissenschaft gefördert werden. Da Vinci, Michelangelo oder Raffael lebten und arbeiten dort genauso wie Galilei, Boccaccio oder Dante Aligheri.
 
Neben der allmächtigen Handels- und Politikerfamilie der Medici spielten jedoch noch andere Adelsfamilien des 15. Jahrhunderts eine Rolle. Einige davon kennen wir bis heute. Es sind die Weindynastien der Antinori und der Frescobaldi, der Mazzei oder Ricasoli. Sie legten damals die Grundsteine für ihren bis heute andauernden Erfolg und sie taten dies in der Hügellandschaft des Chianti.

Die Rebsorten des Chianti - erst Canaiolo dann Sangiovese

Bis ins 19. Jahrhundert war der Canaiolo Nero die prägende Rebsorte des Gebietes. Sangiovese, Mammolo und Merzemino, sowie die weißen Rebsorten Tribbiano und San Colombano waren damals nur Beiwerk.
 
Es war der Baron Bettino Ricasoli, der ab 1850 jahrelange Versuche durchführte, um zu ergründen, welche Cuvée denn wohl die beste für den Chianti sei. Schließlich empfahl er Sangiovese als Hauptrebsorte (ca. 75%) für Kraft, Bouquet, Struktur und Säure, Canaiolo (15%) zur Milderung der Säure und einen Anteil von 10% für andere Sorten.
 
Er empfahl, weiße Sorten lediglich für jung zu trinkende Weine zu verwenden. Diese Empfehlung hat sich langsam und stetig durchgesetzt. Lediglich in der allgemeinen Krise des Weinbaus, in den Siebzigern, als Masse immer vor Masse ging und Chianti vor allem in großen, fiasco genannten Bastflaschen verkauft wurde, erhöhte sich der Anteil von weißen Rebsorten massiv. Seit 1996 hat sich das Chianti neue, strikte Qualitätskriterien auferlegt und vor allem das Kerngebiet, das Chianti Classico, glänzt mit einer Vielzahl ausgezeichneter Weine und Weingüter.
 

Den Hauptanteil des Chianti nimmt heute die wichtigste Rebsorte der Toskana, die Sangiovese-Traube, ein. Der Anteil am Wein beträgt zwischen 75% und 100%. Hinzu kommen maximal 10% Canaiolo Nero sowie weitere 10% andere Sorten. Dazu zählen neben heimischen Sorten wie Mammolo oder Marzemino auch interantionale Sorten wie Syrah, Cabernet oder Merlot. Weiterhin sind bis heute die Zugabe der weißen Sorten Trebbiano und Malvasia erlaubt.

Das Chianti Gebiet & die Legende vom Schwarzen Hahn

Es gibt die Legende, dass die Grenzen des Chianti in einem Wettstreit der verfeindeten toskanischen Städte Siena und Florenz ausgetragen wurden.

Beide Stadtstaaten hatten sich über Jahrzehnte heftige Grenzstreitigkeiten geleistet, die zu Beginn des 15. Jahrhunderts beigelegt werden sollten. Der Wettstreit lief darauf hinaus, dass beim ersten Hahnenschrei des Tages aus beiden Städten je ein Reiter auf einer Verbindungsstraße aufeinander zureiten sollte. Der Punkt des Aufeinandertreffens sollte den zukünftigen Grenzpunkt markieren.

Nun begab es sich, dass der sienesische weiße Hahn fettgefressen und faul war und entsprechend länger schlief als der schwarze Hahn aus Florenz, den man hatte hungern lassen und der daher bereits früh am Morgen krähte. Die beiden Reiter trafen bei Fonterutoli aufeinander und Florenz erhielt einen Großteil des Chianti-Gebietes. Wie hoch der Wahrheitsgehalt der Geschichte auch immer sein mag – der Gallo Nero ziert die Flaschen, die aus dem Kerngebiet des Chianti, dem Chianti Classico stammen.

Fläche und Klassifikation

Das Gebiet, in dem Chianti erzeugt wird, ist nicht zusammenhängend, sondern verteilt sich auf insgesamt sechs Provinzen, von denen die älteste, die klassische Zone, zwischen Florenz und Siena liegt.
 
Nur hier, im Herzstück des Chianti, darf sich der Wein Chianti Classico oder, wenn er zwei Jahre im Fass gereift wurde, Chianti Classico Riserva nennen. Diese Zone hat einen besonderen Status, den DOCG. Neben dem Chianti Classico gibt es Chianti Colli Aretini, Chianti Colli Fiorentini, Chianti Colline Pisane, Chianti Colli Senesi, Chianti Montalbano, Chianti Montespertoli und Chianti Rufina. Bekannt sind auch die Gemeinden Radda und Greve

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