2020

Estoras Blaufränkisch

Trocken, BurgenlandSchlossweingut Esterházy
€ 12,90
pro Flasche€ 17,20/L
inkl. Mwst. zzgl. Versand
Art.Nr.901909
Lebensmittel­angaben
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Übersicht

2020 Estoras Blaufränkisch

Das südosteuropäische Adelsgeschlecht der Esterházys schaut auf eine lange und wechselhafte Geschichte zurück, die in der Gegenwart unter anderem ins österreichische Burgenland geführt hat, wo fruchtbetonte Rotweine Tradition haben. Der Estoras Blaufränkisch Trocken vom Schlossgut Esterházy präsentiert sich in intensivem Rubingranat. Nach Kirschen und Brombeeren duftend, gibt er sich am Gaumen frisch, mit eleganter, ausgewogener Struktur und angenehmen Tanninen.

Geschmacksprofil

 

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Der Winzer

Esterházy

Tradition und Märchen treffen auf ausgezeichnete Moderne

Seit über 300 Jahren ist das Weingut Estherházy eng mit dem österreichischen Burgenland verbunden. Einst in den historischen Kellern des Esterházy Schlosses in Eisenstadt beheimatet, ist das Weingut heutzutage eine der modernsten Kellereien und größten Bio-Betriebe des Landes. Bei Esterházy treffen internationaler Erfahrungsschatz, Leidenschaft und Liebe für den Weinbau aufeinander und Tradition und Moderne gehen eine produktive Symbiose ein. Gelegen in der pannonischen Ebene am Westufer des Neusiedler Sees, zeichnen sich die Weinberge des Weinguts Esterházy durch ihre vielfältigen Böden und klimatischen Besonderheiten aus. Diese Diversität spiegelt sich auch in den unterschiedlichen Weinen wider. Sowohl Freunde eines unkompliziert klassischen Weines als auch Liebhaberinnen eines ausdrucksstarken und vollmundigen Weins werden hier fündig.

Die Herkunft

Burgenland

Kraftvolle Weine aus dem Land der Sonne

Die Wiege des österreichischen Rotweins: Dem Burgenland entstammt nicht nur die Rebsorte Blaufränkisch, der genetische Vorfahre des Zweigelt – meistangebauter Wein der Alpennation. Nein, auch die älteste Weinbaugemeinde Austrias befindet sich hier, nachgewiesen anhand von 2700 Jahre alten Traubenkernen. Heute lebt man im Burgenland besser denn je mit seinen Schätzen; genießt die Wein-Vielfalt von den Steppen rund um den Neusiedler See bis hin zur Weinidylle im Südburgenland; feiert mit Weinköniginnen und erweckt sogar alte, lang als verpönt geltende Rebsorten wie den Uhudler wieder zum Leben. Und dank der Kreativität und dem Engagement seiner Winzer bringt das Burgenland weiterhin viel Neues hervor …

Die Rebsorte

Blaufränkisch

Herkunft und Verbreitung der Blaufränkisch-Rebe

Die Rebsorte Blaufränkisch hat ihre Heimat in Österreich. In den letzten dreißig Jahren hat sich die kraftvolle und elegante Traube zu einer der bedeutendsten Rebsorten des Landes entwickelt, speziell in der Region Burgenland. Hier spricht man auch von Blaufränkischland. Auf einer Fläche von fast 3.000 Hektar wird Blaufränkisch in Österreich angebaut.

Diese Zahl wird nur von Ungarn getoppt. Hier stehen der Rebsorte etwa 8.000 Hektar Weinbaugebiet zur Verfügung. Aber auch in Deutschland ist die rote Traube vor allem in den Weinbergen Württembergs und in Franken zu finden – der hier als Limberger oder Lemberger bekannte Wein wird auf knapp 1.900 Hektar gestockt.

Die Bezeichnung Lemberger geht zurück auf die einst österreichische Region Lemberg in der Untersteiermark, die heute in Slowenien liegt. Im 18. Jahrhundert wurde die Rebsorte Blaufränkisch von dort unter dem Namen Lemberger nach Deutschland verbreitet.

Der Name Limberger stammt von dem niederösterreichischen Ort Limberg in der Gemeinde Maissau, hier wurde der Rotwein Blaufränkisch im 19. Jahrhundert als Limberger verkauft.

Die aus Österreich stammende Rebsorte wächst am besten in höheren Lagen oder warmen Regionen auf sandigen oder kalkhaltigen Böden. Die Rebe treibt schnell aus, reift spät und hält dem normalen Winterfrost stand. Allerdings sind die Trauben empfänglich für Pilze.

Die Beeren lassen sich abhängig vom Lesezeitpunkt zu fruchtigen und leichten Weinen sowie zu tanninhaltigen und kräftigen Begleitern mit starken Aromen verarbeiten. Die Sorten Blaufränkisch Classic und Heideboden sind bekannte Tropfen der Rebsorte.

Inzwischen werden auch vermehrt komplexe und ernst zunehmende Roséweine aus der Traube erzeugt.

In Deutschland gilt das Weingut Markus Schneider als Blaufränkisch-Spezialist. Der "M" Blaufränisch ist ein typischer Vertreter der Rebsorte und erfreut sich großer Beliebtheit. 

Wie schmeckt der Wein aus der Rebsorte Blaufränkisch typischerweise?

Ein Limberger oder Lemberger aus Österreich, Deutschland, Ungarn oder der Slowakei besticht im Glas mit seiner intensiven Farbe, die von einem tiefen Violett bis hin zu einem dunklen Rot reicht. Das aromatische Bouquet des Blaufränkisch ist kräftig und fruchtig und weist verschiedene Aromen wie Waldbeeren, Kirschen, Pflaumen und Holunder hervor. Ein würziger Hauch von Pfeffer ist ebenfalls in dem säure- und tanninhaltigen Wein zu erkennen.

Sowohl die Intensität der Farbe als auch die Strenge der Aromen lassen sich durch den Zeitpunkt der Lese beeinflussen. Der charakteristische Rotwein besitzt eine hohe Lagerfähigkeit und wird dank seiner positiven Eigenschaften zum Verschnitt mit anderen Sorten wie Zweigelt, Merlot, Spätburgunder oder Cabernet Sauvignon verarbeitet. Die bekanntesten Blaufränkisch-Weine sind der Blaufränkisch Heideboden und der Blaufränkisch Classic.

Mit seinen spannenden Aromen und der individuellen Note schmecken die fruchtigen Rotweine der Blaufränkisch-Rebe ausgezeichnet zu zarten Wildgerichten in der kühlen Herbst- und Winterzeit. Die beerenhaltige Komponente des Weins ist zudem ein hervorragender Begleiter zu gegrilltem Fleisch und geschmortem Gemüse in der Grillsaison. Und auch die feine Säure des Blaufränkisch kombiniert mit der bitteren Note einer kakaohaltigen Schokolade ist für viele Weinliebhaber ein wahres Geschmackserlebnis. Somit sind die Rotweine der Rebsorte Blaufränkisch zu jeder Jahreszeit ein Genuss.

Rebsorte, die vor allem für roten Wein aus Österreich bekannt ist

Blaufränkisch, auch Lemberger oder Limberger genannt, ist eine aus Österreich stammende Rebsorte aus dem 18. Jahrhundert, die heute zu den wichtigsten im ganzen Land gehört. Die Beeren sind eine Kreuzung aus weißem Heunisch und blauer Zimmettraube und werden größtenteils im Burgenland angebaut. Der Rotwein gehört mit seinen feinen Aromen zu den spannendsten Sorten seiner Art, sodass auch Weine wie Zweigelt oder Acolon von der Rebsorte abstammen. Seit dem 19. Jahrhundert wird Blaufränkisch auch in Deutschland unter dem Namen Lemberger oder Limberger angebaut.

Steckbrief

  • Artikelnummer 901909
  • Bezeichnung Wein
  • Weinart Rotwein
  • Jahrgang 2020
  • Anbauregion Burgenland
  • Herkunftsangabe Burgenland
  • Qualitätsstufe Qualitätswein
  • Rebsorten 100% Blaufränkisch
  • Trinktemperatur 16 °C
  • Alkoholgehalt 13 % Vol.
  • Lagerpotential 2025
  • Verschluss Drehverschluss
  • Allergenhinweis enthält Sulfite
  • Hersteller / Importeur Esterházy Wein GmbH, A-7061 Trausdorf a. d. Wulka, Österreich
  • Land Österreich
  • Füllmenge 0,75 L
  • Geschmack trocken