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Weißwein Roséwein
Grüner Veltliner Riesling
Domäne Wachau Weingut Tegernseerhof
2021 2020 2019
4 Sterne und besser
Nein Ja
rosé weiß
ausdrucksstark & fein fruchtig & aromatisch leicht und fruchtig üppig & voluminös
Drehverschluss Naturkorken unbekannt
ausverkauft verfügbar
Falstaff
ja

Wachau

Weinbaujuwel an der Donau

Etwa 80 Kilometer westlich von Wien schmiegt sich die niederösterreichische Wachau an die Hänge der Donau. Zwischen Melk und Krems werden dort auf insgesamt etwa 1.400 Hektar, die teils auf steilen Terrassen gelegen sind, Weißweine der Spitzenklasse angebaut. Die beiden wichtigsten Rebsorten sind Grüner Veltliner und Riesling. In Wachauer Weingütern wie Emmerich Knoll, F.X. Pichler oder Heinz Frischengruber setzen erfahrene Winzer alles daran, aus ihren Reben die edelsten Weine zu kreieren.

Wachau

Hervorragende Lagen und ideale Klimaeinflüsse für Spitzenwein aus Österreich

Die entlang der Donau gelegenen Terroirs sind mit Böden gesegnet, die aus den Verwitterungsprodukten kristalliner Gneise und Amphibolite bestehen. Aus diesem Ausgangsmaterial ergeben sich in Kombination mit der Donau-Nähe hervorragende Riesling-Lagen. Eine weitere Aufwertung haben die Böden entlang der Donau durch die Lössauflagen während verschiedener Kaltzeiten erfahren. In diesen Lagen fühlen sich besonders große, kraftvolle Grüne Veltliner wohl.

Die Rieslinge der Region Wachau an der Donau sind markant, ohne dabei Feinheit und Eleganz vermissen zu lassen. Das Zusammenspiel westlich-atlantischer und östlich-pannonischer Klimaeinflüsse verleiht den hiesigen Weinen eine unvergleichliche Würze und Fülle. Einige der Grünen Veltliner werden besonders wegen ihrer frischen Saftigkeit, der Frucht und der für die Weißweine aus der Wachau an der Donau so typischen Würze geschätzt. Ein weiteres Beispiel für einen Spitzen-Riesling aus der Wachau an der Donau ist der Ried Setzberg Riesling Smaragd. Dieser Wein begeistert durch seinen kühle, fein-saftige bis ganz trockene Frucht und eine sehr feine Säure. Ergänzt werden die Fruchtnoten in geradezu idealer Weise durch kräuterige und mineralische Töne mit nussigen Spuren.

Die Weine der Wachau an der Donau werden gerne zu regionalen und internationalen Köstlichkeiten genossen. Dies gilt für leichte bis mittelkräftige Grüne Veltliner ebenso wie für Rieslinge, die besonders gut mit hellem Fleisch, Fisch- und Gemüse-Gerichten harmonieren. Aber auch der Sauvignon Blanc sowie der Muskateller und der Müller-Thurgau aus der Wachau an der Donau sind dazu angetan, Ihrem Gaumen bei vielerlei Gelegenheit zu schmeicheln.

Präzise Qualitätssicherung mit Wachau DAC

Seit 2020 tragen die Weine der Wachau die geschützte Herkunftsbezeichnung Wachau DAC. In der höchsten Wachau DAC-Kategorie finden sich die Riedenweine, die aus den Rebsorten Grüner Veltliner und Riesling gekeltert werden. Qualitativ etwas weiter unten angesiedelt sind die Ortsweine, die neben Grünem Veltliner und Riesling zahlreiche weitere Weine wie Grauburgunder, Muskateller und Gewürztraminer umfassen. Die Basis der Wachau DAC-Weine sind die Gebietsweine, die neben reinen Weinsorten auch Verschnitte umfassen. Hier finden sich neben Weißweinen wie Grünem Veltliner, Riesling, Weißburgunder, Neuburgunder, Müller-Thurgau und Gewürztraminer auch einige wenige Rotweine wie Zweigelt. Eine weitere Klassifizierung, die in der Wachau an der Donau bereits seit den 1980er Jahren gebräuchlich ist, ist die Einteilung Viena Wachau. Die Vereinigung Viena Wachau Nobilis Districtus klassifiziert die in der Wachau an der Donau gewachsenen Weine anhand ihres Alkoholgehalts. Demnach werden luftige Leichtweine bis zu einem Alkoholgehalt von 11,5 Volumenprozent als Steinfeder bezeichnet. Zwischen 11,5 und 12,5 Volumenprozent finden sich Weine der Kategorie Federspiel. Die besonders kraftvollen Reserveweine mit über 12,5 Volumenprozent Alkohol sind unter dem Namen Smaragd zusammengefasst. Demnach können ein Grüner Veltliner Smaragd oder einen Ried Loibenberg Smaragd mit Fug und Recht als Schätze der Wachau an der Donau bezeichnet werden.