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Weinlexikon
Smaragd

Eine von der Vinea Wachau Nobilis Districtus kreierte Klassifizierung für trockene Weißweine. Es gibt die drei nach dem Alkoholgehalt gereihten Stufen Steinfeder, Federspiel und Smaragd. Auf den steilen Steinterrassen der Wachau sonnt sich gerne die Smaragdeidechse, welche dieser obersten Wachauer Qualitätsweinstufe den Namen gab (der erste Name lautete übrigens Honifogl, eine lokale Dilaktbezeichnung für die Biene). In dieser Kategorie sind die wertvollsten und reifsten trockenen Weißweine aus den besten Lagen zu finden, die nur in den besten Jahren gekeltert werden. Die Moste werden bis zum natürlichen Gärstillstand vergoren. Die Trauben werden sehr spät, meist nicht vor Mitte November gelesen, müssen zumindest 12,5% vol Alkohol-Gehalt und maximal 9 g/l Restzucker haben und entsprechen zumindest der offiziellen Qualitätsstufe Kabinett. Im Allgemeinen sind es aber Spätlesen.

Quelle: https://glossar.wein-plus.eu/