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2020

Torbreck Woodcutter's Shiraz

Barossa Valley
€ 23,90
pro Flasche€ 31,87/L
inkl. Mwst. zzgl. Versand
Art.Nr.453583
Lebensmittel­angaben
Sofort lieferbar
Übersicht

2020 Torbreck Woodcutter's Shiraz

Dieser hoch prämierte Rotwein aus South Australia ist ein weiterer Hochgenuss aus den talentierten Händen von Torbreck. Im Glas zeigt sich der „Woodcutter“, zu Deutsch Holzfäller, in einem tiefdunklen Purpurrot und entfaltet ein prächtiges Bouquet von Schwarzkirschen, Blaubeeren und dunkler Schokolade. Komplex, seidig und mit feingliedrigen Tanninen lässt sich dieser frische und fruchtige Shiraz schon in jungen Jahren gut trinken, er besitzt aber auch ein gutes Reifepotenzial.
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Geschmacksprofil

 

Dieser Artikel im Set

Auszeichnungen

Auszeichnung

91 Punkte

für den Jahrgang 2019

Robert Parker

Erklärung Skala

Der Wine Advocate ist der Ursprung des 100-Punkte-Systems in der Weinbewertung. Die Anwendung dort gilt als eher streng, die Bedeutung der Punkte definiert man selbst wie folgt:

100        Punkte Einzigartig - ein Icon Wine
  99 - 96 Punkte Außerordentlich
  95 - 90 Punkte Hervorragend
  89 - 80 Punkte Überdurchschnittlich bis sehr gut

 

Ausgezeichnet von

Robert Parker

1978 erschien die erste Ausgabe des Wine Advocate, ein amerikanischer Wein-Newsletter eines Mannes, der bis dahin in seinem erlernten Beruf als Anwalt gearbeitet hatte. Sein Name: Robert M. Parker. Die Bewertungen darin erfolgten nach einem Schema, das in Amerika in den Colleges angewandt wird: dem 100-Punkte-System. Keine zehn Jahre später war es der weltweite Branchenstandard für Weinbewertungen und Robert M. Parkers Punktevergabe die meistbeachtete Quelle nicht nur – aber insbesondere! – für Bordeaux- und kalifornische Weine.

Der Bordeaux-Jahrgang 1982, der von Parker "en primeur" – also nach Vorabprobe lange vor der offiziellen Veröffentlichung der Weine – im Gegensatz zu anderen Kritikern und Kritikerinnen als Jahrhundertjahrgang vorausgesagt wurde, war der große Durchbruch. Der ehemalige Anwalt für Verbraucherschutz, der seinen Wine Advocate vor allem deshalb gegründet hatte, um Verbraucherinnen und Verbraucher besser zu informieren, wurde danach zum Leitwolf der internationalen Szene. Die "Parker Punkte", kurz auch PP, wurden zum nicht unwesentlichen Einflussfaktor bei der Preisgestaltung vieler Weingüter und -Händler. Es geht soweit, dass Parkers Geschmack auch Einfluss auf die Weinbereitung einiger Weingüter hatte, um seinen Vorlieben besser gerecht werden zu können.

In den 2010er Jahren hat sich Parker dann sukzessive (und 2019 vollständig) aus dem von ihm aufgebauten Weinbewertungs-Imperium zurückgezogen und es verkauft. Der Verlag gehört jetzt Investoren aus Asien und zu 40 Prozent dem Michelin. Zurzeit verkosten insgesamt neun Mitarbeitende weltweit an seiner Stelle. In der Regel tun sie das – genau wie zuvor Parker selbst – nicht "blind", sondern offen und auch nicht unter standardisierten Bedingungen. Trotzdem sind gute Bewertungen des Wine Advocate auch heute noch eine der wertvollsten und begehrtesten Auszeichnungen für Weine.

 

Auszeichnung

91 / 100 Punkte

für den Jahrgang 2019

James Suckling

Erklärung Skala

James Suckling verkostet nach einem 100 Punkte Schema:

100-95 Punkte: „Must-buy“ - absolute Kauf-Empfehlung.

90 Punkte und mehr: „Outstanding“ - ein herausragender Wein.

Unter 88 Punkte: „Might still be worth buying but proceed with caution“ - möglicherweise einen Kauf Wert, aber mit Vorsicht zu genießen.

Ausgezeichnet von

James Suckling

Im Alter von gerade mal 23 Jahren verfasste James Suckling seine erste Wein Bewertung für den „Wine Spectator“, eine der wichtigsten Wein Publikationen weltweit. Am Ende der 1980 Jahre wurde sein Wirkungsort nach Frankreich verlegt: Dort sollte James Suckling die Europa Ausgabe des Wein Magazines aufbauen. Spätestens als er Chefredakteur des Wine Spectator wurde, erlange Suckling weltweine Bekanntheit in der Weinszene. Seit 2010 ist James Suckling als Kritiker selbstständig und unabhängig, und etablierte mit jamessuckling.com seine eigene Plattform. Sein Herz schlägt besonders für Weine aus Italien – die Toskana übt eine besondere Faszination auf ihn aus. Zur Bewertung nutzt er ein 100 Punkte Schema. Ab 90 Punkten ist der Wein „outstandig“ ab 95 Punkten ein „must buy“.

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Die Herkunft

Barossa Valley

Die Heimat des Shiraz

Das Barossa Valley ist das bekannteste Weinbaugebiet Australiens und wurde ursprünglich von deutschen Einwanderern gegründet. Rund 60 Prozent aller Rebensäfte aus Down Under produzieren die Winzer in dieser Region. Östlich von Adelaide im Bundesstaat South Australia wachsen auf sanften Hügellandschaften zahlreiche Rebsorten. Am beliebtesten ist der Shiraz aus der Region, dessen gute Qualität auch häufig als Grundlage für Verschnitte zum Beispiel mit Cabernet Sauvignon genutzt wird. Sein warmer, tannin-haltiger und körperreicher Charakter verhalf dem Shiraz zu seinem Ruhm. Am besten lässt er sich dank seines würzigen Aromas zu gegrilltem Fleisch genießen, aber auch zu Hartkäsesorten wie Cheddar passt er hervorragend.

Die Rebsorte

Shiraz

Die Herkunft und Verbreitung der roten Rebsorte Shiraz

Der Shiraz ist ein Synonym für  Syrah und entstand aus der Kreuzung den alten französischen Rebsorten Mondeuse Blanche und Dureza. Seine Herkunft lässt sich auf das französische Rhône-Tal zurückführen. Ursprünglich kam die Rebsorte höchstwahrscheinlich aus der gleichnamigen persischen Stadt Shiraz. Die Kreuzritter brachten sie im 13. Jahrhundert nach Frankreich. Noch heute hat unser Nachbarland mit über 67.000 Hektar Rebfläche das größte Shiraz-Anbaugebiet der Welt. Innerhalb Europas hat sich die Rebsorte aus der Rotwein gekeltert wird aber ebenfalls sehr gut verbreitet: So finden sich etwa in Spanien und Italien Weinberge mit der edlen roten Sorte.

Auch über den großen Ozean hat es der Syrah geschafft. In Australien, dem zweitgrößten Anbaugebiet, kennt man die Sorte unter dem Namen Shiraz. Im Barossa Valley in Australien wachsen die ältesten Rebstöcke dieser Sorte. Sie sind fast zweihundert Jahre alt. Der Shiraz machte auch das Weingut Penfolds weltberühmt, das die Trauben für den Rotwein in den Koonunga Hill anbaut. Der daraus resultierende Grange des Jahrgangs 1951 von den Koonuga Hill ist einer der teuersten Weine der Welt. Weitere wichtige Anbauflächen liegen in Argentinien, Südafrika und den USA. Im Vergleich zu anderen roten, französischen Rebsorten wie Cabernet Sauvignon ist der Syrah nicht sehr ertragsreich. Dafür sind die Weine, die er hervorbringt, meist von hoher Qualität und sehr wuchtig.

 

Wie schmeckt Shiraz?

Obwohl der Syrah und sein außer-europäischer Verwandter der Shiraz Wine dasselbe Erbmaterial tragen, schmecken sie unterschiedlich. Der französische Syrah-Stil besticht durch weiche Tannine und ist besonders elegant und würzig. Besonders Beliebt ist der Rotwein in Kombination mit Cabernet als Curveé.

Seine tiefdunkle Farbe weist bereits auf die kräftigen Aromen hin, die sich dahinter verstecken. Syrah-Rotweine duften oft nach Pflaumen, Cassis, Pfeffer, Veilchen oder Schokolade. Außerdem können Weinkenner das Aroma von Tabak, Leder und Unterholz in dieser Rebsorte erkennen. Im Vergleich zum Cabernet Sauvignon sind seine Tannine deutlich weicher. Auffällig ist seine lange Lagerfähigkeit, welche die Qualität des Syrahs zusätzlich erhöht.

Der Shiraz ist milder als sein französischer Bruder. Auch hier zeigt sich ein hoher Tanningehalt, der gut ausbalanciert sein will. Die besten Tropfen dieser Rebsorte sind noch voller und weicher als der ursprüngliche Syrah.

Sie nehmen eine tiefrote, fast schwarze Färbung an. Besonders das kräftige Johannisbeeren-Aroma bleibt vielen Weinfreunden im Gedächtnis. Nicht umsonst zählt der Shiraz zu den Edelreben: Er ist ein körperreicher und duftender wine, der jedes Cuvée ausdrucksstark macht. Sortenrein ausgebaut erfreuen diese Rotweine ihre Besitzer ebenfalls durch ihr hohes Lagerpotential. Shiraz-Weine sind opulente Genießertropfen und suchen geschmacklich ihresgleichen.

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Synonym für Syrah, gut befreundet mit dem Cabernet

Die rote Rebsorte Syrah stammt ursprünglich aus Frankreich, hat sich jedoch unter dem Namen Shiraz Wine in der ganzen Welt verbreitet. Heute liegen die größten Anbaugebiete neben dem französischen Rhône-Tal in den berühmten Koonuga Hills in Australien, aber auch in Spanien, Argentinien und Südafrika. Die Weinstöcke von Shiraz und Syrah tragen dasselbe genetische Erbmaterial, dennoch ist geschmacklich ein deutlicher Unterschied zu erkennen: Die australischen Shiraz-Trauben bringen mildere und vollere Weine hervor, während der europäische Syrah für vollmundige, würzige Tropfen steht. Hier zeigen sich oft eine deutliche Pfeffer-Note sowie ein hoher Tannin-Gehalt, die in Spitzen-Cuvées wie etwa mit Cabernet Sauvignon oder als sortenreine Weine weltweit Fans haben.

Steckbrief

  • Artikelnummer 453583
  • Bezeichnung Wein
  • Weinart Rotwein
  • Jahrgang 2020
  • Anbauregion South Australia
  • Anbaugebiet Barossa Valley
  • Herkunftsangabe Barossa Valley
  • Rebsorten 100% Shiraz
  • Trinktemperatur 16 °C
  • Alkoholgehalt 15 % Vol.
  • Restsüße 0,63 g/L
  • Säuregehalt 6 g/L
  • Lagerpotential 2032
  • Verschluss Drehverschluss
  • Allergenhinweis enthält Sulfite
  • Hersteller / Importeur Weinkontor Freund GmbH, Nienkamp 17, 33829 Borgholzhausen, Deutschland
  • Land Australien
  • Füllmenge 0,75 L
  • Geschmack trocken